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Gedanken eines Ketzers

Post mortem - Die Bibel

Johannes Weinand
Romane & Erzählungen

Gottvater langweilt sich fürchterlich. Nach 15 Milliarden Jahren des Schaffens und 10.000 Jahren des Voyeurismus, dürstet es ihn nach der zweiten Auferstehung.
Maria pflegt ein Verhältnis mit Luzi und möchte die Macht im Himmel, dabei stört sie Jesus, der mit seinen Aposteln im Himmel demonstriert. Väterchen entspricht ihrem Wunsch und Jesus und die wilden 13 landen auf der Erde, in der heutigen Zeit. Gottvater stellt ihnen Isaak zur Seite, der sie in die neue Zeit einführen soll.
Judas Iskariot, der aus dem Kraftwerk geflohen war, entpuppt sich als exzellenter Banker und geht eine Freundschaft mit dem Götterboten Isaak ein. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als die beiden feststellen, dass Jesus seit 2.000 Jahren Jungfrau ist und keine zweite Auferstehung will. So verliert Gottvater anscheinend die Fäden des Schicksals und Murphys Gesetz schlägt zu:

»Alles was schief gehen kann, wird auch schief gehen.«