Paperback

Corona und Klima

Zur Deutung des Wandels

Josef Bordat
Philosophie

Wie gehen wir mit Krisen und Katastrophen um? Was hilft uns dabei, sie zu deuten? Unser Glaube? Die Wissenschaft? Die Politik? Die Denkformen, in denen die Deutung des Wandels geschieht, unterliegen selbst einem Wan-del. – Der Philosoph Josef Bordat spürt dem Deutungsmusterwandel der letzten drei Jahrhunderte nach, beschreibt die strukturellen Analogien zwischen der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts der Übel in der Welt (Theodizee) und der Frage nach der Rechtfertigung wissenschaft-lich-technischer Systeme (Technodizee), um schließlich die Verantwortung des Menschen als zentral für die Bewältigung der aktuellen Corona-Krise, vor allem aber des Klimawandels als der Mega-Krise des 21. Jahrhunderts zu begründen (Anthropodizee).
 

Presseberichte

Lesenswertes und hoffnungsvolles Buch

03.10.2021
 
„ Es bleibt zu wünschen, dass sein lesenswertes und hoffnungsvolles Buch gerade in dieser Hinsicht wegweisend wird.“
„Am Ende appelliert Bordat, nicht nur Gott, sondern auch der Wissenschaft zu vertrauen: zwar nicht unkritisch, aber doch wohlwollend. Voll und ganz ist dem Autor zuzustimmen, wenn er in seinem Resümee festhält, dass sich nur im Zusammenschluss aller kulturellen Errungenschaften und Sinnressourcen des Menschen wirklich tragfähige Bewältigungsstrategie entwickeln lassen (S. 129). Es bleibt zu wünschen, dass sein lesenswertes und hoffnungsvolles Buch gerade in dieser Hinsicht wegweisend wird.“
 
Quelle: Mediathek Freiburg