Hardcover

Wie ich lernte das Nutzlose zu lieben

Jupp Hartmann
Philosophie

Geschichten aus zwei völlig unterschiedlichen Welten treffen hier zusammen, spiegeln sich ineinander und kommentieren sich gegenseitig. Die einen wurden vor über zweitausend Jahren von chinesischen Philosophen erzählt. Die anderen hat der Autor selbst erlebt – als Hüttenarbeiter im Saarland, als Tango-Tänzer in Buenos Aires, als Deutschlehrer in Peking oder als Müßiggänger in Hamburg.

Dabei rückt eine Reihe philosophischer Themen ins Blickfeld – die unbeabsichtigten Nebenwirkungen menschlichen Handelns, die Unzulänglichkeit starrer Weltbilder, die Möglichkeiten und Grenzen der Sprache. Vor allem aber geht es um die Unverzichtbarkeit des Nutzlosen, Unverwertbaren, Leeren.

Damit ist das Buch auch eine Stimme in aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Aus der Sicht eines gelebten Lebens plädiert es für Umwege, Freiräume und Muße.
 

Veranstaltungen

Autorenlesung

Beginn: 17.03.2017, 19:00 Uhr
Ort: Galerie Marziart, Eppendorfer Weg 110, 20259 Hamburg  
Die Lesung findet im Rahmen der März-Vernissage der Galerie Marziart statt.
 

Autorenlesung

Beginn: 26.02.2017, 12:30 Uhr
Ort: Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2 21521 Friedrichsruh  
Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung "Dynamik, Licht und Wellen" von Anne-Katrin Piepenbrink statt.
 

Autorenlesung

Beginn: 15.11.2016, 19:30 Uhr
Ort: Bücherhalle Altona, Ottenser Hauptstraße 10 (Mercado), 22765 Hamburg  
Lesung im Rahmen der China-Time Hamburg
 

Autorenlesung

Beginn: 09.11.2016, 19:00 Uhr
Ort: Kunsthaus an der Alster, Alsterchaussee 3, 20149 Hamburg  
Lesung im Rahmen der China-Time Hamburg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch
 

 

Neuigkeiten

Erste Kundenrezension bei Amazon

03.10.2016
 
Alf Trojan schreibt über "Wie ich lernte das Nutzlose zu lieben":
lernen das Leben zu lieben ...
... hätte auch gepasst! Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise durch sein Leben. Wir teilen seine Enttäuschungen und lernen mit ihm, wie man ein gelingendes Leben führen kann. Das ist wunderbar geschrieben. Mark Twain hat das mal so formuliert: Gut schreiben ist ganz einfach, man muss nur alle überflüssigen Wörter weglassen! Jupp Hartmann kann das: klare Worte, kurze Sätze, tiefer Sinn! Dabei ist sein überaus geraffter, nüchterner Schreibstil ein schöner Kontrast zu den meist sehr blumigen, metaphernreichen Zitaten von Philosophen, die ihm Verbündete sind. Ein "Freund" ist ihm von diesen besonders der chinesische Meister Zhuangzi geworden. Von ihm gibt es viele beeindruckende, verschmitzte Gleichnisse in dem Buch, das durch diesen Reichtum an seelenverwandten Denkern zu einer wahren Fundgrube für Fans des kontemplativen Nicht-Tuns und Verächter von Ehrgeiz und überzogener Leistungsorientierung wird. Ein Bilanz-Zitat von der letzten Seite: "Die Erde ist zu schön, um sie nur als Rohstofflager zu sehen. Das Leben ist zu kostbar, um es den Zwängen des Nützlichkeitsdenkens unterzuordnen. Es ist ein Rausch, ein Tanz, ein Fest." Für mich als Gleichgesinnten war das Buch auch ein kleines Fest! Sehr empfehlenswert!