"Karl-Heinz Biermann" - Autor bei Tredition.de
 

Karl-Heinz Biermann

Karl-Heinz Biermann war lange Jahre in der Chefredaktion der Zeitschrift BILD der FRAU als Redakteur tätig. Er ist Autor der Romane „Im Zeichen des Rosenmonds“ und „Am Ende des Himmels“. Im tredition-Verlag sind auch seine Erzählungen „Das Tor zur Welt – Wundersame Geschichten rund um den Hamburger Hafen“ und der biografische Essay „About Jack“ über den US-amerikanischen Schriftsteller Jack London erschienen.
 

Veranstaltungen

Die Bibel in Worten der Dichter

Beginn: 04.12.2019, 19:00 Uhr
Ort: Hamburg  
Unter Mitwirkung von tredition-Autor Karl-Heinz Biermann liest Professor Dr. Wilfried Brusch Gedichte und eigene Texte im Rahmen einer Veranstaltung des „Treffpunkt Frau" in der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Rissen.
 

Lesung im Bürgerverein Rissen

Beginn: 28.10.2019, 19:00 Uhr
Ort: Hamburg-Rissen  
Wissen über Rissen:
Graf Clancarty und das Haus in Wittenbergen –
Mit Karl-Heinz Biermann und Hubert Wudtke

(bvr) "Einen historischen Vorgeschmack auf das aktuelle Brexit-Drama gab es bereits im Jahr 1703 – und zwar hier bei uns in Rissen, am Strand von Wittenbergen". Hubert Wudtke und Karl-Heinz Biermann machen ihr Publikum neugierig: Beim nächsten Dorfgespräch des Rissener Bürgervereins in der Reihe "Wissen über Rissen" werden die beiden Rissener Geschichtsschreiber und Geschichtenerzähler die Geheimnisse um die sagenhafte Existenz des irischen Grafen Clancarty lüften. Der Flüchtling, verbannt von der Britannischen Insel und gestrandet an der Elbe, lebte einige Jahre in einem verwinkelten Haus am Wittenbergener Ufer. Dort startete er seine einträgliche, legendäre Karriere als Strandpirat.

Biermann und Wudtke teilen sich den Abend: Der Stadtteilschreiber, Regionalhistoriker und Erzähler Hubert Wudtke umreißt den historischen Rahmen der Ereignisse und Schicksale: "Unser Crazy Earl, wie man ihn auch nannte, war in die irisch-englischen Religionskämpfe und –kriege von Kindheit an verwickelt. Ein kindliches Opfer zunächst katholischer, später protestantischer Erziehung, vom katholischen Onkel zwangsverheiratet, kämpfte er als irischer Armeeführer auf der Seite des katholischen Königs James II. Clancarty wurde geschlagen und landete als Gefangener im Londoner Tower. Vom protestantischen König William III. wird er des Landes verwiesen. Seine Frau Elizabeth geht mit ihm."

Im zweiten, literarischen Teil des Abends liest Karl-Heinz Biermann aus seinem soeben erschienenen Roman "Der englische Graf von Wittenbergen". Darin lässt der Schriftsteller und Journalist die historisch verbürgte Geschichte des Grafen Clancarty und seiner schönen Frau in vielen Ereignissen und Begebenheiten wieder aufleben. Das Publikum erfährt allerlei Spannendes über Elizabeth, eine Vorfahrin von Lady Diana aus dem Hause Spencer, wird Zeuge von abenteuerlichen Beutefahrten zu gestrandeten Schiffen auf der Elbe und lernt die Hintergründe dafür kennen, wie aus dem Iren und adligen Lebemann Clancarty ein erfolgreicher Strandräuber in Rissen wird.
 

 

Neuigkeiten

Interview mit Karl-Heinz Biermann über Jack London im Pinneberger Tageblatt auf Seite 7

14.11.2016
 
 

 

Presseberichte

Historische Geschichten aus Rissen

03.03.2020
 
„Lord Clancarty – eine reizvolle Werbefigur“
… 2019 hat sich nun mit Karl-Heinz Biermann endlich auch ein Autor aus der Region gefunden, der den Erzählfaden wieder aufnimmt und im Kontakt mit Urkunden, Gerichtstexten, kleinen Erzählungen und eigenen Imaginationen … einen historischen Roman komponiert … Der Roman geht dem „geschäftlichen“ Treiben von Clancarty und seinen Helfern von Wittenbergen bis zur Elbmündung und weiter bis zur Insel Rottum nach … Der Roman weiß auch manches von gräflichen Affären … und Alltagsbegebenheiten aus Rissen zu erzählen … (Quelle: tip/Rissener Rundschau 22. 2. 2020, Wudtke, Historische Geschichten aus Rissen)
 
Quelle: tip/Rissener Rundschau vom 22. 2. 2020

Rezension

04.04.2016
 
„Erinnerungen an das „alte Hamburg und andere Geschichten in und um Hamburg“
Die Lesung am gestrigen Montag in der ehemaligen Steinschule in Rissen, vorgetragen vom Autor Karl-Heinz Biermann, war ein voller Erfolg. Karl-Heinz Biermann, der nun fast 40 Jahre in Hamburg Rissen lebt, las diesmal aus seinem brandaktuellen Buch, Hamburg das Tor zur Welt.
Besinnliche Geschichten und lustige Erzählungen erfreuten die zahlreichen Gäste an diesem Abend, die von Anfang an gefesselt waren. Launig vorgetragen von Karl-Heinz Biermann, der immer wieder während der Lesung seine Hörer aktiv an seinen Geschichten mit teilhaben ließ, ging es in vergangene Zeiten.
Von Ballet im Hafen und Eintänzern wurde erzählt, über gesunkene Schiffsmodelle, bis hin zu Fernfahrern mit verdächtiger Fracht wurde man an diesem großartigen Literaturabend in das gute alte Hamburg entführt.
Der Autor, gebürtig am Niederrhein, verstand es mit seiner humorvollen Art, mit Anekdoten auch am Rande der Lesung die Hörer und Gäste zum Lachen zu bringen, aber auch hier und da nachdenklich zu werden.
Viele fanden sich in den Geschichten wieder. Einigen waren Gegebenheiten und Orte sehr vertraut und erinnerten sich.
Warum allerdings das Tor zur Welt bisher auf jeder Hamburger Flagge und im Wappen geschlossen ist, konnte auch an diesem Abend nicht geklärt werden. Vielleicht ja bei der nächsten Lesung.
Oder man liest selber das ganze Buch, erhältlich in jeder Buchhandlung oder auch im Onlineversandhandel. Man darf gespannt bleiben.
 
Quelle: Rissener Rundschau 16. 4. 2016 Ausgabe 1102