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Soziale Innovation Lateinamerika

Ausdrucksformen: lokales Wissen, öffentlicher Raum und institutioneller Rahmen

Klaus Gierhake, Carlos Jardón, Adrián Vergara, Jaime Hernández Garcia, Alberto Vidal, Xavier Martínez Cobas, Maria Susana Martos, Nilda Tañski, Paula Andrea Ávila Espinel, Angela María Cadena Gómez, Fabio Alberto López Suárez, Christian Acevedo
Fachbücher

Unterschiedliche Ausdrucksformen sozialer Innovation in verschiedenen Städten Lateinamerikas werden vorgestellt: Lokales Wissen bei Lokalregierungen, Zivilgesellschaft und Universitäten, die jeweiligen Stärken und potentiellen Barrieren für einen Diffusionsprozess sozialer Innovation. Öffentlicher Raum als territoriale Ausdrucksform und mögliche Querschnittsfunktion für verschiedene Teilaspekte sozialer Innovation, Institutionelle Akteure, ihre Kompetenzen, Kapazitäten und Kooperationsformen.
Als wesentlich Ergebnisse können festgestellt werden: a) der Diffusionsprozess sozialer Innovation ist sehr viel komplexer als bei wirtschaftlichen Innovationen; b) die Ausgangspunkte sozialer Innovation können sehr divers sein, auf jeden Fall auch im „Globalen Süden“; c) der Informationsprozess auf der Ebene von Lokalregierung ist extrem wichtig, so dass Publikationen grundlegend sind, um wissenschaftlichen Fortschritt in Einklang mit lokalem Wissen und Notwendigkeiten zu bringen, d) empirische Forschungen sind notwendig und Wirkungsmonitoring ist eine zentrale Komponente, um neues Wissen genau zu identifizieren und zu nutzen e) es besteht ein großes Potential an komplementärem Wissen zwischen Lateinamerika und Europa – Beispiele werden in diesem Zusammenhang vorgestellt. Soziale Innovationen stellen ein großes Potential auf verschiedenen Verwaltungs- und Raumebenen dar, die Perspektiven beim Umbau von Metropolregionen werden in diesem Buch besonders herausgearbeitet.