"Klaus Hellmuth Richardt" - Autor bei Tredition.de
 

Klaus Hellmuth Richardt

Klaus Hellmuth Richardt wurde am 30.3.1951 in Offenbach am Main geboren. Er begeisterte sich schon früh für Technik und absolvierte ein Maschinenbaustudium an der Universität Fridericiana zu Karlsruhe, das er 1978 mit einem Diplom abschloss.
Durch seine 38-jährige Tätigkeit in Entwicklung, Konzeption, Vertrieb, Realisierung, Inbetriebnahme, Betrieb und Modernisierung von Wasserkraft- und thermischen Kraftwerken (Nuklear-, Kohle-, Öl-, Müllheiz-, Gas-, Kombi- und Solarkraftwerke) auf der ganzen Welt erwarb er einen einzigartigen Überblick über die Möglichkeiten der Energieerzeugung sowie deren Chancen und Risiken.
Sein interkulturelles Einfühlungsvermögen ermöglichte es ihm, die Dinge nicht nur ‚durch die deutsche Brille‘ zu betrachten, sondern auch andere Ansichten zu respektieren, kritisch zu hinterfragen und danach im Dialog die für alle Seiten beste Lösung zu realisieren.
Er fürchtet eine Ideologisierung der Technik, die jetzt schon dazu führt, dass saubere Diesel (Euro IV) und thermische Kraftwerke (Kohle und Kernkraft) abgeschafft werden, um die Welt von weniger als 3% der Luftschadstoffe zu befreien. Hier möchte er Wege aufzeigen, wie man durch alternative Konzepte weniger Schadstoffe erzeugt und volkswirtschaftliche Schäden verhindert.

 

Presseberichte

Die ignorierten Gefahren des Kohleausstiegs

25.11.2020
 
„Der Kohleausstieg wird bei Dunkelflaute zu deutschlandweiten Blackouts führen, egal wie viel Windkraftwerke noch dazu gebaut werden.“
Die Kohlekommission ('Kommission ‚Wachstum,
Strukturwandel und Beschäftigung‘) hatte 2019 den Ausstieg aus Braun- und Steinkohle vorgeschlagen, zusammen mit einem Strukturförderungsprogramm für die betroffenen Kohleregionen. Der Kohlekommission gehörte kein einziger Energiefachmann an. Außer der frommen Absicht, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen wurde kein Konzept vorgelegt, wie und wann die vorhandenen Kraftwerke ersetzt werden sollen.
Mit dem im August 2020 in Kraft getretenen Kohleausstiegsgesetz wurden der Zeitpunkt der Abschaltung der Braunkohlekraftwerke und die Maximalhöhe der möglichen Entschädigungen festgelegt. Steinkohlekraftwerke sollen auch abgeschaltet werden, aber nur, wenn die Bundesnetzagentur dem nach Durchführung einer Netzstabilitätsstudie zustimmt, sonst wird der Ausstieg ausgesetzt.
Im zugehörigen Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vom 8. August 2020 wurden Investitionen in die Infrastruktur der Kohleregionen, die Schaffung von nicht spezifizierten Ersatzarbeitsplätzen und 'Reallaboren' festgeschrieben, mit denen untersucht werden soll, wie die bisher aus dem Kohlekraftwerk ausgekoppelte Fernwärme ersetzt und wie der als Ersatz vorgesehene 'Grüne Wasserstoff' im technischen Großmaßstab erzeugt werden kann.
Man steigt also aus einer erprobten Energieart aus und versucht dann, einen Ersatz zu erfinden. Wenn man nicht weiß, wann Ersatz verfügbar ist, sollte man nie aus einer erprobten Energieart aussteigen.
Der Autor schlägt vor, zunächst die bisherigen Kraftwerke beizubehalten, bis industriell erprobte Alternativen verfügbar sind. Download
 
Quelle: www.tichyseinblick.de

Der Niedergang der deutschen Autoindustrie - Von der Politik selbst verursacht

14.10.2020
 
„Euro 4 Autos sind sauber - Elektroautos sind noch nicht marktreif“
Der Verkehrsteil aus o.g. Buch wurde ergänzt durch die gegenwärtig wegen des Dieselgeschreis stark rückläufigen Autoabsatzzahlen und die zu erwartenden Entlassungen in der Auto- und Autozubehörindustrie, wenn man nicht politisch gegensteuert.
 
Quelle: Tichys Einblick

Brauchen wir die Gasfernleitung Nordstream II

11.09.2020
 
„Bei Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke brauchen wir sichere, alternative Energiequellen, wie die Gasleitung Nordstream II“
Wenn der Ausstieg aus Kohle- und Kernenergie weiter durchgezogen wird, brauchen wir eine sichere Energieversorgung mit Gas aus Russland. Dies ist durch die Gasfernleitung Nordstream II sichergestellt, da sie direkt Gas aus Russland liefert. Flüssiggas ist keine Lösung, da Deutschland weder selbst über ausreichende Terminalkapazitäten verfügt noch die bisherige Gastankerflotte ausreicht, um Deutschland zuverlässig zu versorgen.
 
Quelle: Tichys Einblick