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Gott war dort, aber sie ist schon wieder fort

Mosaik einer Jugend in Wackersdorf

Kurt F. Stangl
Romane & Erzählungen

Die achtzehnjährige Johanna Schön aus Naabwenden/Oberpfalz (Fiktiver Ort im echten Landkreis Schwandorf) lernt 1983 auf einer Reise durch Ägypten Betty, eine englische Juristin aus Seascale, kennen und lieben. Betty, die in unmittelbarer Nachbarschaft von Sellafield, der englischen Plutoniumfabrik lebte, und eine Tochter aufzog, berichtet Johanna auf dem Moses-Berg, dass ihre Tochter durch den Einfluss der Plutoniumfabrik an Leukämie erkrankte und starb.
Monate später erfährt Johanna, dass im Landkreis Schwandorf eine ähnliche Fabrik wie in Sellafield geplant wird. Trotz des Widerstandes ihres Vaters, einen CSU-Ortsvorsitzenden, beginnt sie sich für die Anti-Kernkraftbewegung in der Oberpfalz zu interessieren. Im Laufe der Monate verändert sich ihr soziales Umfeld, sie verliert alte Freunde und gewinnt Neue hinzu. Je länger und intensiver sie sich gegen die geplante WAA in Wackersdorf einsetzt, umso heftiger wird die Auseinandersetzung mit ihrer Familie und alten Freunden.