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Lisa Möller

Lisa Möller erblickte im Mai 1953 in Dijon/Frankreich das Licht der Welt, eine Welt voller Irritationen, denn ihre Mutter wurde, als Lisa 2 Jahre alt war, nach der Geburt der Schwester, manisch-depressiv. Bald fühlte sie sich, fast noch wackelig auf ihren kurzen Beinen, für die oft hilflose Mutter verantwortlich.

Sie begleitete ihre Mutter (geb. 1913, beendete während der Judenverfolgung 1938 ihre Anstellung als Hortleiterin in Berlin) durch ein von Höhen und Tiefen extrem ausgeprägtes Leben und durch eine - von einer Anzahl von abenteuerlichen aber auch lehrreichen Orts- und Personenwechseln erschwerte – Nachkriegszeit.

Die Stationen ihrer Familie waren ab 1959, nach der Rückkehr aus Frankreich, zunächst ein kleiner Ort in der Nähe von Hamburg, 1962 wurde ein kurzer AuswanderungsZwischenstopp auf Korsika eingelegt, danach folgten Trier, später Kassel.

Lisa bot diesem “Ernst des Lebens“ immer die Stirn, denn das Leben mit einer schwerkranken Mutter, die sehr oft die “Klapsmühlen“ von innen gesehen hatte und einem cholerischen Vater (geb. 1898, Elektroinstallateur) war dermaßen herausfordernd und unberechenbar.
Am liebsten hätte sie, wie ihre Schwester, das Gymnasium besucht; es war ihr nicht vergönnt. Stattdessen wurde sie Technische Zeichnerin.
Hier endet der 1. Band.

Lisas Erwachsenenleben mit ihrer “lebensunfähigen Mutter“ wird im 2. Band weitererzählt. (1. Ehe 10 Jahre, 1 Sohn; 2. Ehe ab 1987, 1 Sohn).