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Tagebuch einer Ecuador Reise

Die Extreme Ecuadors - Von den Gletschern der aktiven Vulkane in den Urwald des Amazonasbeckens

Manfred Jakob
Reise & Abenteuer

Ecuador ist der kleinste unter den Andenstaaten und verdankt seinen Namen der Äquatorlinie, die etwas nördlich der Hauptstadt Quito verläuft. Das Land wird im Norden von Kolumbien und im Süden und Osten von Peru begrenzt. Eine Reise durch dieses Land hinterlässt beim Reisenden tiefe Eindrücke aufgrund der zahlreichen Extreme die dieses Land bietet.
Sieben Männer aus dem Siegerland im Alter von 22 bis 52 Jahren machten sich auf, Ecuador zu entdecken.
Nach dem ersten Tag in Quito geht es los mit einem fünftägigen Trekking durch die grandiose Bergwelt der Anden. Das Ziel ist der 5897 Meter hohe Cotopaxi, der höchste und wohl schönste Vulkan der Welt. Das Tagebuch beschreibt die Akklimatisationstouren und das durch starken Schneefall bedingte Scheitern am Berg. Danach geht die Reise weiter. Weg von der „Straße der Vulkane“ zunächst auf die Panamericana, dann mit dem Flieger in das Erdölzentrum des Landes, Lago Agrio, und mit dem Bus an den Rio Shushufindi. Fünf Tage bleiben wir in der Lodge Nicky Amazon, mitten im Amazonasgebiet – zusammen mit jeder Menge Mücken, Taranteln, Tausendfüßlern und exotischen Fröschen. Tagsüber unternehmen wir mit einem Einbaum Ausflüge in den direkt ans Camp angrenzenden Urwald. Auf dem Fluss fischen wir Piranhas, beobachten seltene Süßwasserdelfine, Kaimane und exotische Vögel. Zusammen mit Mama Aurora, einer 60-jährigen Ureinwohnerin, backen wir Brot aus Yuka-Pflanzen, und lernen von ihr einige interessante Dinge über Naturheilkunde der Indianer.
Als es nach 5 Tagen an die Heimreise geht haben wir uns schon richtig an das einfache Leben hier gewöhnt. Unsere alltäglichen Probleme in Deutschland sind vergessen, wir sind völlig relaxed. Diese Reise hat in uns allen tiefe Spuren hinterlassen. Wir haben zahlreiche Begegnungen mit den Extremen Ecuadors erleben und erfahren dürfen.