Paperback

Abrechnung - Abgefischt

Manfred Röder
Krimis & Thriller

Das Buch enthält zwei Kriminalromane, die beide von den Fällen des Ermittlerduos Christoph Leyendecker und Ulla Stein handeln. Ort des Geschehens ist jeweils der Westerwald im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Im ersten Fall -Abrechnung- hat sich Christoph Leyendecker eben vom LKA in Mainz zur Kriminalpolizei nach Hachenburg versetzen lassen. Grund hierfür ist seine Scheidung, aber wohl auch die Absicht, alles etwas ruhiger angehen zu lassen. Das stellt sich jedoch als Trugschluss heraus. Nachts wird ein Hachenburger Geschäftsmann in dem Durchgang zwischen dem Hotel zur Krone und der katholischen Kirche niedergestochen und stirbt später im Krankenhaus. Dort trifft Leyendecker auch eine gute Bekannte aus seiner Schulzeit wieder, die sich als die Ehefrau des Niedergestochenen herausstellt.
Leyendecker tappt zunächst im Dunkeln. Sind die Geschäfte des Verstorbenen die Ursache des Verbrechens? Er verdächtigt dessen aalglatten Geschäftspartner.
Kurz nach der ersten Tat wird ein Obdachloser in einem Waldstück bei Hachenburg mit Benzin übergossen und angezündet. Leyendecker vermutet einen Zusammenhang. Später melden sich noch seine ehemaligen Kollegen vom LKA, die eine verdeckte Ermittlerin vermissen. Er erhält Verstärkung von der schönen Kollegin Ulla Stein vom LKA.
Die Ermittlungen der beiden ergeben, dass die Firma des Hachenburger Geschäftsmanns in internationale Verbrechen verstrickt ist.
Eine zweite Spur führt jedoch in dessen Vergangenheit. Ein Zisterziensermönch könnte einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung leisten.
Im zweiten Fall –Abgefischt- macht ein Spaziergänger, der frühmorgens seinen Hund ausführt, eine grausame Entdeckung. Der Dreifelder Weiher, das größte Gewässer der Westerwälder Seenplatte soll an diesem Tag abgefischt werden. Der See führt kaum noch Wasser und zwischen den wogenden Fischleibern schwebt eine Leiche. Wie sich später herausstellt, handelt es sich um den alten Grafen von Bergerhöchst, den Verpächter des Weihers und Eigentümer der angrenzenden Grundstücke.
In Leyendeckers Verdacht gerät der Sohn des Verstorbenen, während er sich zu der hübschen Tochter hingezogen fühlt.
Bei Ulla Stein ist genau das Gegenteil der Fall.
Auf der Beerdigung des alten Grafen entdeckt Leyendecker einen alten Türken, gegen den er in seiner Zeit beim LKA erfolglos ermittelt hatte. Was hat der mit den Grafen von Bergerhöchst zu tun?
Ein geplantes Bauvorhaben im Naturschutzgebiet erhitzt die Gemüter.