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Akteurzentrierte Unterstützung bei Gefahrensituationen in der U-Bahn

Ein ganzheitliches Konzept

Marco Plaß
Wissenschaftliche Arbeiten

Diese Arbeit trägt zum Verständnis bei, wie Erkenntnisse aus der Informationsbereitstellung und deren individueller Verwendung beim Entscheiden in U-Bahn-Gefahrensituationen eingesetzt werden können, um Akteure zum effektiveren Handeln zu befähigen.
Das derzeitige Vorgehen in der Gefahrenabwehr und die zur Anwendung kommenden Maßnahmen werden dahin gehend untersucht, welche Rolle Informationen zukommt. Darüber hinaus werden Informationsverfügbarkeit und -bedarf für den betrachteten Anwendungsfall analysiert. Erkenntnisse aus der Informationsbereitstellung und der individuellen Informationsverarbeitung werden gegenüber gestellt.
Auf dieser Basis wird ein Konzept zur ganzheitlichen Informationsnutzung in Gefahrensituationen in der U-Bahn entwickelt, prototypisch umgesetzt und hinsichtlich des Nutzens evaluiert. Ergebnisse zeigen, dass eine effiziente Informationsnutzung einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg im Umgang mit Gefahrensituationen in U-Bahnen besitzt.