e-Book

Ich bin nicht Eva

Psychothriller

Margarete Bertschik
Krimis & Thriller

2019: Ein junger Mann folgt den Spuren seiner Eltern, die er nie kennengelernt hat, und begibt sich in die Welt seiner frühen Kindheit ...
2005: In einem Kleinstadtkrankenhaus wacht eine äußerlich unverletzte junge Frau auf, ohne zu wissen, wie sie dorthin gelangt ist. Nicht nur das: Ihr fehlt jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben. Sie weiß nur eines: Sie ist nicht Eva Eden, die Frau, die eines schweren Verbrechens beschuldigt wird, wie die Polizei behauptet.
Doch wer ist sie wirklich? Kriminalkommissar Ralf Herbst und die Psychotherapeutin Dr. Carina Freymuth suchen nach den Hintergründen des Geschehens, während sich die junge Frau nach und nach an ihre Vergangenheit erinnert und schließlich die furchtbare Wahrheit erkennt ...
 

Presseberichte

Aus Herzensthema wird ihr schwerstes Buch

03.02.2020
 
„Psychothriller mit einer spannenden Kriminalgeschichte“
"Es ist mir furchtbar ernst", bekennt die Cloppenburger Autorin. Trotz des belastenden Themas soll die Lektüre spannend und unterhaltsam bleiben. Bertschik ist das mit ihrem neuen Buch "Ich bin nicht Eva" gelungen.

(...) In einen Psychothriller mit einer spannenden Kriminalgeschichte hat die ehemalige Gymnasiallehrerin (...) eine traumatische Familiengeschichte um verdeckten Missbrauch verwoben, der jahrzehntelang fortwirkt, bis sich das Drama der Kinder entlädt, als sie längst erwachsen sind. (...) Bertschik hat Passagen eingefügt, die ihre Protagonistin in der Ich-Form sprechen lassen, um die Leser in die Perspektive der verzweifelten Frau zu ziehen und an ihren Erinnerungen direkt teilhaben zu lassen - ein persönlicher Spannungsbogen. "Es hat mich diesmal viel Zeit gekostet, wie ich den Stoff literarisch und sprachlich umsetze", bekennt die Cloppenburgerin. "Ich will die Leser ja mitnehmen, nicht abschrecken." Der Balanceakt ist Bertschik gelungen, wobei ihr eine nüchterne, manchmal lakonische Sprache hilft, böse Erinnerungen nüchterner zu schildern, als sie sind. Das macht die allmählich enthüllte Vorgeschichte erträglicher, ohne an Wucht einzubüßen. (...) Nirgendwo überschreiten ihre Schilderungen die Grenze zum Voyeristischen. Und am Ende ist es trotz aller Problematik ein richtiger Thriller, eine echte Kriminalgeschichte geworden, die allerdings auch Spuren hinterlässt.
 
Quelle: Münsterländische Tageszeitung, 03. Febr. 2020, S. 10