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Jihad - Eine Ideologie des Todes

Markus Hahn
Religion & Spiritualität, Philosophie

Der Autor untersucht die religiösen und politischen Ideologien des islamischen Fundamentalismus und des sogenannten „Islamischen Staates“. Hierbei werden Grundtexte dieser hoch aggressiven Ideologie umfassend dargestellt, soweit sie aus dem Koran und den Hadithen abgeleitet werden. Es wird aufgezeigt, dass viele moderne Denkfiguren aus dem tradierten Islam stammen und lediglich in der Moderne reaktiviert werden. Dabei zeigt sich, dass der fundamentalistische Islam die Herausbildung einer kriegerischen Ideologie zum Ziel hat, die heute in vielen sozialen Netzwerken und in islamistischen Moscheen weltweit verbreitet wird. Der zweite Teil der wissenschaftlichen Analyse beleuchtet die Frage, wie die wehrhaften Demokratien in Europa dieser „Theologie des Todes“ wirksam entgegentreten können. Westliche Gesellschaften sind genötigt, diese totalitären Lehren mit allen Mitteln abzuwehren, um eine Ausbreitung des jihadistischen Terrorismus in Europa zu verhindern. Abschließend wird gezeigt, wie liberale und lernbereite islamische Theologen in Europa um eine aufgeklärte, humane und sozial verträgliche Form des Islams ringen. Ein Islam europäischer Prägung scheint real möglich zu sein, wenn alle rationalen und politischen Kräfte dafür aufgewendet werden. Die kritische Philosophie hat hier ein großes Aufgabenfeld vor sich, dem sie sich mit Engagement stellen will. Mit einer kritischen Analyse, einer scharfen Ideologiekritik und einer rationalen Aufklärungsarbeit kann es gelingen, die „religiöse Zeitbombe“ zu entschärfen und den sozial verträglichen Islam in Europa zu stärken.