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Matthias Almstedt

Geboren und aufgewachsen in Hildesheim, studierte Prof. Dr. Matthias Almstedt nach seiner Ausbildung zum Sparkassenkaufmann Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen. Am dortigen Institut für Wirtschaftsinformatik wurde er 1998 mit einer Dissertation über computerbasierte Controlling-Informationssysteme für das öffentliche Theater zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften (rer. pol.) promoviert.

Ab 1999 war er beim Deutschen Bühnenverein in Köln als Betriebswirtschaftlicher Referent des Geschäftsführenden Direktors tätig, bevor er 2002 als Verwaltungsdirektor an die Stadttheater Hildesheim GmbH, ein Dreispartenhaus mit rund 250 Beschäftigten, wechselte. U.a. fiel die Komplettsanierung der Bühnentechnik des Hauses in seine Verantwortung. An der Konzeption und Umsetzung der zum September 2007 vollzogenen Fusion mit der Landesbühne Hannover zum Theater für Niedersachsen war er maßgeblich beteiligt.

Im Jahre 2008 wechselte der Matthias Almstedt an die Saarländisches Staatstheater GmbH in Saarbrücken, ein Dreispartenhaus mit rund 450 Beschäftigten. Hier hat er seit dem 1. März 2008 die Position des Kaufmännischen Direktors und Geschäftsführers der Saarländisches Staatstheater GmbH inne.

Matthias Almstedt ist an verschiedenen Hochschulen in der Lehre tätig. Unter anderem unterrichtet er seit 2001 als Lehrbeauftragter an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen das Fach Theatermanagement sowie seit 2010 an der Universität des Saarlandes in den Studiengängen Musikmanagement und Angewandte Kulturwissenschaften. Im September 2015 wurde er an der Universität des Saarlandes zum Honorarprofessor für angewandte Musikwissenschaft ernannt.

Beim Deutschen Bühnenverein, dem Bundesverband der Theater und Orchester, ist der Matthias Almstedt Mitglied der Arbeitsgruppe für betriebswirtschaftliche Fragen, stellvertretendes Mitglied im Tarifausschuss sowie Rechnungsprüfer. Außerdem ist er stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen sowie der Versorgungsanstalt der deutschen Kulturorchester bei der Bayerischen Versorgungskammer.