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Melanie Stadelbauer

Melanie Stadelbauer lebt im Herzen Mittelfrankens, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Ihr Leben war geprägt von Missbrauch in all seinen Facetten, bis sie es mit 29 Jahren schließlich geschafft hat, mit Gottes Hilfe ihr Leben hinter sich zu lassen und in Freiheit neu zu beginnen.
Ihre Vergangenheit hatte Spuren hinterlassen, sie nahezu zerstört. Täglich bis zu 50 Zigaretten, die regelmäßige Einnahme von Schmerztabletten und mehrere Suizidversuche waren viele Jahre ihre Methode, um den seelischen Schmerz zu betäuben.
Erst durch die Liebe Ihres zweiten Ehemannes konnte sie langsam wieder neues Vertrauen aufbauen und sich Stück für Stück zurück ins Leben kämpfen.

Die Buchreihe "Die Supermama", zu der aktuell das Buch "Die Suche nach der Supermama" und "Emotionaler Missbrauch- Wenn die Seele schreit" gehören, erzählt von einem Kampf, der viele Jahre gedauert hat.
Am Ende hat sie den Kampf gewonnen und ist heute eine selbstbewusste Frau.
 

Presseberichte

Autorin ist auf der Suche nach der Supermama

01.08.2019
 
„Die Autorin Melanie Stadelbauer verarbeitet in ihrem neuen Buch schlimme Kindheitserinnerungen und die Behinderung ihrer Tochter.“

Autorin ist auf der Suche nach der Supermama

Melanie Stadelbauer aus Möhren hat ein neues Buch geschrieben!

TREUCHTLINGEN - Die Autorin Melanie Stadelbauer verarbeitet in ihrem neuen Buch schlimme Kindheitserinnerungen und die Behinderung ihrer Tochter.

Loslassen und sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen – das sind die Themen des Buches der Autorin Melanie Stadelbauer aus Möhren.
Loslassen und sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen – das sind die Themen des Buches der Autorin Melanie Stadelbauer aus Möhren. © Foto: Micha Schneider
Es ist ein ziemlich sonniger Tag, an dem Melanie Stadelbauer zu Besuch in der Redaktion des Treuchtlinger Kuriers ist. Und fröhlich und zufrieden wirkt die Autorin auch. Es gibt ja einen äußerst erfreulichen Anlass: Die Veröffentlichung ihres zweiten Buchs.

Doch sonnig und heiter sind die behandelten Themen darin keinesfalls. "Die Suche nach der Supermama", lautet der Titel des Werks, in dem sie den Lesern in der Ich-Perspektive tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben gewährt, um anderen Mut zu machen.

Denn Stadelbauer, 38, verheiratet, drei Kinder, hat eine Geschichte zu erzählen. Lange Zeit fühlte sie sich überhaupt nicht wie eine Supermamama, von der im Buchtitel die Rede ist. Eher im Gegenteil, sie hatte auch als Erwachsene noch viel mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen.


Emotionaler und seelischer Missbrauch waren für Stadelbauer in jungen Jahren an der Tagesordnung, in der Schule wurde sie heftig gemobbt, sie wandelte sich von einem fröhlichen Kind zu einem traurigen Gemüt, wie sie selbst erzählt. "So etwas verändert einen Menschen total", sagt sie. Stadelbauer zog sich mehr und mehr zurück. Eine Negativ-Spirale, aus der sie nur schwer ausbrechen konnte.

Hilfe nahm sie in der Vergangenheit dazu nur sehr ungern an, ihre perfektionistische Art und die Sorge, den Ansprüchen als Mutter nicht zu genügen, waren für sie ein Problem. "Ich war immer der Meinung, alle kriegen das hin, nur ich nicht", sagt Stadelbauer und ergänzt: "Als Mutter habe ich zum Beispiel immer nur gesehen, dass der Wäscheberg immer noch nicht fertig gewaschen ist. Aber meine Tochter hat auf der Leine ihre Lieblingshose entdeckt und war eigentlich total froh darüber, dass die da hängt. In ihren Augen war das wunderbar so."

Schwierig zu verarbeiten war für die dreifache Mutter später auch die Behinderung ihrer Tochter, bei der sich die ersten sichtbaren Probleme fünf Monaten nach der Geburt herauskristallisiert hatten. Die Diagnose, dass das Kind an einem seltenen Gendefekt leidet, kam erst, als es schon ein Jahr alt war. "Da bricht natürlich erst einmal eine Welt zusammen", sagt Stadelbauer. An Herausforderungen mangelte es ihr im Leben also nicht.

In ihrem Buch geht es um das Thema Loslassen und darum, sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen, neue Wege zu gehen und sich etwas zuzutrauen. Anfang dieses Jahres war Stadelbauer, die mit ihrer Familie in Möhren wohnt, wieder kurz davor in ein Burn-Out zu rutschen, was sie letztlich – auch dank des Rückhalts ihres Mannes – abwenden konnte. "Das war für mich der Auslöser für das Buch", sagt die 38-Jährige.

Mittlerweile hat sie gelernt: Es gibt keine Mutter, die perfekt ist. Wenn man lerne, um Hilfe zu bitten, dann bekomme man die auch. "Dann schafft man es auch, aus der Sicht der Kinder eben doch eine Supermama zu sein." Geholfen habe ihr persönlich dabei ihr wieder gewonnener christlicher Glaube, von dem sie in der Vergangenheit schon komplett abgekommen war.

Ein Traum geht in Erfüllung

Das Buch soll der Start für eine Buchreihe sein, im Herbst folgt die Fortsetzung mit dem Titel: "Hallo Supermama. Du musst dich nicht verstecken. Gott weiß sowieso wo du bist." Ein dritter Band ist ebenfalls fest eingeplant.

Für die aus Ansbach stammende Melanie Stadelbauer ist die Tätigkeit als Autorin ein schon seit Jugendtagen gehegter Traum.

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Quelle: Treuchlinger Kurier