"Melanie Stadelbauer" - Autor bei Tredition.de
 

     

Melanie Stadelbauer

Schreiben war schon immer meine große Leidenschaft. Meine Aufsätze in der Schule waren meist doppelt so lang, wie sie sein hätten sollen, aus einer Hausarbeit mit maximal 16 Seiten machte ich ein Buch mit fast 60 Seiten.
Egal ob kurze Artikel, oder lange Bücher, wenn ich schreibe, vergesse ich alles um mich herum.

Doch der berufliche Weg führte mich, wie so oft, vorerst in eine völlig andere Richtung. Über viele Jahre war ich im Kundenservice tätig, und machte eine Weiterbildung zum Fachwirt für Dialogmarketing.
Das war mir allerdings zu Marketinglastig und so folgte ein Studium zur Grafik-Designerin und eine Weiterbildung zur Online-Trainerin.
Am Ende bin ich dann doch bei der Schreiberei gelandet. Vorerst als Ghostwriter tätig, mittlerweile schreibe ich zusätzlich meine eigenen Bücher.

Die Supermama - Reihe erzählt von meinem Leben. Davon, wie ich einen beginnenden Burnout abgewendet habe. Von Missbrauch in der Vergangenheit, bis hin zu der Liebe, die mich verändert hat.
Die Reihe möchte Mut machen, sich aus der eigenen Komfortzone herauszuwagen, neue Wege einzuschlagen und anderen Menschen eine Chance zu geben. Ich möchte anderen Menschen, die in ähnlichen Situationen sind, zeigen, dass sie nicht alleine sind. Dass da noch viele Menschen sind, die ähnliches erlebt haben.
Ich möchte Mut machen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und zuzulassen, dass alte Wunden heilen können.

Vorerst ist mit dem Buch "Supermama ungeschminkt" die Reihe beendet. Ich bin aber offen für das, was kommt. Und wer weiß, vielleicht folgt doch noch irgendwann ein vierter Band.
 

Presseberichte

Autorin ist auf der Suche nach der Supermama

01.08.2019
 
„Die Autorin Melanie Stadelbauer verarbeitet in ihrem neuen Buch schlimme Kindheitserinnerungen und die Behinderung ihrer Tochter.“

Autorin ist auf der Suche nach der Supermama

Melanie Stadelbauer aus Möhren hat ein neues Buch geschrieben!

TREUCHTLINGEN - Die Autorin Melanie Stadelbauer verarbeitet in ihrem neuen Buch schlimme Kindheitserinnerungen und die Behinderung ihrer Tochter.

Loslassen und sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen – das sind die Themen des Buches der Autorin Melanie Stadelbauer aus Möhren.
Loslassen und sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen – das sind die Themen des Buches der Autorin Melanie Stadelbauer aus Möhren. © Foto: Micha Schneider
Es ist ein ziemlich sonniger Tag, an dem Melanie Stadelbauer zu Besuch in der Redaktion des Treuchtlinger Kuriers ist. Und fröhlich und zufrieden wirkt die Autorin auch. Es gibt ja einen äußerst erfreulichen Anlass: Die Veröffentlichung ihres zweiten Buchs.

Doch sonnig und heiter sind die behandelten Themen darin keinesfalls. "Die Suche nach der Supermama", lautet der Titel des Werks, in dem sie den Lesern in der Ich-Perspektive tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben gewährt, um anderen Mut zu machen.

Denn Stadelbauer, 38, verheiratet, drei Kinder, hat eine Geschichte zu erzählen. Lange Zeit fühlte sie sich überhaupt nicht wie eine Supermamama, von der im Buchtitel die Rede ist. Eher im Gegenteil, sie hatte auch als Erwachsene noch viel mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen.


Emotionaler und seelischer Missbrauch waren für Stadelbauer in jungen Jahren an der Tagesordnung, in der Schule wurde sie heftig gemobbt, sie wandelte sich von einem fröhlichen Kind zu einem traurigen Gemüt, wie sie selbst erzählt. "So etwas verändert einen Menschen total", sagt sie. Stadelbauer zog sich mehr und mehr zurück. Eine Negativ-Spirale, aus der sie nur schwer ausbrechen konnte.

Hilfe nahm sie in der Vergangenheit dazu nur sehr ungern an, ihre perfektionistische Art und die Sorge, den Ansprüchen als Mutter nicht zu genügen, waren für sie ein Problem. "Ich war immer der Meinung, alle kriegen das hin, nur ich nicht", sagt Stadelbauer und ergänzt: "Als Mutter habe ich zum Beispiel immer nur gesehen, dass der Wäscheberg immer noch nicht fertig gewaschen ist. Aber meine Tochter hat auf der Leine ihre Lieblingshose entdeckt und war eigentlich total froh darüber, dass die da hängt. In ihren Augen war das wunderbar so."

Schwierig zu verarbeiten war für die dreifache Mutter später auch die Behinderung ihrer Tochter, bei der sich die ersten sichtbaren Probleme fünf Monaten nach der Geburt herauskristallisiert hatten. Die Diagnose, dass das Kind an einem seltenen Gendefekt leidet, kam erst, als es schon ein Jahr alt war. "Da bricht natürlich erst einmal eine Welt zusammen", sagt Stadelbauer. An Herausforderungen mangelte es ihr im Leben also nicht.

In ihrem Buch geht es um das Thema Loslassen und darum, sich aus seiner eigenen Komfortzone zu bewegen, neue Wege zu gehen und sich etwas zuzutrauen. Anfang dieses Jahres war Stadelbauer, die mit ihrer Familie in Möhren wohnt, wieder kurz davor in ein Burn-Out zu rutschen, was sie letztlich – auch dank des Rückhalts ihres Mannes – abwenden konnte. "Das war für mich der Auslöser für das Buch", sagt die 38-Jährige.

Mittlerweile hat sie gelernt: Es gibt keine Mutter, die perfekt ist. Wenn man lerne, um Hilfe zu bitten, dann bekomme man die auch. "Dann schafft man es auch, aus der Sicht der Kinder eben doch eine Supermama zu sein." Geholfen habe ihr persönlich dabei ihr wieder gewonnener christlicher Glaube, von dem sie in der Vergangenheit schon komplett abgekommen war.

Ein Traum geht in Erfüllung

Das Buch soll der Start für eine Buchreihe sein, im Herbst folgt die Fortsetzung mit dem Titel: "Hallo Supermama. Du musst dich nicht verstecken. Gott weiß sowieso wo du bist." Ein dritter Band ist ebenfalls fest eingeplant.

Für die aus Ansbach stammende Melanie Stadelbauer ist die Tätigkeit als Autorin ein schon seit Jugendtagen gehegter Traum.

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Quelle: Treuchlinger Kurier