"Mick van Hint" - Autor bei Tredition.de
 

 

Mick van Hint

Mick van Hint wurde am 20. November 1959 in Neckarweihingen geboren und wuchs dort als mittleres von drei Geschwistern auf. Heute wohnt van Hint in Vaihingen/Enz.
Im Jahre 2014 begann er zu schreiben.
Seit seiner frühesten Jugend begeistert er sich für Geschichte. Speziell für Deutsche Geschichte von 1871-1933. Die Ereignisse um den Matrosenaufstand und die Novemberrevolution gehören für van Hint zu einer der wichtigsten Vorgänge in der jüngeren Deutschen Geschichte. Er verknüpft in seinen Erzählungen gerne historische Geschehnisse mit einer fiktiven Geschichte. Nach seinem ersten Buch 1974 in Love, ein biographischer Roman, der den Zeitgeist der bunten 70er wiederspiegelt, nun ein historischer Roman über die Ereignisse der Novemberrevolution 1918/19. Kein Sachbuch sondern die bewegende Geschichte des Matrosen Fritz Targler.
 

Neuigkeiten

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Mit 1968 fing eine „neue Zeit“ an: Sie schmeckte nach mehr Freiheit –
und alles, was die Jugendlichen bis dorthin eingeengt hatte, ging über
Bord – in der Musik, im Lebensstil und im Sexuellen. Lange Haare und
Emanzipation, Widerstand gegen Autoritäten und das Establishment – das
alles hatte den Hauch einer „Revolution“, die es galt mit Leben zu füllen.
Mick van Hint war damals mit dabei. Er hat nun ein kleines, feines Buch
geschrieben über diese Zeit, als die Revolution auch nach Deutschland
kam, in die Kleinstädte und in die Dörfer. Mit vielen Alltags-Details macht
der Autor diese Zeit lebendig: Um die erste Liebe geht es und die großen
Gefühle. Und die neue Musik gehörte dazu - keine deutschen Schlager
mehr, sondern Rock-Musik! Namen wie Led Zeppelin, Deep Purple, Uriah
Heep und Frank Zappa klangen in den Ohren. Jede Vinyl-Scheibe war eine
neue Offenbarung und brachte bis dahin ungehörte und unerhörte Sounds.
 

 

Presseberichte

Eine Jugend in der Zeit der besten Musik

01.06.2018
 
1974? Als Symboljahr? War da irgendwas? Im Prinzip: Nein! Es sei
denn, man ist im Jahr 1959 geboren. Dann nämlich ist man im
Jahre 1974 15 Jahre alt – und 14, 15, 16 das ist das Alter, das für
viele Jugendliche das Entscheidende ist, das Alter mit den vielen
ersten Malen – der erste Kuss, die erste Fete, das erste Mal…. Und
der Soundtrack, der zu diesen ersten Malen läuft, der geht uns nie
mehr aus dem Kopf. Die Songs, die Scheiben, die damals entdeckt
wurden, die damals im Zentrum standen, die hinterlassen Spuren,
wie sie in späteren Jahren keine Band mehr erreichen kann.
Für Mick van Hint war das Jahr 1974 das Jahr der ersten großen
Liebe, vom ersten Kusses über den ersten Orgasmus bis hin zum
ersten Mal vertraut mit einem anderen Menschen Alltag zu leben.
Und es war auch die Zeit, in der er als Torwart einer
Jugendmannschaft große Erfolge und große Anerkennung genoss –
ein Jahr, das eine Persönlichkeit formte – aber auch ein Jahr, das
ihm deutlich machte, was er nicht sein wollte – inclusive der
Erkenntnis, dass seine Zeit mit Sina fantastisch war, aber das eine
lebenslange Beziehung mit ihr eine Illusion gewesen wäre.
Es gelingt Mick van Hint himmelhoch jauchzende Freude und
lähmende dunkle Tragik lebendig werden zu lassen, ohne je in
Pathos oder Kitsch abzudriften. Jeder, der selber einmal gelebt hat,
wird sich in 1974 in Love wieder erkennen, eine Zeit, in der man
zwischen Baum und Borke, zwischen Kind und Erwachsenem
seinen Weg sucht.
Und ständig läuft bei Mick van Hint ein Album im Hintergrund.
Die Auswahldiscographie Soundtrack auf den letzten Seiten von
1974 in Love ist daher integraler Bestandteil des Buches.
Ich selber bin Mick van Hint vier Jahre später auf der Straße des
Lebens gefolgt. Die begleitende Musik hat sich daher etwas
verschoben, ich bin wohl auch etwas mehr die progressive Schiene
gefahren als er, aber vieles von dem, was er 1973/4 gehört hat,
spielte auch bei mir 1977/8 noch ein gewaltige Rolle.
An zwei Stellen bin ich Mick sehr nahe. Er gehört zu den wenigen,
die in dieser Liste Supertramps Crime of the Century nicht vergessen und erkannt haben, dass die
Gründerväter des Hard Rocks kein drei- sondern ein vierblättriges Kleeblatt waren, und dass zu ihnen neben
Deep Purple, Black Sabbath und Led Zeppelin auch Uriah Heep gehören.
Klasse Buch! Warum es den Untertitel Das Jahr der weißen Hexe trägt, müsst Ihr selber raus finden. Aber mit
Okkultismus oder Spiritismus hat es nichts zu tun!
Norbert von Fransecky
 
Quelle: Musik an sich