"Mörderisches Dorfleben" von Peter Jokiel
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Mörderisches Dorfleben

Boschs dritter Fall

Peter Jokiel
Krimis & Thriller

Zur Handlung:
Psychotherapeut Bosch wird von dem Anwalt Dr. Loßmann beauftragt, seinen Mandanten zu begutachten. Hier handelt es sich um den geistig zurückgebliebenen 21-Jährigen Stefan Kreidlinger.
Da die 11-Jährige Laura Grindl verschwunden ist und am Tatort sehr viel Blut sowie Zigarettenkippen von Stefan gefunden wurden, erhebt die Staatsanwaltschaft den Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Bosch kann in dem Haftprüfungstermin die Anschuldigung gegen Stefan entkräften und so wird dieser aus der Haft entlassen.
Damit ist der Fall jedoch noch nicht ausgestanden.
Die Familie ist in ihrem Dorf einem Spießrutenlauf ausgesetzt und benötigt Personenschutz. Ebenso ist Stefan immer noch der Hauptverdächtige, solange der Fall nicht aufgeklärt ist. Da die Mordkommission anfangs schlampig ermittelt, schaltet sich Peter Bosch selbst in dem Fall ein. Als ehemaliger Pressesprecher der Polizei hat er immer noch gute Kontakte, die er nutzten kann. Ebenso hat er seinen guten Freund Dominik, der Ausbilder bei der Polizei ist und auch gerne mal Dienstvorschriften ignoriert. So heiligt bei Beiden der Zweck manchmal auch die Mittel.
Schnell ergibt sich eine Spur zu einer Familie in dem Dorf, die anscheinend Geschäfte mit obskuren Holländern macht.
Ebenso gibt es einen Onkel der Familie Kreidlinger, der zwar den teuren Anwalt sowie alle anderen Rechnungen bezahlt, jedoch nicht in Erscheinung treten möchte. Hier handelt es sich um einen Politiker aus dem bayrischen Landtag.
Es stehen also schnell einige Verdächtige zur Verfügung.
Jetzt muss nur noch herausgefunden werden, was mit Laura passiert ist und wer damit zu tun hat.
Der Schauplatz der Ermittlungen ist sowohl in dem Dorf Oberglockenbach als auch in Nürnberg. Hier werden natürlich die jeweiligen Örtlichkeiten mit ausführlichen Lokalkolorit beschrieben.
 

Presseberichte

Der Schimanski von Nürnberg

22.04.2021
 
„"Tatorte" voller Fehler“
Liebe Leser, am 21.04.21 erschien ein Artikel über mich in den Nürnberger Nachrichten. Hier wurde berichtet wie ich zum Schreiben kam und warum es ausgerechnet Krimis sein mussten.
Natürlich ist immer aller Anfang schwer, aber ich konnte mich qualitativ steigern und bin jetzt schon beim dritten Buch angelangt. Wie in dem Artikel beschrieben wird, ist es mir immer ein Rätsel warum in so manchen Tatort Folgen, oder sonstigen Krimi Reihen, der jeweilige Kommissar entweder traumatisiert, alkoholabhängig oder in Scheidung lebend sein muss. Oder aber auch genau das Gegenteil davon, nämlich vollkommen vertrottelt und nur durch eine gewisse Bauernschläue amüsiert, dargestellt wird. Kommt noch dazu, dass in den allermeisten Folgen sich die Fehler häufen. Entweder in der unlogischen Handlung oder aber in der vollkommen falschen Darstellung von Abläufen. Gerade bei der Polizeiarbeit sind Dienstvorschriften heilig und in keiner Stadt gibt es so einen Kommissar, wie es im Fernsehen oft gezeigt wird. Leider sind aber die Bücher auch nicht immer besser und schon gar nicht anders. Aus diesem Grund habe ich mich daran gesetzt, um zu schreiben wie man Realismus mit leichter Abwandlung und gute Unterhaltung vereinbaren kann. Ich lege mein Hauptaugenmerk auf eine logische und schlüssige Story, dennoch kommt die Spannung und die unerwartete Wendung nicht zu kurz. Aber eben ohne künstliche Spannung und unnötiges in die Länge ziehen. Es geht eben auch anders, man muss sich nur Gedanken drüber machen und auch manchmal besser recherchieren. Ich würde mich wirklich gerne einmal mit einem Drehbuchautor oder dem Regisseur zusammensetzen und den Film mit ihnen durchgehen. Meist dauert es keine zehn Minuten und der erste Fehler schleicht sich bereits ein. Bis heute weiß ich nicht, warum dies so sein muss. Jedenfalls macht es gerade in diesem Genre keinen Spaß und könnte durchaus besser sein. Eben aus diesen Gründen, habe ich mich daran gesetzt es besser zu machen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen und hoffe Sie haben viel Spaß beim Lesen meiner Bücher. Ganz lieben Gruß, Peter Jokiel
 
Quelle: Nürnberger Nachrichten