Paperback

STRALSUND 1945

ein unvollständiges, nie geschriebenes Tagebuch

Peter Kieschnick
Politik & Geschichte

In diesem Buch werden einzelne Ereignisse aus Stralsund und der näheren Umgebung des Jahrs 1945 dargestellt. Als Form wurde die eines Tagesbuchs gewählt. Es scheint so, als ob es durch einen leitenden Angestellten o.ä. geschrieben worden ist. Dieses Tagebuch wurde aber nie geschrieben. Es sind Aussagen von Zeitzeugen und überwiegend Daten sowie Informationen aus Akten der damaligen Zeit. Dadurch werden die Lebensumstände und –verhältnisse eindrucksvoll und lebensecht dargestellt. Es umfasst u.a. die Gebiete der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitswesen, Feuerwehr, Strom- und Gasversorgung, Schule, Beseitigung der Schäden des Krieges, den Ab- und Aufbau der Wirtschaft nach dem Kriege und vieles mehr. Das Kriegsende April / Mai 1945 in Stralsund wird umfangreich dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt im Tagebuch ist Stralsund als Flüchtlingsort, in dem große Flüchtlingsströme eintrafen, weiter- und umgeleitet worden sind.

Daraus ist ein Zeugnis entstanden, das die fürchterliche Zeit des Krieges und deren Folgen darstellt. Es gibt Einblick in das beschwerliche Leben der Menschen dieser Zeit.
 

Presseberichte

Top-Kundenrezensionen

25.10.2015
 
„Das zu Lesen lohnt sich!“
Fiktion und Realität ergeben hier ein Gebräu, das zugleich fesselt und abstößt, zumal man aus eigener Erfahrung und den Erzählungen anderer zu Genüge weiß, wie schrecklich wahr all solches ist. Ein lesenswert lohnendes Buch, das hoffentlich viel Beachtung findet, weil es historisch in vetrautem Raum und aus kaum vergangener Zeit daran erinnert, daß Krieg und seine Folgen das Tierische des Menschen hervorbringt und ihn bestimmen läßt.
 
Quelle: www.amazon.de

Politik/Gesellschaft

09.04.2015
 
„Stralsund – ein unvollständiges Tagebuch gibt Einblicke in die Kriegszeit“
Peter Kieschnick zeigt in "STRALSUND 1945" ein eindrucksvolles Bild von Kriegswirren und einer Vergangenheit in Stralsund.
In "Stralsund 1945" erleben wir Ereignisse des Kriegsjahres 1945 in Stralsund und der näheren Umgebung. Das Buch liegt in Tagebuchform vor - ein Buch, das in dieser Form so nie geschrieben wurde. Umso spannender sind die einzelnen Mosaikstücke aus Zeitzeugenaussagen und Informationen aus Akten der damaligen Zeit, die ein umfangreiches Bild des Kriegsjahres zusammensetzen. Diese Darstellung gibt Raum für eine eindrucksvoll und lebensecht Skizzierung der Lebensumstände und -verhältnisse der damaligen Zeit. Peter Kieschnick skizziert die Gebiete der Lebensmittelversorgung, des Gesundheitswesen, die Feuerwehr, die Strom- und Gasversorgung, die Schule, die Beseitigung der Schäden des Krieges, den Ab- und Aufbau der Wirtschaft nach dem Kriege und vieles mehr.

In seinem unvollständigen "Tagebuch" gelingt Peter Kieschnick ein effektvolles Zeugnis, das die fürchterliche Zeit des Krieges und deren Folgen auf einprägsame Weise schildert. Kieschnick ermöglicht uns Lesern eine Einblick in das beschwerliche Leben der Menschen dieser Zeit.Das Kriegsende April/Mai 1945 in Stralsund wird umfangreich dargestellt. Ein weiterer Fokus von Kieschnick in seinem fiktiven Tagebuch ist Stralsund als Flüchtlingsort, in dem große Flüchtlingsströme eintrafen, weiter- und umgeleitet worden sind.

"STRALSUND 1945" von Peter Kieschnick ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7323-2828-4 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.
 
Quelle: www.connektar.de

Buchtipp

05.04.2015
 
„»Stralsund 1945«“
Nun ist es endlich an die Öffentlichkeitgebracht! Der von Peter Kieschnick, wohnend in Parow und zudem profunder Kenner der deutschen Marinegeschichte, zusammengetragene Ereignisband »Stralsund 1945«. Eine geraume Zeit war die tagtägliche Reihung der Ereignisse in und um Stralsund vom nahenden Ende der »tausendjährigen Großdeutschen Ära« im Internet zu lesen und der interessierte Heimatkundige wünschte sich schon vor Zeiten eine Veröffentlichung. Seit wenigen Tagen liegt das 220-seitige Buch nun vor. Es beschreibt kurz und knapp tägliche Geschehnisse und lässt dabei auch solche totgeschwiegenen Ereignisse, wie die Ermordung des Arbeiters Hermann Voss im Amtsgerichtsgefängnis Bilkenhagen am 24. April 1945 nicht aus. Zugegeben, diese Datensammlung ist eine Fleißarbeit, die nicht nur ein gehöriges Maß an Quellenstudium voraussetzt, sondern auch eine sinnvolle zeitliche Einordnung der Ereignisse verlangt.
Das Peter Kieschnick seine Veröffentlichung im Untertitel »ein unvollständiges, nie geschriebenes Tagebuch« nennt, hat seine Berechtigung, denn angelegtist dieses Buch, in der fiktiven Form eines Notierenden. Mit dem direkten Bezug von Stralsund, den täglich bestimmten Begebenheiten dieser kriegerischen Chaoszeit, den verwirrenden und verwickelten Vorkommnissen ist, mit einer Einschränkung, hier sei die Veröffentlichung von Detlev Brunne zu ausgewählten Stralsunder Ereignissen, erschienen 2010 angeführt, bisher in dieser Kompaktheit keine veröffentlichte Aufzeichnung aus der Neuzeit vorhanden. Es ist genau jetzt der Moment, eine immer noch existierende historische Tabuzone zudurchbrechen, zu entmystiizieren. Sei es nun das Zeitfenster von 1914 bis um 1919, (die Stralsunder Tageszeitung brach die Notizen hierzu vor einem Jahr leider ab) oder von 1933 bis 1945, sowie den regionalen Geschehnissen zwischen dem Ende der Hitlerdiktatur und Gründung der DDR. Manche Magister- und Doktorarbeit richtete zwar schon den Focus auf diese durchaus brisanten Zeiträume, jedoch zu wenige Arbeiten erblicken überhaupt das Licht der Öffentlichkeit.
Kieschnick hat mit »Stralsund 1945«, ein Fenster aufgestoßen, als erster einen detailierten Jahresbericht vorgelegt, der den Nachgeborenen von 1945 bisher weitestgehend unbekannt sein dürfte. Dabei kommt auch unterhaltsames nicht zu kurz. Über manche Dinge könnte man
still schmunzeln, wenn die Sachlage 1945 nicht zu ernst wäre.
Dieses Buch sollte den Autor selbst ermutigen die »Ereignissammlung « fortzusetzen, würde sich doch in seiner Gesamtheit ein sammelnswertes Tagebuch über Stralsund, ungeschönt und bar jeder Erfolgs- oder Schuldzuweisung, ergeben.Erschienen ist das Buch im Verlag tredition GmbH, Hamburg 2015 mit der ISBN 978-3-7323-2828-4. Die Rechte liegen beim Autor selbst.
 
Quelle: Stralsunder Blitz am Sonntag vom 05.04.2015