"Peter Strauß" - Autor bei Tredition.de
 

   

Peter Strauß

Ich bin 1968 in Wiesbaden geboren. Hier bin ich auch aufgewachsen. Ich studierte Maschinenbau in Darmstadt. Nach meinem Umzug nach Berlin arbeitete ich als Motorenentwickler und schließlich als Team- und Projektleiter.

Was mich bei meiner Arbeit wie in meiner Freizeit seit langem beschäftigt, sind das Verhalten und die Motive von Menschen. Über die Auseinandersetzung mit psychologischen und soziologischen Fragen entstand der Wunsch, meine eigenen Gedanken dazu aufzuschreiben und zusammenzuführen. Nach fast zehn Jahren Recherche, Einordnen und der Formulierung meiner Erkenntnisse habe ich im März 2020 mein Buch: Ende offen. Der Weg des Menschen aus der Steinzeit in die Zukunft veröffentlicht.
 

Neuigkeiten

Interview: Meine Motivation, ein Buch zu schreiben

15.01.2021
 
Wie kam es zur Idee für das aktuelle Buch?
Eine Zeit lang schrieb ich gelegentlich aufkommende Erkenntnisse zu Politik und Gesellschaft auf. Ich wollte die Gedanken bewahren, wusste aber noch nicht, wofür. Als die Zettelsammlung größer wurde, kam die Idee auf, die vielen einzelnen Gedanken in eine Reihenfolge zu bringen und ein Buch daraus zu machen.

Warum ein Buch?
Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Denken ändern müssen, damit sich die Welt ändert. Mit dem vorliegenden Buch will ich einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Weg in eine erstrebenswerte Zukunft leisten.

Wie entsteht ein Buch?
Ich weiß nicht, wie es andere erleben – mein Buch ist sozusagen aus sich selbst entstanden. Ich habe meine Ideen und Erkenntnisse zusammengetragen, und beim Schreiben zeichnete sich immer deutlicher ab, wie es weitergehen könnte. Ein Bildhauer hat einmal gesagt, er forme keine Figuren, sondern er befreie sie nur aus dem Stein.

Was macht das Buch besonders?
Seit acht Jahren arbeite ich daran. Ich hätte es gerne früher fertiggestellt. Aber in Abwesenheit des in meinem Job ansonsten üblichen Termindrucks konnte ich es mir leisten, das Ergebnis reifen zu lassen.

Womit sollte der Leser rechnen?
Ich habe mich im Denken noch nie gerne an Regeln gehalten und kann Ihnen versprechen, dass Sie in diesem Buch auf einige unkonventionelle Gedanken stoßen werden.
 

Buch der Woche in "Der Freitag"!

14.01.2021
 
"Ende offen" ist in der zweiten Januarwoche das Buch der Woche in "Der Freitag"!
 

 

Presseberichte

Rezension auf kulturexpress.de

21.10.2020
 
"Die Bundesregierung will dem globalen Treibhauseffekt entgegenwirken und auf fossile Energieträger weitestgehend verzichten. Im Widerspruch dazu steht, dass im Bedarfsfall der Strom in Polen gekauft werden soll. Das Nachbarland setzt weiterhin auf Energiegewinnung durch Kohle und baut diese sogar aus. Während das Elektroauto in Deutschland noch nicht ausgereift ist, werden immerhin Fortschritte in Entwicklung und Wirtschaftlichkeit der E-Mobilität sichtbar. Der Ökostrom soll es richten, saubere Städte versprechen einen Gewinn an Lebensqualität. Die Kehrseite dazu ist die Beschaffung der Rohstoffe, bei der die Bundesrepublik Deutschland nicht weiß, mit welchen Mitteln diese gewonnen werden und woher sie kommen sollen. Zur Rohstoffgewinnung werden oftmals Kinder eingesetzt unter lebensunwürdigen Arbeitsbedingungen. Das ist abscheulich. Weiterer Anklagepunkt sind Rotorblätter der Windräder, an denen jährlich hunderttausende Vögel verenden. Ein fataler Konstruktionsfehler.


Wenn es um Weichenstellungen der Zukunft geht, folgert der Autor, suchen die meisten Menschen eine Lösung innerhalb ihres eigenen Fachgebietes, was nur eine logische Schlussfolgerung ist. Viele Überlegungen, welche dabei angestellt werden, dienen vor allem der Planung für sich selbst und der Familie in der eigenen Umgebung, also für das, wofür sie stehen und was sie als Aufgabengebiet und ihren Einflussbereich wahrnehmen. Selten wird themenübergreifend gehandelt. Peter Strauß beginnt mit seinen Ausführungen bei den Anfängen der Menschheitsgeschichte und endet in einer absehbaren noch nicht erforschten Zukunft. Dies soll kein Buch über die Banken oder die Umwelt sein, sondern den Zusammenhang zwischen sämtlichen zukunftsrelevanten Themen herstellen. Ein großes Unterfangen, wenn jemand bis über den eigenen Tellerrand hinausschaut. Das gelingt nur den wenigsten. Peter Strauss befürchtet auch, dass viele Menschen glauben, der erreichte zivilisatorische Stand in den europäischen Nachkriegsgesellschaften sei dauerhaft gesichert. Ihn beschäftigt daran, was zu tun ist, um eine ferne Zukunft zum Besseren zu gestalten. Dabei werden zivilisatorische Fragestellungen behandelt: indem Widersprüche wie Liebe - Aggressivität thematisiert werden, ebenso die kritische Fragestellung nach einem menschenwürdigen Umgang mit Minderheiten. Wie aus den Folgen der Wegwerfgesellschaft entkommen? Peter Strauss einigt sich im Schlussteil auf eine intensive Bewusstseinsarbeit und bemüht sich um deren Einschätzung, um damit die innere Solidarität des Menschen noch zu erreichen. Natürlich bleibt auch hier realistisches Abwägen zwischen betriebswirtschaftlicher Sachlage und die Erfüllung der vielen Vorsätze für die Zukunft erforderlich. Ich tue mich mit dem Begriff Neoliberalismus etwas schwer, da mir dieser aus der Vergangenheit als politischer Dauerzustand elitärer Gruppierungen negativ in Erinnerung geblieben ist. Dabei verfügt der vorliegende Band als wissenschaftliche Expertise über ein Quellenverzeichnis mit Fußnotenanteil im Textbereich. Zudem gibt der Autor Empfehlungen aus der Fachliteratur, wozu mehrere Publikationen des Sozialpsychologen Erich Fromm zählen, was auf eine humanistisch intendierte Auffassung schließen lässt. Parallelen finden sich zu Fromms 'Der moderne Mensch und seine Zukunft'. Christian Felbers wirtschaftspolitische Denkweisen bilden weitere Grundlage im Verständnis des Autors. Am nächsten kommt das vorliegende Buch Harald Welzers 'Alles könnte anders sein', der ähnliche Themenkomplexe diskutiert, jedoch weniger tief auf Hintergründe eingeht und zu einem anderen Fazit gelangt. Entstanden ist 'Ende offen...' erst aus einer großen Anzahl an Notizen und Beobachtungen, die in einem Puzzle zusammengesetzt wurden, wodurch der Eindruck eines Kompendiums entsteht."
 
Quelle: Kulturexpress

 

Videos

Kurz-Interview mit dem Autor (3 min)

12.01.2021
 
Infos zu Motivation und Inhalt des Buches