Paperback

HEILUNG in REIMEN

ES GIBT NICHTS GUTES . . . außer, man tut es!

Petra Schütt
Lyrik & Poesie

Mein Heilungsprozess beginnt am 08.11.2008 mit einer Hirnoperation. Ohne die wie Zahnräder ineinandergreifende Unterstützung vieler kleiner Details und im BESONDEREN meiner Schwester, wäre dieses Buch NICHT entstanden, weil es mich nicht mehr gäbe.
Die Reime geben mir den Halt, den ich brauche, um im WIRRWARR der Wörter und Sätze, sowie in der Welt außerhalb von mir, nicht verloren zu gehen, um auch vor mir selbst auszudrücken, wo ich mich befinde und was mit mir geschieht.

Rezensionen

Eine hilfreiche Anregung

Peter Wißmann
★★★★★

Heilung von schweren Krankheiten ist niemals eine rein biologische Angelegenheit. Der Geist, die Haltung und der Wille der betroffenen Person spielen eine zentrale Rolle. Was zum Heilungsprozess beitragen kann, wird bei jedem Menschen unterschiedlich sein. Bei Petra Schütt war es zweifelsohne auch ihre aktive Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren Folgen, die sie in Form von Gedichten, und zwar von Gedichten in Reimform, ausgetragen hat. Das Ergebnis, das nun in einem Buch vorliegt, lässt uns an diesem langwierigen und nicht einfachen Prozess teilhaben. Es zeigt einen individuellen Weg der Krankheitsbewältigung. Sein Wert liegt sicherlich aber auch darin, dass es anderen von Krankheit betroffenen Menschen einen ungewöhnlichen, jedoch machbaren und im vorliegenden Fall auch überzeugenden Weg der aktiven Auseinandersetzung aufzeigt. Möge es eine hilfreiche Anregung für den oder die anderen sein!

Schreiben, um weiterzuleben

wirbeide
★★★★★

Petra Schütt hatte, schreibt sie, ein Hirnaneurysma, sie stand an der Schwelle zum Tod und als sie aus dem Krankenhaus zurückkehrte, war alles weg: ihr Platz in der Welt, das Vertrauen in sich selbst, und all die Wörter und Sätze, mittels derer sie sich zuvor verortet und mit denen sie so gern gespielt hatte.

Sie schmiss nicht hin. Sie kämpfte sich zurück – und hier ist der verlotterte Begriff einmal der einzig richtige. Sie begann eine Therapie und begleitete den Prozess, ihr Leben zurückzuholen und sich selbst neu aufzubauen, mit einfachen Reimen – ohne krampfhaft auf einen späteren Verleger oder ein künftiges Publikum zu schielen.

Sie schrieb, um weiterleben zu können. Punkt. Deswegen sind diese einfachen Reime ein ehrliches Zeugnis – keine Show, kein literarisches Klimbim, aber auch keine Jahrhundert-Lyrik.

Sie begleiten Tage voller Verwirrung, voller Verzweiflung und Rückschläge, sie feiern kleine Fortschritte, benennen die neu erwachende Sehnsucht nach Liebe, betrauern Enttäuschung und immer wiederkehrenden Schmerz. Und sie danken den Freunden.

Ihre Gedichte werden ihr zum Seil, das sie hält, wenn der Strudel sie zu verschlingen droht. Es ist berührend, das zu verfolgen. Und es gibt Tage, da können diese Verse auch die trösten, die sie lesen. Da geben sie Kraft. Da machen sie Mut.

Tiefgründig

bär
★★★★★

Tolles Buch,regt sehr zum Nachdenken an.
Bewegende Aussagen die im eigenen Leben
auch oft mit vorkommen können.

Beeindruckend!

Lesemu
★★★★★

Vom ersten Reim an hat mich beeindruckt, wie tiefgründig und genau auf den Punkt die Aussagen in diesem Buch sind. „Heilung in Reimen“ gibt zu denken – nicht nur für Kranke. Wir können doch eigentlich alle etwas Heilung gebrauchen.

Hervorragend

Gänseblume
★★★★★

Dieses Buch sollte in jeder therapeutisch arbeitenden Praxis im Regal stehen. Es zeigt einen sehr persönlichen Weg der Heilung und kann anderen Mut und Zuversicht geben.
Es ist für alle Leser ein Gewinn.