"Prof. Dr. med. Friedrich Eckhard Bauer" - Autor bei Tredition.de
 

Prof. Dr. med. Friedrich Eckhard Bauer

Friedrich Eckhard Bauer, geboren 1948 in Schwäbisch Hall, wuchs auf dem Bauernhof seiner Familie im hohenlohisch-fränkischen Mainhardtsall im Salltal auf. Als designierter Hofnachfolger setzte er zunächst die Familientradition fort, arbeitete auf dem Hof und durchlief eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er mit dem Landwirtschaftsstudium an der Fachhochschule Nürtingen (heute Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) 1971 abschloss. Ein beruflicher Sinneswandel führte dazu, dass er sich für die Medizin interessierte und bis 1976 in Tübingen Medizin studierte und dort auch promovierte. Sein neuer Beruf als Arzt führte ihn über Krankenhäuser in Tuttlingen und Lübeck nach Berlin-Spandau und dann weiter an das Universitätsklinikum Charlottenburg, Berlin (heute Teil der Charité). Hier folgte eine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin mit dem Teilgebiet Gastroenterologie und der Weiterqualifikation zum Diabetologen. Seine parallel laufende wissenschaftliche Qualifikation brachte ihn auch zwei Jahre an das Department für Endokrinologie der Royal Postgraduate Medical School London zu Herrn Prof. Dr. S. R. Bloom, bevor er dann an seine alte Klinik nach Berlin zurückkehrte und sich dort 1987 habilitierte. Im gleichen Jahr erhielt er einen Ruf als C2-Professor und Oberarzt an die Abteilung für Klinische Pharmakologie der Universität Göttingen. 1992 berief ihn der Verwaltungsrat des Kreiskrankenhauses Waldbröl (heute Klinikum Oberberg), Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Bonn, zum Chefarzt der Medizinischen Klinik II (Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen). In dieser Funktion war er bis zum Rentenalter im Jahr 2013 tätig. Im Ruhestand verfasste er seine Familiengeschichte, die über vier Generationen berichtet, einen Zeitraum von 140 Jahren umfasst und auch ein Stück Sozialgeschichte der Region erzählt.
 

Neuigkeiten

Band II und III, erschienen am 14.5. und 8.10. 2018

15.11.2018
 
Fortsetzung der Salltal-Saga am Ort des Geschehens

15. November 2018

Der Tredition-Autor Friedrich Eckhard Bauer berichtete wiederum vor voll besetztem Saal spannend und interessant über seine weitere Familiengeschichte im Zeitraum von 1948 bis 2016. Die Beschreibung seiner Kindheit und Jugend auf einem Bauernhof im hohenlohisch-fränkischen Mainhardtsall und seine Ausbildung zum Hofnachfolger bezog manchen Zuhörer in seine Erzählung mit ein. Die Zuhörer verfolgten angeregt die Ausführungen und bereicherten die Veranstaltung durch spontane Zwischenfragen und eigene Beiträge, die die Vergangenheit intensiv und für alle spürbar wieder aufleben ließen. Sein anschließender Berufswechsel zum Arzt und sein weiterer Weg zum Chefarzt hielten die Spannung aufrecht, da alle die Welt kennenlernen wollten, in die einer von ihnen eintauchte. Nach 90 Minuten Lesung quittierten die sichtlich zufriedenen Zuhörer die Präsentation durch den regen Bucheinkauf der jetzt abgeschlossenen und in drei Bänden vorliegenden Familien- und Regionalgeschichte.

 

Die Salltal-Saga in dem Magazin BWagrar

01.07.2018
 
 

Buchvorstellung beim Stiftungsfest der Studentischen Verbindung "Veritas" zu Nürtingen

05.05.2018
 
Die Studentische Verbindung "Veritas" zu Nürtingen lud tredition-Autor Prof. Dr. Friedrich Eckhard Bauer im Rahmen ihres jährlichen Stiftungsfestes zur Lesung aus seinem Buch "Salltal-Saga" ein. Bauer stellte sein Buch vor insgesamt 48 gespannten Zuhörern vor, von denen einige das Buch bereits hatten.

Eine der Zuhörerinnen hatte das umfangreiche Werk bereits ganz gelesen und schilderte im Rahmen der Veranstaltung ihre persönlichen Eindrücke. Durch die Lektüre seien ihr die geschichtlichen Verhältnisse in den einzelnen Epochen erst richtig klar geworden seien und sie endete mit den Worten: "Auf jeden Fall lesenswert".

Die Lesung dauerte ca. 45 Minuten und die Zuhörer waren von der Präsentation sichtlich angetan, was sie auch zum Ausdruck brachten und durch regen Bucheinkauf quittierten.
 

Buchvorstellung im Salltal vor voller Kulisse

09.04.2018
 
Friedrich Eckhard Bauer verlebte seine Kindheit im hohenlohisch-fränkischen Mainhardtsall im Salltal. Ebendort stellte er im April vor 70 Gästen sein bei tredition erschienenes Buch "Salltal-Saga" vor.
Es handelt sich dabei um seine Familiengeschichte, die über vier Generationen berichtet, einen Zeitraum von 140 Jahren umfasst und auch ein Stück Sozialgeschichte der Region erzählt.
 

 

Presseberichte

Rezension über die Salltal-Saga in BWagrar

10.07.2018
 
Salltal-Saga
:: Heimatgeschichte
Die Sall ist ein kleiner Fluss, fast nur ein Bach, im nördlichen Baden-Württemberg, dem Hohenloher Land. Die acht Dörfer
und Weiler im Salltal verkörpern von jeher die typische Hohenloher Landwirtschaft. Der aus Mainhardtsall stammende Friedrich Eckhard Bauer beschreibt in der „Salltal-Saga“ nicht nur detailliert die Geschichte seiner Familie von 1879 bis 2016, sondern schildert auch die Entwicklung der Landwirtschaft. Er erzählt vom Aufstieg der Familie Bauer vom durchschnittlichen Hof zum herrschaftlichen Bauerngut. Anknüpfend an familiäre Ereignisse enthält das 608 Seiten starke Buch umfangreiche Berichte über das Leben im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, den Jahren unterm Hakenkreuz und der Nachkriegszeit.
Heinrich Maurer
 
Quelle: BWagrar 25.2018

Eine sprudelnde Wissensquelle über die Sozialgeschichte Hohenlohe-Frankens

25.05.2018
 
„Bemerkenswert finde ich die in Ihrem Buch sehr gelungene Einbettung der genealogischen Fakten Ihrer Familiendeszendenz in ihren geschichtlichen Kontext.“
Ihr Buch stellt eine wertvolle Bereicherung unserer Archivbibliothek dar, besonders, da es in die Genealogie der Familie Bauer auch die Sozialgeschichte Hohenlohe-Frankens 1879-2016 sowie die jüdische Bevölkerung der Stadt Öhringen mit einbezieht.

Bemerkenswert finde ich die in Ihrem Buch sehr gelungene Einbettung der genealogischen Fakten Ihrer Familiendeszendenz in ihren geschichtlichen Kontext, nämlich das „Geworfensein“ der Einzelnen in die politischen Zeitläufte ihres politischen Umfeldes. Anderen Familienforschern, die eben diese Verquickung oftmals auch anstreben, gelingt diese nicht in so tiefschürfender, anschaulicher und gediegener Weise wie es Ihnen gelungen ist.

Persönlich kann ich mir gut vorstellen, dass Ihr Abriss der Sozialgeschichte des hohenlohisch-fränkischen Raumes manch einem zu dieser Frage im Archiv Suchenden eine gut sprudelnde Quelle sein kann, derer er sich gern bedient. Im Blick habe ich dabei viele Schüler und Studenten, die sich mit der Nachkriegsgeschichte und dem Nationalsozialismus beschäftigen wollen oder müssen, denn diese unsere jüngere Geschichte gelangte während der letzten Jahren in Schule und Forschung vordergründig in den Blick der Lehre.

Und gerade die Erlebnisse und Schicksale Einzelner und die der sogenannten „kleinen Leute“, die sonst, wenn wie immer, Herrschende Geschichte als die ihrige aufschreiben, nur selten eine Stimme finden, gerade in solchen Arbeiten wie in der Ihren, zu Wort und Ehre kommen. Die Weltgeschichte erhält dadurch eine ganz andere Gewichtung und viele der inhaltlichen Aussagen erzeugen bei den Lesern einen viel höheren Empathiewert.
 
Quelle: Ein Stadtarchivar aus der Region Hohenlohe

"In jeder Hinsicht lesenswert"

10.04.2018
 
„Für sehr gelungen halte ich die Verbindung der großen Weltpolitik mit der Ortsgeschichte und den Ereignissen im Salltal.“
"Wer hätte gedacht, dass der Korbmacher Butz, bei dem ich auch öfters wa, der Kächeles Laden, in dem ich für meine Oma eingekauft habe, einmal in einem Buch erwähnt werden.
All diese Geschichten erinnern mich an meine Ferien bei meiner Oma Köhler Ende der fünfziger und Anfang der sechziger Jahre. An diese unbeschwerte und schöne Zeit habe ich nur positive Erinnerungen.
Ein ganz großes Kompliment für Deinen Fleiß und Deine Ausdauer, um dieses in jeder Hinsicht lesenswerte Buch herauszugeben. Für sehr gelungen halte ich die Verbindung der großen Weltpolitik mit der Ortsgeschichte und den Ereignissen im Salltal."
 
Quelle: Meinung eines Lesers