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Rainer Magulski

Rainer Magulski ist 1941 in Koppalin (Pommern) geboren. Nach der Flucht lebte die Familie zunächst in Schleswig-Holstein und dann ab 1949 in Hausach im Schwarzwald. Nach den Schulbesuchen und seiner Schlosserlehre trat er 1960 in die Bereitschaftspolizei ein und arbeitete von 1962-1965 beim Polizeiposten Elzach. Er konnte seine kriminalistische Ausbildung bei der Kriminalpolizei Freiburg beginnen und in den gehobenen Kriminaldienst aufsteigen. Als Kriminalkommissar wurde er 1970 als Vertreter des Leiters zur Kriminalpolizei Kehl versetzt. 1973-1975 folgte seine Ausbildung für den höheren Kriminaldienst mit Studium an der Polizeiführungsakademie in Münster/Westfalen. Anschließend wurde er Lehrer an der Landespolizeischule Freiburg für Kriminalistik/Kriminologie. 1978 übertrug ihm das Innenministerium die Leitung der Kriminalpolizei Konstanz. Damit hatte er sein berufliches Traumziel erreicht. Er war ein anerkannter Kriminalist in Theorie und Praxis. Er veröffentlichte Fachartikel und 1982 im Kriminalistik-Verlag das Fachbuch „Fallbeurteilung, Fallbearbeitung und kriminalistisches Denken“. Da der Deutsche Bundestag sich nach den Parteispenden-Skandalen weigerte (dies bis heute), wirksame politische Konsequenzen zu ziehen, protestierte er und beantragte 1987 als Kriminaloberrat seine Entlassung aus dem Staatsdienst. Seine Berufsaufgabe sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Er hatte seinen Beruf im Staatsdienst ohne jegliche Absicherung aufgegeben. Zuerst machte er sich selbständig mit einer Sicherheitsagentur, ohne diese Funktion auf Dauer anzustreben. Er wollte im Sozialbereich tätig werden. Deshalb übernahm er in einer neurologischen Klinik in Allensbach eine Koordinationsfunktion. Daneben arbeitete er noch als freiberuflicher Betreuer für Vormundschaftsgerichte sowie als Testamentsvollstrecker und Nachlasspfleger für Nachlassgerichte. Nach seiner Entlassung hatte sich Rainer Magulski auch politisch einzubringen versucht. In seiner Autobiografie blickt er nicht nur auf sein spannendes Leben zurück. Er hat sich auch seine Träume bewahrt. Davon zeugt sein 2017 vorgelegter Sammelband „Mein weiter Weg zum Projekt Weltbürger21“. Der Sammelband enthält alle Werke, die seine weite Gedanken- und Autoren-Wegstrecke bis hin zum Projekt Weltbürger21 markieren. Beim Anblick der politischen Verhältnisse auf der Weltbühne sieht er das als seine Antwort an und leistet sich, wie er meint, als kleiner Kriminalist große Gedanke über Gott und die Welt.