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Ralf Anton Schäfer

Ralf Anton Schäfer wurde am 17. Mai 1970 in Betzdorf an der Sieg geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seine Eltern gehörten beide der Kriegsgeneration an. Während die Mutter Elisabeth Schäfer als geborene Betzdorferin häufig von den Ereignissen der letzten Kriegstage berichtete, sparte der Vater Anton Schäfer diese Zeit im Großen und Ganzen aus; denn sie hatte besonders tiefe Narben in seiner Seele hinterlassen. Anton Schäfer gehörte zu den zahlreichen 17-jährigen Soldaten, die den Alliierten Vorstoß im Sommer 1944 während der Landung an der Normandiefront in Nordfrankreich aufhalten sollten. Mittlerweile zwei Mal verwundet, geriet der Vater schließlich im August 1944 in alliierte Gefangenschaft, aus der er erst nach drei Jahren entlassen wurde. Erst nach der Veröffentlichung von Ralf Anton Schäfers ersten Publikation über den Zweiten Weltkrieg im Kreis Altenkirchen hatte Anton Schäfer damit begonnen, seine Fronterlebnisse durch Gespräche mit dem Sohn zu verarbeiten.

Durch die Erinnerungen seiner Mutter und das beharrliche Schweigen seines Vaters war Ralf Anton Schäfers Interesse an der Geschichte des Zweiten Weltkrieges bereits früh geweckt worden. Schon zu Beginn der 1990er Jahre widmete er sich der Recherche zu den letzten Kriegstagen im Kreis Altenkirchen und den angrenzenden Gemeinden.

Im Zuge dieser Forschungen lernte er eine Vielzahl deutscher und amerikanische Veteranen kennen, darunter auch Kurt Schwerdt, der zu einem engen Freund und Berater wurde und ihn schließlich mit dem Verfassen der hier vorliegenden Biografie betraute.