"René Antoine Fayette" - Autor bei Tredition.de
 

 

René Antoine Fayette

Der Autor lebt mit seiner Familie in München, ist 1957 geboren und Ingenieur. Er ist Fan von Klaus Schulze und John le Carré.

The author is living with his family in Munich, Bavaria, Germany. Born in Munich 1957. Engineer. Fan of Klaus Schulze music and John le Carré novels.
 

Neuigkeiten

Mein zweiter Roman

08.08.2017
 
Endlich hat der Spuk ein Ende. Rund zwei Jahre schrieb ich an diesem Roman. Arbeitstitel waren zuerst "Die Butterspur", dann "Die Scorpionin", dann ab 2016 "Die Drachenflüsterin". Der jetzige Titel "Suwałki Gap" (polnisch gesprochen: Suwawki Gap) entwickelte sich erst in den letzten Monaten, während der Suche nach einem passenden Handlungsabschluss.

Denn das letzte Kapitel ist immer das Zeitaufwendigste. Das war schon beim ersten Roman so gewesen; für dessen dreizehntes Kapitel brauchte ich damals gut ein Jahr. Hier war es wieder so ähnlich. Da ich Romane ohne Leitfaden und ohne Konzept schreibe, entwickeln sich die Handlungen erst beim Schreiben. Also unvorhersehbar! Man verrennt sich als Autor in einem gigantischen Gestrüpp von Abhängigkeiten und Beziehungen, aus dem es nur sehr schwer zu einem gelungenen Schluss, zu einem Ausweg, zu einer Schreibbefreiung gelingen kann.
Wann ist die Story zu Ende? Eigentlich nie, denn ich könnte jahrelang weiterschreiben, aber irgend wann und nach spätestens 300 Seiten sollte das letzte Kapitel begonnen sein, denn auch die Leserin und der Leser will dann ein Roman-Ende. Denn Bücher mit 1000 Seiten oder zwölfteilige Mehrteiler sind mir ein Gräuel. Zu schwer und unhandlich, suggerieren schon beim in die Hand nehmen, dass das Buch wohl Monate zum Lesen brauchen möchte.

Wie es sich für einen Roman-Autor gehört, verwende ich meine persönlichen Eindrücke aus Urlaubsreisen oder sonstigen Erlebnissen. Aber nur spärlich, denn die Fantasie der Leserin und des Lesers soll, ja muss sich verselbständigen, muss sich entwickeln können. Denn jeder Mensch hat nach dem Lesen des Romans doch ein anderes Universum in sich drin und so soll es ja auch sein.

Die täglichen Nachrichtenmeldungen prägen auch beim Schreiben; plötzlich nimmt die Handlung eine Wendung, spontan, suggestiv, unterbewusst. Schreiben ist auch ein verdeckter Protest gegen die Wirklichkeit; ein Aufbäumen gegen Gegebenheiten, gegen Veränderungen, gegen Ungerechtigkeiten. Es ist einfach schön und befriedigend, wenn ich in einem Roman die großspurigen Machtpläne von Despoten misslingen lassen kann. Man biegt sich dabei die Realität bzw. die Zukunft etwas zurecht. Aber das ist ja erlaubt, kann nicht verboten werden.

Wenn man täglich von diesen Horrormeldungen eines IS bombardiert wird, von diesen penisgesteuerten Kameltreibern, die vollgekifft sich zu ihren 99 Jungfrauen sprengen oder mangels Führerschein hunderte Tote beim Autofahren erzeugen, um sich dann erschießen zu lassen, dann fallen mir da gewisse Parallelen ein, die in einem Roman durchaus Berechtigung finden dürfen.

Der AS ist genauso brutal und verkommen. Diese tätowierten Muskelprotze mit rasierter Vollglatze und Hirnschrittmacher werden derzeit aufwendig im eigenen Land herangezüchtet, warten auf die Machtergreifung. Dann kommt wieder der Rückschritt, die Entdemokratisierung, die Faschistisierung. Erste schwere Krankheitsfälle haben wir derzeit schon in Ungarn, Polen, Holland und Frankreich. Manche Dumpfbacken sind da auch schon in Machtpositionen angekommen und verblöden samt der Mehrheit der Bevölkerung hin zum faschistoiden EU-Staat. Auch solche Entwicklungen beeinflussen beim Schreiben den Autor und wecken Abwehrkräfte, Hohn und Spott.

Jedenfalls wird in meinem neuen Roman die Leserin und der Leser langsam, aber unaufhörlich in eine Welt hineingezogen, die er oder sie so sicherlich nicht haben möchte, aber leider erdulden muss.

Kaum war mein Roman veröffentlicht, haben sich diese zwei Egozentriker in Nordkorea und USA so verkeilt, dass es beinahe gescheppert hätte. Das verunsichert mich, habe ich eine PSI-Begabung? Spüre ich Konflikte im Voraus? Wohl nur ein Zufall. Lesen sie deshalb meine letzten Seiten im Roman nicht vorschnell, geniesen sie den Roman und warten sie geduldig auf das Ende. Besser so.

Und nehmen sie nicht alles so ernst. Denn das Leben und Schreiben ist nicht ein Streben nach Herrschaft, sondern ein Streben nach Schöpfung.
 

my first book translated into English - erste Buchübersetzung ins Englische

23.06.2016
 
In May 2016 I published my first English book. The time for the translation of my first work "Die Ärztin der Dritten Linie" was kept on schedule by the translator, Mrs Sabine Warning. I am very happy with her service, she used a very modern, cheeky English that will be good at Americans, especially young people.

Even if the English book has fewer pages than the German original, don't worry, it was nothing cut or omitted. I resized the font size for cost reasons. The German edition includes 440 pages, the English now only 260 pages.
Currently I'm working on my second crime novel, I'm up to about 220 pages, so somewhere in the middle. This novel should be finished 2017.


Anfang Mai 2016 habe ich mein erstes Buch in Englisch veröffentlicht. Die für die Übersetzung anvisierte Zeit meines Erstlingswerkes "Die Ärztin der Dritten Linie" wurde von der Übersetzerin, Frau Sabine Warning termingerecht eingehalten. Ich bin mit ihren Leistungen sehr zufrieden, sie verwendet ein sehr modernes, freches Englisch, das sicherlich bei US-Amerikanern, insbesondere Jugendlichen sehr ankommen wird.

Auch wenn das englische Buch weniger Seiten als das deutsche Original hat, keine Angst, es wurde nichts gekürzt oder weggelassen. Aus Kostengründen habe ich die Schriftgröße verkleinert. Die deutsche Originalausgabe umfasst 440 Seiten, die englische nur 260 Seiten.
Derzeit arbeite ich an meinem zweiten Krimiroman, ich bin schon bei etwa 220 Seiten, also etwa in der Mitte. Dieser Roman soll 2017 fertig werden.
 

Buch auch ausleihbar

23.06.2016
 
Dieses kleine Büchlein war von mir ursprünglich nicht geplant gewesen. Als ich aber für meine erwachsenen Kinder je eine Katastrophen-Vorratskiste als Weihnachtsgeschenk zusammenstellen wollte (ich gebe es zu, ein etwas abstruses Geschenk), entstand die Idee, nebenbei alles schriftlich festzuhalten und mit weiteren Kapiteln zu ergänzen, damit auch andere davon etwas haben. Nach Veröffentlichung des Büchleins war ich sehr überrascht über die große Nachfrage. Immerhin gibt es zu diesem Thema schon sehr viel Literatur. Natürlich ist der Verkaufspreis schon sehr niedrig und viele trauen sich vielleicht deshalb, doch einmal ein paar Euro für ein Buch eines unbekannten Autors zu riskieren.
Ich denke aber, dieses Büchlein unterscheidet sich etwas von der anderen Überlebens-Literatur, denn hier wird der Otto-Normal-Verbraucher angesprochen, der kein Abitur hat, nicht beim Grundwehrdienst war, kaum Geld besitzt und täglich beim Discounter einkaufen gehen muss. Hier gibt es klare Anweisungen und Empfehlungen, die auch umsetzbar sind und wenig Geld kosten. Was noch wichtiger ist, hier gibt es verständliche und nachvollziehbare Begründungen zu lesen, denn die Leserin und der Leser wollen überzeugt werden, dass sie das Richtige tun.
Es freut mich sehr, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mein Büchlein kostenlos ausleiht. Klicken sie oben auf den Link oder gehen sie auf der Internetseite des Bundesamts auf SERVICE >> FACHINFORMATIONSSTELLE >> LITERATURSUCHE und geben sie als Suchbegriff "Überleben oder Zufall" ein. Die Leihfrist beträgt 3 Wochen, es fällt lediglich das Rückporto an.