"René Antoine Fayette" - Autor bei Tredition.de
 

 

René Antoine Fayette

Der Autor lebt in München, ist 1957 geboren und Ingenieur. Er ist Fan von Klaus Schulze und John le Carré.

The author is living in Munich, Bavaria, Germany. Born in Munich 1957. Engineer. Fan of Klaus Schulze music and John le Carré novels.
 

Neuigkeiten

Jetzt hat sich die Luun geoutet

03.08.2018
 
Mein kleines Enkelkind wollte nicht in das dunkle Zimmer gehen.
Ich sagte: "Dann machen wir doch das Licht an."
Aber nun geschah das Unfassbare.
"Auch mit Licht mag ich nicht in das Zimmer. Da ist die Luun drin."
"Wer ist die Luun?"
"Gehen wir weg, da ist die Luun im Zimmer."
"Woher kennst du die Luun?"
"Weiß nicht. Gehen wir in das andere Zimmer."
"Haben dir die Kinder im Kindergarten von der Luun erzählt?"
"Weiß nicht. Ich mag die Luun nicht."
Und so ging es weiter und weiter. Ich konnte nicht herausfinden, wer oder was diese Luun sei.

Später, als das Enkelkind dann wieder abgeholt worden war, recherchierte ich im Internet nach der Luun, aber ich konnte nichts finden. Das Wort kommt lediglich in der finnischen Sprache vor und bedeutet Knochen. Im Kindergarten gab es auch kein Kind mit finnischem Hintergrund. Woher kommt also bei so einem kleinen Enkelkind plötzlich die Einbildung, da ist die Luun im Zimmer?

Bis daraus ein Buch entstand, zuerst nur mit wagen Vorstellungen und Konzepten. Aber mit der Zeit wird beim Schreiben das Tier immer konkreter und lebendiger. Je mehr man sich mit der Luun beschäftigt, um so mystischer und geheimnisvoller wird die Welt, in der wir leben. Man taucht immer tiefer in die Vergangenheit von Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden zurück und ist plötzlich in der Astrobiologie angekommen. Wir brauchen keine Außerirdischen, keine Aliens oder grüne Männchen. Wir leben mit vielen intelligenten Arten zusammen auf diesem Planeten. Aber wir Menschen sind die Einzigen, die ständig rücksichtslos das Machbare machen. Künstliches Feuer, geschmolzende Erze, Werkzeuge und Maschinen, unnatürliche Chemikalien und Atome, hochkomplexe Datenarchive und perfektoide Räume in der Mathematik sowie Funkwellen aller Art.

Die Luun braucht das alles nicht, denn sie ist philosophisch betrachtet ein Wunschwesen, im Gegensatz zum Menschen, denn der Mensch ist eher ein Machtwesen. Von Geburt an ist der einzelne Mensch ständig mit Mächten beschäftigt, mit dem Machen beschäftigt oder mit der Suche nach der Machbarkeit beschäftigt. Die Luun hingegen lebt von Geburt bis zum Tode nur in Wunschvorstellungen, sie ist nicht mit einem Irgendetwas beschäftigt, sondern sie wünscht in jeder Sekunde ihres Daseins ein Irgendetwas, sie spürt ein ständiges Wollen, empfindet unbeschreibliches Lebensglück, wenn ihre Wünsche in Erfüllung gehen und sie hat dieses Sehnen nach Wunscherfüllung als Standardgemütszustand. Denn die Luun weiß, der Wunsch geht irgendwie zumeist in Erfüllung, früher oder später. Das liegt wohl an den Ansprüchen der Luun, die im Vergleich zum Menschen gänzlich andersartig sind und von uns Menschen abwertend als banal oder geringwertig betrachtet werden könnten.

Die Luun will mit uns zusammen leben. Wir Menschen müssen uns da aber juristisch langfristig auf einiges wohl gefasst machen. Soziobiologisch werden wir bald in einer anderen, globalen Welt leben, wie wir sie uns nie vorstellen hätten mögen wollen. Und dabei werden wir Menschen eben nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal haben.

Die durch die derzeitigen Menschen-Flüchtlingsströme entstandenen pseudopolitischen Fake-Parteien in Europa werden dann wie ein gauländischer Fliegenschiss im Nebel der Menschheitsgeschichte verblassen, wenn die Luun anfängt, mit uns zusammen leben zu wollen.

Die Menschheit hat eine starke Xenophobie und kann sich ja schon untereinander kaum riechen. Wenn dann da so exotische Wesen, die noch dazu fast unsichtbar sind, in Politik, Umweltschutz, Recht und Kultur mitreden wollen und auf ihre Luunrechte gleichwertig zu den Menschenrechten pochen werden, muss es zwangsläufig zu Gewaltakten kommen, auf beiden Seiten. Diese Auseinandersetzung könnte aber langfristig eher die Luun gewinnen, denn sie ist ja giftig, so gut wie unsichtbar und so intelligent wie wir, auch wenn sie keine so tödlichen technischen Kriegsspielzeuge baut und benutzt wie wir.

Das Buch liefert die Lösung.
 

Mein zweiter Roman

08.08.2017
 
Endlich hat der Spuk ein Ende. Rund zwei Jahre schrieb ich an diesem Roman. Die wechselnden Arbeitstitel waren "Die Butterspur", "Die Scorpionin", dann "Die Drachenflüsterin". Der jetzige Titel "Suwałki Gap" (polnisch/englisch gesprochen: Suwawki Gäp) entwickelte sich erst in den letzten Monaten, während der Suche nach einem passenden Handlungsabschluss. Denn das letzte Kapitel ist immer das Zeitaufwendigste. Das war schon beim ersten Roman so gewesen; für dessen 13. Kapitel brauchte ich damals gut ein Jahr. Hier war es wieder so ähnlich.

Da ich Romane ohne Leitfaden und ohne Konzept schreibe, entwickeln sich die Handlungen erst beim Schreiben, also unvorhersehbar! Man verrennt sich da als Autor gerne in einem gigantischen Gestrüpp von Abhängigkeiten und Beziehungen, aus dem es nur sehr schwer zu einem gelungenen Schluss, zu einem Ausweg, zu einer Schreibbefreiung gelingen kann.
Wann ist die Story zu Ende? Eigentlich nie, denn ich könnte jahrelang weiterschreiben, aber nach spätestens 300 Seiten sollte das letzte Kapitel begonnen sein, denn auch die Leserin und der Leser will dann ein Roman-Ende. Denn Bücher mit 1000 Seiten oder Mehrteiler sind mir ein Gräuel, zu schwer und unhandlich, suggerieren schon beim in die Hand nehmen, dass das Buch wohl Monate zum Lesen brauchen möchte.

Wie es sich für einen Roman-Autor gehört, verwende ich meine persönlichen Eindrücke aus Urlaubsreisen oder sonstigen Erlebnissen. Aber nur spärlich, denn die Fantasie der Leserin und des Lesers soll, muss sich verselbständigen und entwickeln können. Denn jeder Mensch hat nach dem Lesen eines Romans doch ein anderes Universum in sich drin und so soll es ja auch sein.

Die täglichen Nachrichtenmeldungen prägen auch beim Schreiben; plötzlich nimmt die Handlung eine Wendung, spontan, suggestiv, unterbewusst. Schreiben ist auch ein verdeckter Protest gegen die Wirklichkeit; ein Aufbäumen gegen Gegebenheiten, gegen Veränderungen, gegen Ungerechtigkeiten. Es ist einfach schön und befriedigend, wenn ich in einem Roman die großspurigen Machtpläne von Despoten misslingen lassen kann. Man biegt sich dabei die Realität oder die Zukunft etwas zurecht. Aber das ist ja erlaubt und kann noch nicht verboten werden.

Wenn man täglich von diesen Horrormeldungen des IS bombardiert wird, dann fallen mir da gewisse Parallelen ein, die in einem Roman durchaus einmal eine Existenz finden dürfen. Der AS ist genauso brutal und verkommen. Diese tätowierten Muskelprotze mit rasierter Vollglatze und Hirnschrittmacher werden derzeit aufwendig im eigenen Land herangezüchtet, warten auf die erneute Machtergreifung. Dann kommt wieder der Rückschritt, die Entdemokratisierung, die Faschistisierung. Erste schwere Krankheitsfälle haben wir derzeit schon in Frankreich, Holland, Polen und Ungarn. Manche Dumpfbacken sind da auch schon in Machtpositionen angekommen und verblöden samt der Mehrheit der Bevölkerung hin zum faschistoiden EU-Staat. Auch solche Entwicklungen beeinflussen beim Schreiben den Autor und wecken Abwehrkräfte, Hohn und Spott.

Jedenfalls wird in meinem neuen Roman die Leserin und der Leser langsam, aber unaufhörlich in eine Welt hineingezogen, die er oder sie so sicherlich nicht haben möchte, aber leider erdulden muss. Kaum war mein Roman veröffentlicht, haben sich diese zwei Narzissten in Nordkorea und USA so verkeilt, dass es beinahe gescheppert hätte. Das verunsichert mich, habe ich eine PSI-Begabung? Spüre ich Konflikte im Voraus?

Lesen sie deshalb meine letzten Seiten im Roman lieber nicht vorschnell, genießen sie erst den Roman und warten sie geduldig auf das Ende. Besser so. Und nehmen sie nicht alles so ernst. Denn das Leben und Schreiben ist nicht ein Streben nach Herrschaft, sondern ein Streben nach Schöpfung.
 

my first book translated into English - erste Buchübersetzung ins Englische

23.06.2016
 
In May 2016 I published my first English book. The time for the translation of my first work "Die Ärztin der Dritten Linie" was kept on schedule by the translator, Mrs Sabine Warning. I am very happy with her service, she used a very modern, cheeky English that will be good at Americans, especially young people.

Even if the English book has fewer pages than the German original, don't worry, it was nothing cut or omitted. I resized the font size for cost reasons. The German edition includes 440 pages, the English now only 260 pages.
Currently I'm working on my second crime novel, I'm up to about 220 pages, so somewhere in the middle. This novel should be finished 2017.


Anfang Mai 2016 habe ich mein erstes Buch in Englisch veröffentlicht. Die für die Übersetzung anvisierte Zeit meines Erstlingswerkes "Die Ärztin der Dritten Linie" wurde von der Übersetzerin, Frau Sabine Warning termingerecht eingehalten. Ich bin mit ihren Leistungen sehr zufrieden, sie verwendet ein sehr modernes, freches Englisch, das sicherlich bei US-Amerikanern, insbesondere Jugendlichen sehr ankommen wird.

Auch wenn das englische Buch weniger Seiten als das deutsche Original hat, keine Angst, es wurde nichts gekürzt oder weggelassen. Aus Kostengründen habe ich die Schriftgröße verkleinert. Die deutsche Originalausgabe umfasst 440 Seiten, die englische nur 260 Seiten.
Derzeit arbeite ich an meinem zweiten Krimiroman, ich bin schon bei etwa 220 Seiten, also etwa in der Mitte. Dieser Roman soll 2017 fertig werden.
 

Buch auch ausleihbar

23.06.2016
 
Dieses kleine Büchlein war von mir ursprünglich nicht geplant gewesen. Als ich aber für meine erwachsenen Kinder je eine Katastrophen-Vorratskiste als Weihnachtsgeschenk zusammenstellen wollte (ich gebe es zu, ein etwas abstruses Geschenk), entstand die Idee, nebenbei alles schriftlich festzuhalten und mit weiteren Kapiteln zu ergänzen, damit auch andere davon etwas haben. Nach Veröffentlichung des Büchleins war ich sehr überrascht über die große Nachfrage. Immerhin gibt es zu diesem Thema schon sehr viel Literatur. Natürlich ist der Verkaufspreis schon sehr niedrig und viele trauen sich vielleicht deshalb, doch einmal ein paar Euro für ein Buch eines unbekannten Autors zu riskieren.
Ich denke aber, dieses Büchlein unterscheidet sich etwas von der anderen Überlebens-Literatur, denn hier wird der Otto-Normal-Verbraucher angesprochen, der kein Abitur hat, nicht beim Grundwehrdienst war, kaum Geld besitzt und täglich beim Discounter einkaufen gehen muss. Hier gibt es klare Anweisungen und Empfehlungen, die auch umsetzbar sind und wenig Geld kosten. Was noch wichtiger ist, hier gibt es verständliche und nachvollziehbare Begründungen zu lesen, denn die Leserin und der Leser wollen überzeugt werden, dass sie das Richtige tun.
Es freut mich sehr, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mein Büchlein kostenlos ausleiht. Klicken sie unten links auf den Link oder gehen sie auf der Internetseite des Bundesamts auf SERVICE >> FACHINFORMATIONSSTELLE >> LITERATURSUCHE und geben sie als Suchbegriff "Überleben oder Zufall" ein. Die Leihfrist beträgt 3 Wochen, es fällt lediglich das Rückporto an.