"René Gaarz" - Autor bei Tredition.de
 

René Gaarz

Geboren 1982 in Dohna, durchlebte ich meine Kindheit und Jugend in einer kleinen Stadt namens Pirna, ein Ort in Sachsen, gelegen an den Ufern der Elbe. Nach dem Realschulabschluss zog es mich aufgrund von Perspektivlosigkeit und der Neugier etwas Neues zu entdecken fort, um genau zu sein nach Nordrhein-Westfallen in die Stadt Leverkusen. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung und anfänglichen Schwierigkeiten, sich neu zu orientieren, kann man heute sagen, dass ich hier angekommen bin, und mich sehr wohl in diesem Teil des Landes fühle.
Aus einer vergangenen Beziehung ist meine Tochter entstanden, deren Name ich aber aus Gründen der Diskretion nicht nennen möchte.
Meinen Beruf betreffend, bin ich gelernter Chemiefacharbeiter, den ich seit 2002 ausübe. Eine Arbeit die mich ausfüllt und stets eine große Stütze im Umgang mit meiner Krankheit war. Denn sie lenkte mich ab und gab mir Halt, immer dann wenn die Sorgen am größten waren, und ich es zu Hause nicht mehr aushielt. Wieder dem Wissen, keinerlei Erfahrungen im Verfassen von Büchern, ein Studium oder ähnliches wahrgenommen zu haben, versuche ich mich dennoch erstmalig als Autor. Es liegt meinem Beruf zwar sehr fern, bis vor einem Jahr war es noch nicht einmal eine Freizeitbeschäftigung von mir, dennoch würde ich es gerne versuchen. Einfach um meinen Gedanken einen Füller und etwas Tinte zu geben, und aus tiefsten Herzen darüber zu schreiben, was mich so sehr bewegte.
Auf meine Leidenszeit bezogen, kann man heute sagen dass es mir besser geht. Dennoch werden die Aufenthalte in Psychiatrien mich mein Leben lang begleiten, denn leider war es nicht der Erste und wird vermutlich auch nicht der Letzte sein. Mit der Hoffnung irgendwann vollends daran zu genesen, schreite ich von Jahr zu Jahr, auch wenn es nicht immer einfach ist. Da mir das Glück aber nicht unbekannt ist, ich es aus früheren und besseren Zeiten bereits kenne, strebe ich nach dem Heil meiner bevorstehenden Zukunft, und werde den Glauben danach auch hoffentlich niemals verlieren.
So mögen sich die Jahre zeigen, und mit ihr hoffentlich dann auch wieder die Freude.