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Afrikanischer Mond

Flucht von Eritrea nach Deutschland

Rita Maria Geitner
Romane & Erzählungen

Beim Spazierengehen mit ihrem Hund stolpert Iffi über eine Leiche. Als die Polizei kommt, ist der Tote weg. Spurlos verschwunden. Nachdem Mischa, der Zwillingsbruder des Toten, aufgetaucht ist, beginnt ihr journalistisches Hirn zu arbeiten. Die Spur führt nach Slowenien, der Heimat der Brüder. Da verschwindet auch Mischa spurlos. Iffi reist trotz aller Warnungen selbst nach Slowenien. Dort bekommt sie Hilfe von Josip, einem Freund von Mischa. Er weiß, dass Schlepper Flüchtlinge über Griechenland, Italien und Slowenien nach Europa bringen. Mischa hat sich als Fahrer für die Flüchtlingstransporte anheuern lassen, um an die Hintermänner zu gelangen, die für den Tod seines Bruders verantwortlich sind. Die Lage spitzt sich zu.

In Eritrea macht sich zur selben Zeit Mala mit ihrer Schwester und deren kleiner Tochter auf den Weg. Das Leben dort wird zu gefährlich für sie. Europa ist das ersehnte Ziel. Ihr Onkel stellt ihnen besorgt Bunta, den Sohn eines alten Freundes, zur Seite. Die kleine Gruppe schließt sich anderen Flüchtlingen an. Gefahr ist allgegenwärtig. In Ägypten suchen sie ein Schiff, das sie nach Kreta bringt. Die Überfahrt wird zum Horror.