"Ich war doch nur ein Schmied" von Robert Peters
Paperback

Ich war doch nur ein Schmied

Robert Peters
Romane & Erzählungen

In einer Klinik liegt ein alter Mann. Es ist seine letzte Nacht. In einem Zustand zwischen Träumen und Wachen zieht sein Leben vorbei. Es beginnt in der Kaiserzeit, führt über zwei Weltkriege bis in den Wiederaufbau und die Bonner Republik. Es ist deshalb auch deutsche Geschichte über fast 90 Jahre. Und es ist die Geschichte einer niederrheinischen Familie. Der Protagonist ist ein Schmied, ein einfacher Mann, der wenig spricht, aber viel nachdenkt. Den Ersten Weltkrieg erlebt er in den Schützengräben von Frankreich, im Zweiten Weltkrieg wird er von den Nazis zur Arbeit im Raketenwerk Peenemünde gezwungen. Nach dem Krieg machen ihn die Engländer zum Polizisten. Immer bleibt er ein wortkarger, aufrechter und sturer niederrheinischer Katholik, misstrauisch gegenüber den Mächtigen und beladen mit einem großen Schuldkomplex.
 

Presseberichte

Großvater erstickte still an den Kriegen

21.04.2020
 
„Eine anrührende und aufrüttelnde Zeitreise“
Gunhild Tillmanns schreibt in der Rheinischen Post Düsseldorf (21. April 2020): "Robert Peters ist ein begnadeter Erzähler. Mit seinem ersten Roman gelingt ihm der Spagat, seinem wortkargen Großvater eine Stimme zu verleihen und damit eine Romanfigur zu erschaffen, die zu einem Plädoyer für den Pazifismus wird. Die teilfiktive Lebensgeschichte ist ein spannender Geschichtsroman. In schnörkelloser Sprache nimmt Robert Peters den Leser auch atmosphärisch mit in seine typisch niederrheinische Familie. Peters macht in seinem Roman vieles verständlich, was Menschen, die keinen Krieg erleben mussten, kaum zu verstehen vermögen."
 
Quelle: Rheinische Post, Düsseldorf, Kulturteil vom 21. April 2020