"Robin Hut" - Autor bei Tredition.de
 

     

Robin Hut

Wer bin ich?

Gestatten, mein Name ist Hut, Robin Hut. Meine Martinis mag ich am liebsten von einer rührenden Barkeeperin geschüttelt. Anders als mein berühmter englischer Namensverwandter lebe ich nicht in den Tiefen des Sherwood Forest, sondern in einem Forsthaus im Norden Deutschlands. Und mich begleitet auch kein fetter, glatzköpfiger Mönch namens Bruder Tuck, sondern eine hübsche, blonde Frau und ein ebenso bezaubernder kleiner Hund namens Miss Sophie.

Geboren in der späten Mitte des vergangenen Jahrhunderts wuchs ich in einer westdeutschen Großstadt auf, die sich mit wechselndem Erfolg durch Eingemeindungen immer wieder redlich Mühe gab, eine Millionenstadt zu werden. Nach Studium und Ausflügen in die Welten von Werbung, Industrie und Kunst habe ich nun beschlossen, endlich meinem Innersten nachzugeben und die vorliegende Sammlung erstklassiger Gebrauchslyrik und -prosa der Menschheit nicht mehr vorzuenthalten.

Die bei meiner Geburt schon vorhandene Neigung zu Undichtigkeiten begleitet mich seitdem, mittlerweile allerdings eher in literarischer Form. Und wenn es sich mal nicht reimt, soll es wenigstens dichten. Zum Leidwesen meiner Gattin kommen mir die besten Ideen und Verse oft schon morgens beim Rasieren oder spätestens beim Hundespaziergang. Und so ist sie stets die erste Testerin meiner geistigen Ergüsse. Ich gebe zu, das ist sicherlich manchmal hart, und entschuldige mich für das zugefügte Leid in aller Form. Aber meine Liebste ist hart im Nehmen. Mein Hund weniger, was sich durch anhaltendes Knurren zeigt. Aber nun sind sie endlich da: die "Undichtigkeiten".

PS: Eigentlich wollte ich ja eine Autobiographie schreiben. Aber letztlich hat man mich doch noch überzeugt, dass sich der geneigte Leser wohl eher nicht für meine Autos interessieren dürfte.



 

Veranstaltungen

Buchvorstellung und Lesung abgesagt

Beginn: 25.11.2020, 18:00 Uhr
Ort: 27283 Verden  
Pandemiebedingt muss die Buchvorstellung "Wendepunkte und andere Schicksale" nebst Lesung durch den Buchautor Robin Hut am 25. November im Verdener Domherrenhaus leider abgesagt werden.
 

 

Neuigkeiten

Über 2000 Klicks auf der-wortspieler.de

25.11.2020
 
Über 2000 Klicks hat Robin Huts Website der-wortspieler.de seit dem Start im Juli 2020 erzielt.

Robin Hut ist der Wortspieler. Der Wortspieler ist ein Jongleur mit Assoziationen, Begriffen, Sprachen und Worten, schräg, poetisch, erregend, kontrovers, romantisch, bewusstseinserweiternd, cool, gerne auch mal sinnlos.
 

Der Wortspieler - Flyer II

30.10.2020
 
Die "Wendepunkte" von Robin Hut sind jetzt im Buchhandel, online und beim Verlag unter https://tredition.de/autoren/robin-hut-32266/wendepunkte-und-andere-schicksale-hardcover-135168/ erhältlich. Download
 

Autoren-Interview mit Robin Hut

17.07.2020
 
Warum schreiben Sie unter dem Pseudonym Robin Hut?

• Ich wollte für mein Erstlingswerk nicht meinen richtigen Namen verwenden und suchte nach einem Pseudonym, das beim potentiellen Leser bereits auf den ersten Blick einen Aha-Effekt und ein Schmunzeln auslöst.

Wie kamen Sie überhaupt dazu, dieses Buch zu schreiben?

• Die oft etwas schrägen Einfälle, die mir in den letzten Jahren zum Beispiel beim morgendlichen Zähneputzen oder auf dem Hundespaziergang gekommen sind, mussten endlich einmal raus. Und so beschloss ich, einen ersten Teil meiner nicht immer ganz ernst zu nehmenden Verse und Geschichten zu Papier zu bringen. Meine Frau hat einen langen Leidensweg hinter sich, da sie immer die Erste ist, die sich noch vor dem Frühstück meine geistigen Ergüsse anhören muss. Und zu Recht auch so Manches in die Tonne befördert.

Und warum der Titel "Undichtigkeiten"?

• Es ist eben Dichtung einer etwas speziellen Art, manchmal auch Blödeleien, die einzig des Wortspiels wegen entstanden sind. Da denkt man schon mal, der Autor kann wohl nicht ganz dicht sein. Außerdem gibt es kreative Phasen, in denen ich geradezu einen Flow habe und Unsinn am laufenden Band erdenke.

Es geht also eigentlich um Wortspielereien?

• Ja, seit Kindesbeinen liebe ich es, mit schrägen Wortkombinationen und absurden Ideen zu spielen. Bereits mit zehn oder elf Jahren habe ich unter dem Titel "Gereimter Unsinn" die ersten Gedichte mit der Einfingertechnik in eine alte Reiseschreibmaschine aus Großvaters Zeiten getippt.

Das hört sich an, als wäre Ihnen dieses Talent schon in die Wiege gelegt worden.

• Das ist sicherlich nicht ganz falsch. Schon mein Vater hatte ein Faible für witzige Wortspiele und drollige Namen. So hießen unsere Boote zum Beispiel "Nepomuk" nach dem Halbdrachen aus Michael Endes "Die Wilde 13", "Bella Cacanella", weil es so melodisch klingt, und "Hurlbut". Bei Letzterem dachte jeder an einen Fisch, obwohl es sich eigentlich um den Namen eines Kunden handelte. Meine Tochter hat übrigens auch den Sinn für das Spiel mit Worten geerbt.

Und da kommt jetzt Robin Hut ins Spiel?

• Genau. Meine Kunstfigur Robin Hut ist "Der Wortspieler" schlechthin. Deshalb veröffentlicht er seine Einfälle auch auf seiner Website mit dem durchaus zielführenden Namen "Der-Wortspieler.de" und per Twitter unter "@DerWortspieler".

Wie ich gelesen habe, können Sie aber auch ernst.

• Mit zunehmendem Alter macht man sich auch zunehmend Gedanken über das Erlebte, die aktuellen Befindlichkeiten und beobachtet seine Umgebung kritischer und vielleicht auch analytischer. So nach Curd Jürgens Motto "Sechzig Jahre und kein bisschen weise." Und das inspiriert mich natürlich ebenfalls.

Gibt es weitere Projekte?

• Oh ja, mehrere. Die "Undichtigkeiten, Schräges - Poetisches - Prosaisches" umfassen hauptsächlich Gedichte. Als Nächstes wird ein Band mit Kurzgeschichten unter dem Titel "Wendepunkte" erscheinen. Und dann gibt es noch eine Reihe weiterer Ideen und Manuskripte, aus denen sich etwas machen lässt. "Schau'n wir mal", wie Beckenbauer sagte.

Warum "Wendepunkte"?

• Es handelt sich um dreizehn Geschichten, an denen Menschen an Punkte gelangen, an denen ihr Leben sich wendet. Oder wenden kann, je nachdem wie die Entscheidung ausfällt. Manchmal entscheidet sich aber auch das Schicksal, dem Leben eine ganz neue Richtung zu geben. Typisch für Robin Hut kommen die schrägen Ideen auch hier nicht zu kurz.

Robin Hut, ich danke Ihnen für dieses Gespräch und wünsche Ihnen, dass Ihre Kreativität noch lange anhält.
 

Der Wortspieler - Flyer

15.07.2020
 
Die "Undichtigkeiten " von Robin Hut sind jetzt im Buchhandel, online und beim Verlag unter https://tredition.de/autoren/robin-hut-32266/undichtigkeiten-paperback-122288/ erhältlich. Download
 

 

Presseberichte

Wendepunkte und andere Schicksale

07.12.2020
 
„Kurzgeschichtensammlung über Wendepunkte im Leben“
Unter dem Pseudonym Robin Hut schreibt Dieter Roscheck, der ehemalige Inhaber des Verdener Kunsthauses CasarettoArt, Gedichte, Glossen, Texte und Kurzgeschichten. Im Juni 2020 erschien bereits das Buch "Undichtigkeiten - Schräges - Poetisches - Prosaisches" mit witzigen Ideen, achtersinnigen Betrachtungen und kritischen Beobachtungen.

Kurzgeschichtensammlung über Wendepunkte im Leben

Nun legt er bereits nach und hat die Kurzgeschichtensammlung "Wendepunkte und andere Schicksale" herausgebracht. Erzählt werden darin dreizehn Episoden, in denen Menschen an Punkte gelangen, an denen ihr Leben sich wendet. Oder wenden kann, je nachdem wie die Entscheidung ausfällt. Oder ab das Schicksal entscheidet, dm Leben eine ganz neuer Richtung zu geben. Geschildert werden familiäre Beziehungen, kriminelle Machenschaften, süße Rachepläne und erotische Begegnungen.

Ob für den Jackpot-Gewinner doch noch alls eine andere Wendung nimmt, ein Manager plötzlich Zweifel an seinem Weg bekommt oder ein greiser Sternekoch eine ungewöhnlich makabre Entdeckung macht - immer wieder bringen die überraschenden Einfälle des Autors die Leserschaft zum Nachdenken.

Dieter Roscheck, Jahrgang 1955, wuchs in Köln auf, begleitet das Thema "Papier" sein ganzes Leben lang. studierte Wirtschaftswissenschaften und war beruflich in den Bereichen Werbung, Papierindustrie und Kunst tätig, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er ist also der "Paperman" schlechthin.

Dieter Roscheck, Jahrgang 1955, und in Köln aufgewachsen, begleitet das Thema "Papier" sein ganzes Leben lang. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er 25 Jahre lang für die Papierindustrie, widmete sich dann 10 Jahre als Galerist mit über 40 Ausstellungen dem bemalten und bedruckten Papier, um sich nun schließlich mit dem Inhalt dieses Mediums zu beschäftigen.

Beide Bücher sind im Hamburger Verlag Tredition.de erschienen und im Buchhandel, Online und direkt beim Verlag erhältlich https://tredition.de/autoren/robin-hut-32266/. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Autors www.der-wortspieler.de (UC)
 
Quelle: Kulturmagazin Oeverblick Dez. 2020 - Feb. 2021

Wendepunkte eines Wortverdrehers

01.12.2020
 
„Überraschende, komische, schräge oder tragische Situationen, in denen die Weichen im Leben seiner Protagonis­ten völlig neu gestellt werden“
Susanne Ehrlich 30.11.2020

Dieter Roscheck aus Kirchlinteln hat sein zweites Werk herausgebracht. Er schreibt jeweils unter Pseudonym.

Wendepunkte gibt es im Leben jedes Menschen. Der Kirchlintler Schrift­steller Dieter Roscheck hat jetzt unter diesem Titel besondere Momente des Lebens aufs Korn genommen. In 13 kurzen Geschichten präsentiert er überraschende, komische, schräge oder tragische Situationen, in denen die Weichen im Leben seiner Protagonis­ten völlig neu gestellt werden – teils in deren eigener Regie, teils als Dekret des Schicksals.

Dieter Roscheck ist fasziniert von Wörtern. Mit ihnen zu spielen, sie zu verdrehen, ihre Doppeldeutigkeiten sichtbar zu machen, hat ihm, so erzählt er, seit Kindesbeinen Spaß gemacht.

Immer wieder habe es in den vergan­genen Jahren Momente gegeben, in denen ihn plötzlich ein verdrehter Ge­danke durchzuckte, eine witzige Zweideutigkeit nicht mehr aus dem Sinn ging, eine absurde Situation ver­langte, festgehalten zu werden. „Das konnte zu jeder Zeit sein: Beim Einschlafen oder wenn ich mir mor­gens die Zähne putzte oder wenn ich mit dem Hund spazieren ging.“ Viele dieser Einfälle hatte er bereits nieder­geschrieben, andere existierten bisher nur in seinem Kopf. „Und da mussten sie endlich mal raus“, erklärt er das Motiv für die Umwandlung seiner Ideen, Wortspielereien und Ge­schichten in literarische Texte.

Im Sommer 2020 erschien im Ham­burger Verlag „tredition“ sein erster Band „Undichtigkeiten“ mit Gedich­ten, kurzen Prosatexten und all den Wortspielereien, die seine Leiden­schaft sind. Den Namen Dieter Ros­check wird man auf dem Buchtitel al­lerdings nicht finden: Da der Autor für sein Erstlingswerk nicht seinen richti­gen Namen verwenden wollte, dachte er sich mit „Robin Hut“ ein Alter Ego aus, das beim Leser schon vor dem Öffnen des Buchdeckels ein Schmun­zeln auslösen sollte.

Nur vier Monate später folgte der Pro­saband mit dem Titel „Wendepunkte und andere Schicksale“, auch diesmal unter dem liebgewordenen Pseudo­nym. Es sind 13 kurze Geschichten, scharf gezeichnete Miniaturen, Frag­mente oder auch recht sachliche Proto­kolle sehr außergewöhnlicher Ge­schehnisse, die viel Raum für Fanta­sie lassen.

Und hier geht es nun sehr viel ernster zu. Alles andere als alltäglich sind die Wendungen in den Geschicken der Protagonisten. Da werden Gewin­ner zu Verlierern; Betrüger werden betrogen; Rache schmeckt mal sehr süß oder geht auch mal nach hinten los; eine Gelegenheit wird beherzt beim Schopfe gepackt oder man lässt sie verstreichen, und damit das in ihr verheißene Glück. Einige der Ideen möchte man in Gedanken weiter aus­spinnen, zum Beispiel die Geschichte vom über 80-jährigen Ehepaar, dessen Liebe von Demenz und schwerer Krankheit bedroht ist. Die Zutaten ei­nes Henkersmahls zum gemeinsamen Abschied können sie in einem spe­ziellen Delikatessenladen kaufen – eine spannende und aktuelle Vision! Die Erzählung „Das Versprechen“ um eine Karriere, die durch eine Fusion und die mit ihr verbundenen Intrigen zerstört wird, steht für eine immer brutaler werdende Wirtschaftswelt, in der Men­schen und Schicksale nicht mehr zäh­len. Sie könnte man sich als spannen­den Münchner „Tatort“ vorstellen, ei­nen von der Sorte, bei der der Täter von Vornherein bekannt ist.

Diese Geschichte trägt sogar autobio­grafische Züge: Auch der gelernte Be­triebswirt Dieter Roscheck wurde ein­mal „ausgemustert“, doch wie man weiß, wählte er einen sehr anderen Ausgang an diesem Wendepunkt sei­nes Lebens.

(Für vollständigen Artikel bitte den Link anklicken!)
 
Quelle: Weser-Kurier

Die inspirierende Zahnbürste

28.11.2020
 
„Verflechtungen mit Niveau auf 167 Seiten“
Dieter Roscheck ist der Beschützer von Witzen und Weisen

Die inspirierende Zahnbürste

Von Christel Niemann

Das ist mal ein Buchtitel: "Undichtigkeiten - Schräges - Poetisches - Prosaisches". Unter diesem eher ungewöhnlichen Buchnamen versteht es der Autor Robin Hut mit seinem literarischen Debüt, die Neugierde einer potentiellen Leserschaft zu wecken. Und die wird sicher noch gesteigert, wenn beim Blättern beziehungsweise Lesen der Lektüre nach und nach die wahre Identität des Verfassers zutage kommt: Dieter Roscheck, der gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Casaretto jahrelang die Galerie Casaretto-Art in der Brückstraße in Verden betrieben hat.

Nun hat Roscheck sich auf gänzlich neue Pfade begeben, wo er mal frech, mal provozierend, mal nachdenklich und klug, vor allem aber originell und wortspielend, um die imaginäre Buchecke schielt und der geneigten Leserschaft Verflechtungen mit Niveau auf 167 Seiten liefert. Die titelgebenden "Undichtigkeiten", die teils biografisch und überwiegend humorvoll daherkommen, sind literarisch gemischte Kost. Denn thematisch hat Roscheck, der sich hier selbstbewusst als Verbalextremist outet, sein Erstlingswerk breit aufgestellt, hat Menschen, Tieren, Natur oder den ihm eigenen Gedankenkarussell insgesamt 16 eigenständige Artikel gewidmet. So lässt das Kapitel "Wer bin ich?" den Leser zunächst hinein in die Vita des Autors und dann tief in seine erstaunlich offene Seele blicken, um wenige Seiten später im Kapitel "Von früh bis spät" in dessen heiteren Alltagsbetrachtungen zu landen, wo die Palette überbordender Gefühle von Schmunzeln über selbsterkennendem Lachen bis zur Schadensfreude reicht, da Roscheck, pardon Robin Hut, kaum ein Blatt vor den Mund nimmt. Und so darf - gleichgültig welchen thematischen Kontext er auch immer (selbstironisch) zerzaust - geschmunzelt, gelächelt, laut gelacht und hin und wieder auch mal nachgedacht werden. Ja, er hat wahrlich Humor dieser Mann und den Mut, den Lesern inhaltlich in Gedichtform einen Spiegel vorzuhalten. Das teilt sich dem Leser zwar nicht immer unmittelbar mit, führt aber spätestens beim zweiten Leseversuch an die sprachlich teils derben und teils kreativ-verspielt verhüllten Absichten des Autors, der nicht nur das Schöne aufgreift, sondern seine Zeilen auch Körperteilen und Ergüssen widmet, die für gewöhnlich verschwiegen werden.

Im Gespräch erzählt Roscheck dann, warum er für sein Buch ein Pseudonym gewählt hat, und wie es überhaupt dazu gekommen ist. "Das Pseudonym setzt auf einen Aha-Effekt und darauf, dass es ad-hoc ein Schmunzeln bei der Leserschaft auslöst." Inhaltlich hätten seine Gedanken einfach mal rausgemusst. "Die teils schrägen Einfälle fliegen mir vor allem morgens beim Zähneputzen oder während der morgendlichen Hundespaziergänge mit unserer Miss Sophie zu."

Inzwischen ist bereits der zweite Band aus der Feder von Robin Hut erschienen. Diesmal hat der Autor unter dem Titel "Wendepunkte und andere Schicksale" Kurzgeschichten verfasst, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln mal humorvoll, mal nachdenklich machend die Frage "Was wäre wenn …?" beleuchten.
 
Quelle: Aller-Weser-Journal

Wendepunkte und andere Schicksale

22.11.2020
 
„Das neue Buch des Verdener Autors Robin Hut“
Insgesamt 13 Kurzgeschichten beschreiben das mehr oder minder wahre Leben auf ideenreiche Art und Weise: Schicksalhafte Erlebnisse, fundamentale Erkenntnisse, überraschende Wendungen, familiäre Beziehungen, kriminelle Machenschaften, süße Rachepläne und erotische Begegnungen. Eben wie das Leben so spielt. Denn in jedem Leben gibt es Augenblicke, in denen sich Alternativen auftun, gewollt oder auch nicht. Meist gibt es die Möglichkeit, sich für eine Alternative zu entscheiden. Manchmal jedoch zwingen einen äußere Umstände dazu, eine der Alternativen zu ergreifen. Oder es tut sich eine Chance auf, aber das Schicksal verhindert es, diese nutzen zu können. Dies sind die Wendepunkte im Leben, an denen sich alles hätte ganz anders entwickeln können.

Ob für den Jackpot-Gewinner doch noch alles eine andere Wendung nimmt, ein Manager plötzlich Zweifel an seinem Weg bekommt, ein greiser Sternekoch eine ungewöhnlich makabre Entdeckung macht oder kriminelle Machenschaften unerwartete Reaktionen hervorrufen, immer bringen die überraschenden Einfälle des Autors den Leser zum Nachdenken.

Unter dem Pseudonym Robin Hut schreibt Dieter Roscheck, der ehemalige Inhaber des Verdener Kunsthauses CasarettoArt, Gedichte, Glossen, Texte und Kurzgeschichten. Im Juni 2020 erschien bereits das Buch "Undichtigkeiten - Schräges - Poetisches - Prosaisches" mit witzigen Ideen, achtersinnigen Betrachtungen und kritischen Beobachtungen. Alltag, Natur, Kultur und die Vergänglichkeit der Zeit liefern die Inspirationen zu humorvollen oder nachdenklichen Versen und Texten.

Dieter Roscheck, Jahrgang 1955, und in Köln aufgewachsen, begleitet das Thema "Papier" sein ganzes Leben lang. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er 25 Jahre lang für die Papierindustrie, widmete sich dann 10 Jahre als Galerist dem bemalten und bedruckten Papier, um sich nun schließlich mit dem Inhalt dieses Mediums zu beschäftigen. Also: Der "Paperman" schlechthin.

Weitere Informationen gibt die Autoren-Website www.der-wortspieler.de . Beide Bücher sind im Hamburger Verlag Tredition.de erschienen und im Buchhandel, Online und direkt beim Verlag erhältlich https://tredition.de/autoren/robin-hut-32266/. Download
 
Quelle: Wochenspiegel am Sonntag

Kurze Geschichten fragen: "Was wäre wenn?"

18.11.2020
 
„Ideen beim Morgenspaziergang: Dieter Roscheck legt "Wendepunkte ... und andere Schicksale" vor“
Verden - Mark Twain oder Oscar Wilde haben es bereits getan, ebenso Elke Heidenreich oder Sebastian Fitzek. Sie alle haben Kurzgeschichten geschrieben und unter dem Synonym Robin Hut eifert Dieter Roscheck mit seinem zweiten Buch "Wendepunkte" den berühmten Kollegen nach. Auf knapp 160 Seiten bietet das Büchlein schnellen Lesespaß.

Der Titel "Wendepunkte" ist Programm. Wer möchte sich nicht bisweilen neu erfinden oder wissen, wie sich das eigene Leben unter anderen Voraussetzungen entwickelt hätte oder wie etwas gekommen wäre, hätte man nicht diese, sondern eine andere Entscheidung gewählt? Dieses "Was wäre wenn?" ist ein interessantes Gedankenspiel, auf das sich Hut alias Roscheck auf intensive Weise einlässt. Er schickt darin den braven Arbeiter oder den frustrierten und ausgebooteten Manager auf eine Zeitreise zurück, woraus sich jeweils ein reizvolles Spiel um Wenn und Aber und Identitäten entwickelt. Dass die jeweils handelnden Personen dabei meist böse auf die Nase fallen, ist nicht verwunderlich: Sie haben ihr Gegenüber oder eine Ausgangslage unterschätzt und Warnzeichen übersehen.

Der frühere Verdener Galerist spielt wie schon in seinem Erstlingswerk "Undichtigkeiten" mit Selbsterlebtem. Er macht Anleihen bei den Helden seiner Kindheit (Kalle Blomkvist) und der Kriminalliteratur und würtzt sie mit einer kräftigen Prise Erotik.

Dabei ist der Erzählrhythmus der 14 Kurzgeschichten ebenso sanft wie liebenswert-beschaulich, wenn der Autor seinen Leser mit den besonderen Persönlichkeiten seiner Protagonisten und deren ebenso individuellen Lebensumständen sowie ihren Schicksalsschlägen konfrontiert. So jongliert der Verfasser geschickt mit Fantasie und Realität, indem er Phasen oder Situationen im Leben als eines der Ergebnisse verschiedener Möglichkeiten beschreibt.

Und so ist "Wendepunkte … und andere Schicksale" ein reizvolles Experiment, das mit einem Augenzwinkern mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken anregt. Aufgrund der begeisterten Beschreibungen kulinarischer Aspekte, wenn es um lohnende Regionen geht, lässt das Werk auch noch Rückschlüsse auf die Vorlieben des Autors zu. Immer freut er sich gespannt auf die Reaktionen seiner Leser. Und so wird sich Dieter Roscheck, pardon, Robin Hut, wahrscheinlich nicht auf seinem Erfolg ausruhen wollen. Er wird weiterhin beim Morgenspaziergang mit Hündin Miss Sophie und ausgestattet mit Zettel und Stift, seine Ideen sammeln und aufschreiben. So ist wohl zu hoffen, dass in nicht gar so weiter Ferne Band Nummer drei aus seiner Feder erscheinen könnte.

"Wendepunkte und andere Schicksale" ist im örtlichen Buchhandel erhältlich und kostet als Hardcover 17,99 Euro, als Paperback 8,99 Euro und als E-Book 4,99 Euro. Online ist das Buch auch direkt beim Verlag unter www.tredition haben.
 
Quelle: Verdener Aller Zeitung

Verflechtungen mit Niveau

28.08.2020
 
„Schmunzeln, selbsterkennendes Lachen und selbst Schadenfreude sind die Folgen, da Robin Hut kaum ein Blatt vor den Mund nimmt.“
Ehemaliger Galerist Dieter Roscheck bringt als Robin Hut sein erstes Buch heraus

Verflechtungen mit Niveau

Verden/Luttum – „Undichtigkeiten – Schräges – Poetisches – Prosaisches“ – mit diesem eher ungewöhnlichen Buchtitel, versteht es der Autor mit dem ebenso ungewöhnlichen Namen Robin Hut, bereits vor der offiziellen Vorstellung seines literarischen Debüts, die Neugierde einer potenziellen Leserschaft zu wecken. Und die wird sicher noch gesteigert, wenn beim Lesen der Lektüre nach und nach die wahre Identität des Verfassers zutage kommt: Dieter Roscheck, der gemeinsam mit seiner Frau Sylvia Casaretto die Galerie Casaretto-Art in Verden betrieben hat.

Nun hat Roscheck sich auf gänzlich neue Pfade begeben, wo er mal frech, mal provozierend, mal nachdenklich und klug, vor allem aber originell und wortspielend daherkommt und der geneigten Leserschaft gedankliche Verflechtungen mit Niveau auf 167 Seiten liefert.

Die titelgebenden „Undichtigkeiten“ sind literarisch gemischte Kost. Denn thematisch hat Roscheck, der sich hier selbstbewusst als Verbalextremist outet, sein Erstlingswerk breit aufgestellt. Menschen, Tieren, Natur und dem ihm eigenen Gedankenkarussell hat er insgesamt 16 eigenständige Kapitel gewidmet.

So lässt das Kapitel „Wer bin ich?“ den Leser zunächst in die Vita des Autos und dann tief in dessen Seele blicken, um wenige Seiten später im Kapitel „Von früh bis spät“ in dessen heiteren Alltagsbetrachtungen zu landen. Schmunzeln, selbsterkennendes Lachen und selbst Schadenfreude sind die Folgen, da Roscheck, pardon Robin Hut, kaum ein Blatt vor den Mund nimmt.

Ja, er hat wahrlich Humor. Und den Mut, den Lesern in Gedichtform einen Spiegel vorzuhalten. Auch wenn sich dies dem Leser manchmal erst auf den zweiten Blick offenbart.

Im Gespräch erzählt Roscheck, warum er für sein Buch ein Pseudonym gewählt hat und wie es überhaupt dazu gekommen ist. „Das Pseudonym setzt auf einen Aha-Effekt und darauf, dass es ad hoc ein Schmunzeln bei der Leserschaft auslöst.“

Im Übrigen hätten seine Gedanken einfach mal raus gemusst. „Die teils schrägen Einfälle fliegen mir vor allem morgens beim Zähneputzen oder während der morgendlichen Hundespaziergänge mit unserer Miss Sophie zu.“ Der Titel „Undichtigkeiten“ sei dem Inhalt geschuldet, der ja nicht immer ganz ernstzunehmen sei, genau wie die neckischen Zeichnungen, die jedes Kapitel flankieren. „Ich liebe nun einmal schräge Wortspielereien“, sagt Roscheck. „Die habe ich schon als Junge in die alte Reiseschreibmaschine meines Großvaters getippt.“

Wie wird es mit Robin Hut weitergehen? „Ich habe einen Band mit Kurzgeschichten geplant, der unter dem Titel ,Wendepunkte’ erscheinen wird. Und es gibt noch weitere Ideen und Manuskripte, aus denen sich etwas machen lässt und die ich so nach und nach anpacken und umsetzen will. ,Schau’n wir mal’, wie schon Franz Beckenbauer sagte.“

Zum Buch

„Undichtigkeiten – Schräges-Poetisches-Prosaisches“ ist erschienen im Verlag tredition. Es kostet als Hardcover 17,99, als Paperback 8,99 und als E-Book 3,99 Euro.

Von Christel Niemann
 
Quelle: Verdener Aller Zeitung (Kreiszeitung)