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Perfide

Roland Soini, Doris Foditsch
Romane & Erzählungen

Die beiden Hauptfiguren des Romans leben in einer typisch österreichischen Provinzstadt. Perfide sind die Verhältnisse, mit denen der Leser konfrontiert wird.

Der Anwalt Mespoche G. leidet unter seinem spärlichen Haarwuchs und wenig attraktivem Aussehen, was er in der Öffentlichkeit durch seine attraktive Partnerin, Daphne A., zu kompensieren versucht. Diese wiederum verachtet ihn wegen seines unattraktiven Äußeren und seiner reaktionären Ansichten. In erster Linie betrachtet sie ihn als Financier ihres aufwendigen Lebensstils, was ihn im Laufe der Zeit an den Rand des Ruins bringt. In seiner Ausweglosigkeit verfällt er auf eine spitzfindige Idee, sich von seiner Partnerin zu trennen.

Weiter wird geschildert, weshalb die Geschichte des Mordes an Franz Ferdinand in Sarajewo neu geschrieben werden muss, ein Prälat auf den Zölibat pfeift und ein anderer die Schönheit junger Körper wertschätzt, wie ein Tsunami hätte verhindert werden können, weshalb das mit den Wundern so eine Sache ist, der 68er Irrsiegler sich mit einem Rechtsaußen duelliert, die Maya-Federkrone zu stehlen versucht wird und vieles mehr.