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Erinnerungen eines weißen Jahrgangs

Wie ein cleverer Knirps die Kriegs- und Nachkriegsjahre in Leipzig überlebte, auf dem Weg zum Staatspräsidenten in den Westen flüchtete und zum erfolgreichen Unternehmer avancierte

Rolf Naumann
Romanhafte Biografien

Als "weißer Jahrgang" 1935 in Leipzig geboren, gehörte Rolf Naumann zu den Geburtsjahrgängen, für die als junge Männer keine Wehrpflicht bestand und die keinen Wehrdienst zu leisten hatten.
Auf authentische Weise, in lockerem Erzählton beschreibt der Autor in seinem Erstlingswerk "Erinnerungen eines weißen Jahrgangs" in oftmals augenzwinkernden Rückblicken seinen ungewöhnlichen Lebensweg von der Kindheit während des Kriegs und in den Nachkriegsjahren mit seinen Erlebnissen als Schüler auf "Hamsterfahrt" per Zug in den Westen über seine Flucht als Jugendlicher via West-Berlin und seine Ankunft im Flüchtlingslager Stukenbrock bis hin zum Neuanfang in Bielefeld in Ostwestfalen-Lippe, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Karin ab Beginn der 1960er Jahre erfolgreich als Unternehmer wirkte und drei Söhne aufzog.
Das Buch endet mit der Beschreibung des Coups im Sommer 1990, bei dem der Verkauf der beiden Familienunternehmen für drahtgebundene und drahtlose Fernmeldetechnik an eine deutsche Aktiengesellschaft gelingt.