"Sharon Wunsch" - Autor bei Tredition.de
 

Sharon Wunsch

Ein paar Worte zu mir

Ich stamme aus Hamburg und lebe seit Mitte der Siebziger in Berlin. Eine Stadt, die mich den alten Heimathafen fast vergessen lässt, wenngleich das nordische Licht in mir niemals ganz verlöscht.
2 Ehen, Kinder und ein halbes Jahrhundert *Berufstätigkeit später sah ich mich endlich in der glücklichen Lage, meiner eigentlichen Leidenschaft folgen zu dürfen, und schrieb den ersten Roman. Eigentlich war’s gar nicht schwer:

2010 „PAULS LANGE HEIMREISE“
Cornelius-Verlag (Halle). Lesung auf der Leipziger Buchmesse, ‚on top off‘ ein begehrter Filmscout-Vertrag.

2013 „LILA – DER LETZTE VERSUCH“
Cornelius-Verlag (Halle)

2019 „BLINDE JAHRE – blind years“ tredition

2020 „PAULS LANGE HEIMREISE“
(2. überarbeitete Auflage) tredition in Hamburg

2021 „MEIN JAHR MIT MAMA & DEM JACKPOT“ (Vorankündigung für Mai 2021)

Meine Motivation zum Schreiben:
Die Gesellschaft bringt uns dazu, unsere Existenz aus einem recht begrenzten Menü zu wählen. Mich hat schon immer der Moment interessiert, in dem eine Person merkt, dass ihre alte Formation sie nicht mehr trägt und sie zwingt, sich zu verändern.
Diesen ‚point of no return‘ habe ich persönlich schon einige Male erreicht und verschiedene Leben ausprobieren müssen. Der Hauptgrund, warum ich Tragödien und Psychodramen schreibe: Wie kommt man aus einem schwierigen bis nahezu unerträglichen Lebensschicksal irgendwie positiv heraus? Meine Figuren entdecken ihren Mut und ihre Tatkraft. Sie wollen wieder das Licht sehen. Teilhaben am Lebensfluss und Freude empfinden. Sie wehren sich, geben nicht auf. Diesen Prozess in einer mitreißenden Erzählung zu beschreiben, ist mein Antrieb. Das wird nie langweilig. Schreiben ist Zauber, Magie, ein absolut kreativer Akt.
Das Schöne daran: In jeder Tragödie steckt ein Anteil Komik. Sonst werden Tragödien zur Sackgasse.
Die Ironie des Schicksals verlieh mir schon zu jeder Zeit Flügel. Das ist genau der Stoff, der meine Fantasie nährt! Passend zum schwarzen Humor, von dem jeder meiner Romane lebt. Irische Wurzeln väterlicherseits sind da ganz hilfreich!
Dazu gefällt mir ein Zitat von Woody Allen:
Das Leben mag die Hölle sein, aber komisch ist es trotzdem!

*wen’s interessiert:
14 Jahre organisatorische Berufstätigkeit (Gesundheit, Fortbildung, Verwaltung).
14 Jahre Presse- und Öff.-Arbeit, Eventmanagement, Vernissagen & Künstlerbetreuung.


 

Veranstaltungen

kiezlesung Zehlendorf

Beginn: 31.03.2020, 18:00 Uhr
Ort: Restaurant Waldhaus, Onkel­Tom­Str. 50, 14169 Berlin,  

Lesungen: „Blinde Jahre“:
29. Februar – 14 Uhr: Gasthaus Kronprinz, Clayallee 323, 14169 Berlin,
Tel.: 030 801 20 92
31. März – 18 Uhr: Restaurant Waldhaus, Onkel­Tom­Str. 50, 14169 Berlin,
Tel.: 030 813 75 75
 

Termine für Lesungen

Beginn: 29.02.2020, 14:00 Uhr
Ort: Gasthaus Kronprinz, Clayallee 323, 14169 Berlin,  

Lesungen: „Blinde Jahre“:
29. Februar – 14 Uhr: Gasthaus Kronprinz, Clayallee 323, 14169 Berlin,
Tel.: 030 801 20 92
31. März – 18 Uhr: Restaurant Waldhaus, Onkel­Tom­Str. 50, 14169 Berlin,
Tel.: 030 813 75 75
 

 

Neuigkeiten

Zehlendorfer Autorin lädt zur Lesung ein

08.01.2020
 

Sharon Wunsch stammt aus Hamburg, lebt aber bereits seit Mitte der Siebziger Jahre in Berlin. Nach zwei Ehen und einem halben Jahrhundert Berufstätigkeit hat sie mit ihrem Mann ein Zuhause in der ehemaligen Eisenbahnersiedlung am Fischtal gefunden.
Hier leben sie in einem Haus, das früher einem bekannten regionalen Star-Coiffeur gehört hat.
Sharon Wunsch (www.sharon­wunsch. de) nutzt ihre zweite Lebenshälfte, um sich mit einem Herzenswunsch zu beschäftigen ­ sie schreibt Bücher.
Die Romane „Pauls lange Heimreise“ und „Lila - der letzte Versuch“ sind bereits erschienen. Ganz frisch ist der Roman „Blinde Jahre“ an den Start gegangen.
Worum geht es? Sharon Wunsch: „Das ist ein Psychodrama vom Feinsten! 27 Menschen in einem brennenden Bus in den Alpen. Die einzige Überlebende erwacht im Krankenhaus ­ mit einem falschen Namen und am Bettpfosten. Verwechselt, vertauscht und vom eigenen Ehemann für tot erklärt: Eine Amnesie macht zunächst jede Erinnerung unmöglich. Die einst vermögende Frau Stella Moosberg muss mit dem totalen Kontrollverlust klarkommen und den Kampf zurück ins Leben aufnehmen.“
Schon im Mai wird das vierte Buch der Zehlendorferin erscheinen ­ wieder mit einer packenden Geschichte. Der Roman heißt „Mein Jahr mit Mama & dem Jackpot“. Zum Inhalt erzählt Sharon Wunsch: „Wer träumt nicht vom großen Lottogewinn? Aber was macht man eigentlich, wenn alles, was man sich erträumt hat, plötzlich aus der Portokasse bezahlbar ist? Constanze Weber hat 68 Millionen im Jackpot gewonnen. Was hat sie vor? Ein Leben im Jetset, eine Villa in St. Tropez plus Porsche vor der Tür? In meinem Roman läuft das Ganze schnell aus dem Ruder: Es findet sich eine Leiche im Keller, es kommt zu einem Gefängnisaufenthalt und auch die Wildtier-Mafia steht auf einmal vor der Haustür. Letzteres, weil die umtriebige Mutter der Gewinnerin den Geldsegen gern einsetzen möchte, um die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen.“
Angesichts dieser überbordenden Fantasie fragt man sich schnell: Wie kommt man nur auf diese Ideen? Sharon Wunsch: „Ich sag´s mal so: Ich hatte noch nie eine Schreibblockade. Wenn ich den Computer anschalte, geht´s los. Ich habe ­ wie einige meiner Kollegen ­ einen sogenannten ‚Vogel auf der Schulter‘. Er souffliert. Ich benötige nur ihn und mich. Ich erfinde Szenen, um die sich langsam das Figurenkabinett dreht, höre sie reden. Es ist Zauber, Magie, ein absolut kreativer Akt. Sicherlich auch eine Begabung. Ich kann gut loslassen: Die Figuren verselbstständigen sich in ihrer Dynamik, sind ab und an schwer zu bändigen und übernehmen zum Teil die Regie. Bis zu einem bestimmten Punkt lass´ ich sie gewähren. Manchmal bleibt nicht viel von ihnen übrig, einige sind früher tot, als ich es am Schreibtisch plane.“
Und wie arbeitet die Autorin? Sharon Wunsch: „Ich arbeite nie ‚ins Blaue‘ hinein. Zuerst steht der Handlungsstrang, ebenso wie der Titel und die wichtigsten Namen der Figuren. Ich nehme mir ein paar Monate Zeit für die Recherche. Das Material füllt stets einen dicken Aktenordner. Ich arbeite fünf Tage die Woche, drei bis vier Stunden pro Tag. Am Tag entstehen so drei bis fünf Seiten. Die Erstfassung des Manuskripts wird an zehn Freunde und Vielleser zur Beurteilung übergeben. Das Feedback wird beim Lektorat berücksichtigt. Der wichtigste Lektor bleibt mein Ehegatte. Aufgrund seiner Leidenschaft für Sprache und den Duden ist er vortrefflich geeignet.“
(Text: CS / Foto: privat)

 

 

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14.03.2019
 
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