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Simone Theisen-Diether

Simone Theisen-Diether, Jahrgang 1976, lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Koblenz. Sie hat einen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und verfügt über langjährige Erfahrung in der Kommunalverwaltung. Auch in ihrer Freizeit interessiert sie das kommunale Geschehen, sie engagiert sich im Stadtrat ihrer Heimatgemeinde. Die Inspiration fürs Schreiben ergab sich aus ihrer eigenen Krankheitsgeschichte und den damit verbundenen Erlebnissen.

Nach ihrem ersten Buch "Wackelköpfchen" folgt nun das zweite Werk: "Der HWS-Stammtisch - Geschichten einer unsichtbaren Krankheit."



 

Neuigkeiten

Geschichten für neues Buch gesucht

25.06.2019
 
 

 

Presseberichte

Buch soll unsichtbare Krankheit sichtbar machen

29.01.2020
 
„Weißenthurmerin will Menschen mit einer Kopfgelenksinstabilität Gehör verschaffen“
Auszüge aus der Rhein-Zeitung Koblenz vom 29.01.2020:

Weißenthurmer Autorin schreibt weiteres Buch über Kopfgelenksinstabilität und will damit den Betroffenen der unsichtbaren Krankheit Gehör verschaffen.

.....Nach der Veröffentlichung ihres ersten Buches meldeten sich viele Betroffene bei Theisen-Diether, schilderten ihre Erfahrungen. „Mit vielen habe ich über drei Jahre lang Kontakt gehalten“, erzählt die Autorin. Im Laufe der Gespräche kam ihr die Idee, auch über andere Fälle zu schreiben. Sie fragte bestehende Kontakte, schrieb eine Selbsthilfegruppe aus Österreich an und startete in speziellen Facebook-Gruppen einen Aufruf. Von der Reaktion war sie überrascht: „Viel schneller als gedacht hatte ich die Geschichten zusammen. Es war, als hätten die Leute nur drauf gewartet, ihre Erlebnisse zuteilen.“ Die Gastautoren des Buches stammen aus Deutschland und Österreich. Sie sind zwischen Ende 20 und Ende 50 Jahrealt,einer ist Student, ein anderer Arzt. Fünf Betroffene sind Männer, der Rest Frauen. Das führt Theisen-Diether auf die höhere Kommunikativität von Frauen zurück. Mit 17 der 19 Gastautoren haben fast alle jahrelang nach ihrer Diagnose gesucht, die Krankheit oft durch eigene Recherche entdeckt. Vielen wurde Aggravation vorgeworfen, das Übertreiben von Krankheitserscheinungen. Ärzte haben die Symptome als psychische Erkrankungen abgestempelt, so Theisen-Diether. Einer Betroffenen wurde eine Persönlichkeitsstörung vorgeworfen, ein anderer als Hypochonder beschimpft. 95 Prozent der Gastautoren haben eine Psychiatrisierung erlebt, fühlten sich dadurch unzureichend untersucht. Ein großes Problem ist die Unsichtbarkeit der Krankheit, sagt Theisen-Diether. Mit ihrem Buch will sie deshalb Aufmerksamkeit erzeugen –in der Gesellschaft und der Medizin. Die Betroffene findet zudem: „Es fehlt an fundierter Forschung und interdisziplinärer Zusammenarbeit.“ Ärzte würden die Krankheit selten erkennen, es gebe wenig Behandlungsmöglichkeiten. Versteifungsoperationen beispielsweise seien in Deutschland nicht üblich.......
 
Quelle: Rhein-Zeitung, Ausgabe Koblenz

Weißenthurmerin verarbeitet seltene Erkrankung in Buch

17.01.2017
 
„Langer Weg zur Diagnose instabiles Kopfgelenk - "Wackelköpfchen" soll anderen helfen“
Auszüge aus dem Artikel der Rhein-Zeitung vom 17.01.2017:
Mit dem rund 270 Seiten starken Band „Wackelköpfchen“ will die ehemalige Leistungssportlerin zudem gegen die „ungerechtfertigte Psychiatrisierung“ von Menschen mit organischen Krankheiten kämpfen. (...)

Nur zugreifen hätte sie müssen, dann wäre Simone Theisen-Diether mit Psychopharmaka behandelt worden, „und mein wirkliches Problem wäre wohl nie erkannt worden“, meint die heute 40-Jährige. Damit Menschen mit „komischen Krankheiten“ ernst genommen werden, um zu sensibilisieren, hat sie „Wackelköpfchen“ geschrieben. (….) Drei Jahre dauerte es, bis ein Internist eine dauerhafte Nervenreizung an der Halswirbelsäule feststellte. „Mit Nahrungsergänzungsmitteln und einer Diät besserten sich Kopfschmerzen und Übelkeit, ich war nicht mehr so schlapp“, erinnert sich die Autorin. Do h erst 2008 erkannten Spezialisten in einer Klinik am Rhein schließlich die Fehlfunktion des Kopfgelenkes, Mit eiserner Disziplin kämpft Simone Theisen-Diether sich wieder zurück: „Mit einem zehnminütigen Spaziergang ging es los, das war sehr mühsam“. (…) Doch im Dezember 2014 erfolgt der endgültige Zusammenbruch. Jetzt will sie der Sache vollständig auf den Grund gehen. Mit Hilfe der aufrechten Untersuchung in einem Kernspintomographen erkennt ein auf die Kopfsinne spezialisierter Arzt die fehlende Zentrierung und ein überdehntes Band an Theisen-Diethers Kopfgelenk: Sie hat ein Wackelköpfchen.
Das Gesundheitsamt will eine mögliche Dienstunfähigkeit klären. „Sofort war ich in der Psycho-Schublade, wurde nicht mehr für voll genommen“, erinnert sich die Patientin. (...) Die Auseinandersetzungen mit dem Dienstherrn landen vor Gericht: gegen die Anordnung, ein neuropsychiatrisches Gutachten erstellen zu lassen, klagt Simone Theisen-Diether vor dem Verwaltungsgericht - und gewinnt. Zur Zeit ist sie befristet dienstunfähig. (…) Bis dahin versucht sie, mit Physiotherapie, Spezialkopfkissen und Diäten mit den körperlichen Einschränkungen zurecht zu kommen: „Fenster aufmachen, im Kino sitzen oder am Computer arbeiten geht eben nicht mehr“. Mit Hilfe eines Diktierprogramms hat die Kämpfernatur das Buch geschrieben. Sie sagt; „Wenn „Wackelköpfchen“ auch nur einem Menschen helfen kann, wäre das schon super“.
 
Quelle: Rhein-Zeitung Koblenz

"Ich bin nicht psycho, nur krank"

07.01.2017
 
„Arbeitnehmerin aus Weißenthurm kämpfte gegen Behörden und gewann“
WEIßENTHURM. –edb- Simone Theisen-Diether (40) ist keine Simulantin und keine psychisch Erkrankte – sie ist einfach „nur“ körperlich krank. Um die Anerkennung dieser Tatsache musste die junge Frau elf Jahre lang kämpfen, gegen ihren Vorgesetzten und gegen das Gesundheitsamt.
Ein langer Prozess, bei dem andere mürbe geworden wären. Nicht Simone Theisen-Diether. Sie zog vor Gericht und bekam Recht. Das Verwaltungsgericht hat die von Ärzten verschiedener Fachrichtungen gestellte Diagnose „Kopfgelenksinstabilität“ als Ursache ihrer Erkrankung anerkannt. Damit ist das vom Gesundheitsamt geforderte neuropsychiatrische Gutachten, das ihre Dienstfähigkeit abklären sollte, vom Tisch. Ihre Geschichte hat die junge Frau nun in einem Buch festgehalten. „Wackelköpfchen“ nennt sie den Titel und beschreibt darin ihre jahrelange Odyssee durch Arztpraxen und ihren anschließenden Spießrutenlauf durch die Behörden.
 
Quelle: Koblenz am Wochenende

 

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Buchtrailer

08.02.2020