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Das Mysterium der Einheit in der Vielheit

Die Eine Wahrheit aus Advaita Vedanta, christlicher Offenbarung, Mystik und Nahtoderlebnissen

Stefan Ahmann
Religion & Spiritualität, Philosophie

Alles, was existiert, die Welt, das Sein, du und ich, ist zugleich Eines und doch Viele. Dieses Mysterium wurde immer wieder neu und anders formuliert, z.B. von Albert Einstein: „A human being is a part of the whole called by us universe, a part limited in time and space. He experiences himself, his thoughts and feelings as something separated from the rest, a kind of optical delusion of his consciousness.“ Oder in den Upanishaden: „Die alle Wesen in sich sehen und sich in allen Wesen, kennen kein Leid. Wie kann die Vielheit des Lebens den täuschen, der seine Einheit sieht?“ Oder auch, auf besonders intime Weise, in Nahtoderfahrungen: „...und ich war einerseits dieses gesamte, alles umfassende, grenzenlose Meer [aus Bewusstsein, Licht, Liebe...] und ich war aber auch irgendwo noch so ein kleiner Funke, ich hatte irgendwo noch ein bisschen Ich-Bewusstsein. Es war wie beides gleichzeitig.“

Das Mysterium der Einheit in der Vielheit ist untrennbar verknüpft mit allen wichtigen spirituellen und philosophischen Fragen, sei es nach Gott, nach Ewigkeit, nach Individualität, nach der „Seele“, nach dem Wesen des Bewusstseins, nach materieller und geistiger Welt, nach Gut und Böse, nach Schönheit und nach Liebe. Die vermeintlichen Gegensätze zwischen „dualistischen“ und „nicht-dualistischen“ Weltbildern, zwischen Realismus und Idealismus, zwischen „Ost“ und „West“, zwischen Christentum und Upanishaden, zwischen Selbsterforschung und Offenbarung verschwinden, wenn man einen Standpunkt findet, von dem aus deutlich wird, dass all diese Lehren und Erkenntnisquellen sich letztlich nicht widersprechen, sondern sich zueinander komplementär verhalten. Dieser Standpunkt ist der Standpunkt der Lehre von der Einheit-in-der-Vielheit.