Hardcover

Vogels Melodie

Ein Krimi ohne Pistolen

. Sternenthaler
Krimis & Thriller

James, ein Spekulant und Zocker an der Börse für eine Londoner Bank, begibt sich im Jahre 1936 auf eine Reise nach Paris, um die dortigen Museen zu besuchen. In einem Café am Montmartre lernt er die schöne Eva-Fee kennen und gerät unter Mordverdacht. James wird mit den Abgründen menschlichen Handelns konfrontiert: Habgier, Eifersucht und Mord. Die Handlung spielt in London, Paris (Montmartre, Moulin Rouge) und Auvers-sur-Oise. Es geht um Rohdiamanten.
Namensgleichheiten von handelnden Personen wären rein zufällig. Alle Charaktere dieser Erzählung sind fiktiv und frei erfunden.

Rezensionen

Ein vielschichtiger Krimi auf Maigrets Spuren

OdileSünderhauf
★★★★★

Ich mußte mich erst in die Beschreibung der einzelnen Personen einlesen.Dann wurde es aber immer spannender und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Als dann Eva-Fee im Moulin Rouge als Ballett-Tänzerin auch den Namen Odile/Odette trug, war es für mich noch interessater, denn Odile ist mein Vorname.Die Beschreibung im Theater war insofern auch für mich interessant, weil ich selbst auch als Statist beim Theater tätig bin und mich mit dem Theaterleben gut auskenne.
Mich beeindruckte auch das Wissen des Schriftstellers über die verschiedenen Maler und auch die in dem Buch abgebildeten eigenen Gemälde.
Für mich war das Buch sehr spannend und ich kann es nur weiterempfehlen.
Odile Sünderhauf-Borcherding

2.Leser
Ein Krimi ohne die obligatorischen Schüsse
Anfangs störte mich, daß sich bestimmte Situationen wörtlich wiederholten. ich dachte, das hat der Autor doch schon einmal geschrieben. Aber dann merkte ich, daß dies so gewollt war. Dadurch konnte man sich an die einzelnen Begebenheiten, wie im richtigen Leben, genau erinnern und feststellen: Das habe ich schon einmal erlebt oder gesehen.
Mir war auch bewußt, daß für solch eine Geschichte eine erhebliche Vor-Arbeit erforderlich war.Die einzelnen Daten mußten ja auch in die damalige Zeit passen und stimmen. Auch die Fotos mußten an der richtigen Stelle plaziert werden.
Es war mir auch bisher nicht bekannt, daß Vincent van Gogh in Auvers-sur-Oise begraben ist und er in den letzten Monaten dort in der Auberge wohnte.So hat diese Schilderung mein Wissen etwas erweitert.
Durch verschiedene Andeutungen ahnte ich zwar, wer der/ die Mörder von Eva-Fee waren, war mir aber nicht ganz sicher.
Um mir Gewissheit zu verschaffen, ob meine Vermutung auch zutraf,mußte ich nun das Buch bis zum Ende lesen.
Spannend war die Handlung auf jeden Fall, auch ohne das ein Schuß fiel.
Fred Ruf