"Photovoltaikanlagen bauen, pflegen und nützen!" von Sylvia Höhentinger
Paperback

Photovoltaikanlagen bauen, pflegen und nützen!

Für eine saubere Zukunft

Sylvia Höhentinger
Freizeit, Haus & Garten

Dass Photovoltaikanlagen nicht gereinigt und gewartet werden müssen, stellt sich bei immer mehr Anlagen als Fehleinschätzung heraus. Manche Betreiber warten aber so lange, bis das Moos am unteren Modulrand zwischen Rahmen und Abdeckglas eingewachsen ist. Das zerstört das Modul“, so Höhentinger. „Nur wenigen Anlagenbetreibern ist bekannt, dass Moose und Flechten dem Modulglas Mineralien entziehen. Das verändert die Materialstruktur und es entstehen milchige Stellen im Glas. Die mindern die Modul-Leistung langfristig. Von der Verschattung durch den Bewuchs ganz abgesehen“, erklärt sie.

Dass Schmutz von Modulen durch Schnee, Regen und einen hohen Selbstreinigungseffekt einfach abrutscht, hält sie für kompletten Blödsinn. „Bei einem Auto ist jedem klar, dass es gewaschen werden muss, wenn der Schmutz runter soll. Kein Mensch glaubt, dass ein Auto sauber wird, wenn es zugeschneit ist und der Schnee bei Tauwetter abrutscht. Es glaubt auch niemand, dass ein Regenguss Fahrzeuge vom Schmutz befreit“, so Höhentinger. „ Aus meiner Erfahrung verschmutzen alle Oberflächen irgendwann, in irgendeiner Form. Manche weniger, andere mehr, aber in jedem Fall hilft nur noch reinigen“, erklärt sie. Sylvia Höhentinger spricht aus Erfahrung. Vor ihrem Sprung in die Selbstständigkeit mit der Reinigung und Wartung von Photovoltaikanlagen war sie im professionellen Reinigungsgeschäft tätig. „Wer 5 Jahre seine Anlage nicht reinigt und Bewuchs auf den Modulen hat, der hat zu lange gewartet“, sagt sie.

„Solche Anlagen sollten spätestens alle 2 Jahre gereinigt werden. Dann geht es schneller, es ist günstiger und für die Anlage und den Ertrag ist es besser“, so die PV-Expertin.
Nach ihrem idealen Kunden gefragt erklärt sie: „ Verständnis für Anlagenreinigung solle er haben und offen sein für Beratung“. Die Antwort auf die Frage, wie sie in der von Männern dominierten technischen Photovoltaik zurechtkomme antwortet sie kurz und knapp mit „sehr gut“.
 

Neuigkeiten

Photovoltaikanlagen bauen, pflegen und nützen!

21.02.2021
 
Von der ersten Idee bis zur Firmengründung ist es meist ein langer, steiniger Weg. Heute steigt die resolute 48 Jährige ihren Kunden reihenweise aufs Dach - rein beruflich, nämlich als Bayerns erste Solarreinigerin.

In ihrem Buch schildert die Autorin die Höhenflüge und Rückschläge auf ihrem Weg zum eigenen Betrieb.
Unbeirrbar und mit bemerkenswert zäher Ausdauer hat sich Sylvia Höhentinger monatelang quer durchs Internet gelesen, hat Informationen eingeholt und To-Do-Listen abgearbeitet, um ihr Business auf ein solides Fundament zu stellen. Auf der Zielgeraden wäre die toughe Oberbayerin allerdings beinahe gescheitert: Als es um die Finanzierung der Geschäftsausstattung ging, blockten ihre Hausbanken. Sie drehten den Geldhahn kurzerhand zu - oder genauer gesagt gar nicht erst auf….

Mit einem noch weitgehend unbekannten Finanzierungs-Modell.....
 

 

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21.02.2021
 
Unbeirrbar und mit bemerkenswert zäher Ausdauer hat sich Sylvia Höhentinger monatelang quer durchs Internet gelesen, hat Informationen eingeholt und To-Do-Listen abgearbeitet, um ihr Business auf ein solides Fundament zu stellen. Auf der Zielgeraden wäre die toughe Oberbayerin allerdings beinahe gescheitert: Als es um die Finanzierung der Geschäftsausstattung ging, blockten ihre Hausbanken. Sie drehten den Geldhahn kurzerhand zu - oder genauer gesagt gar nicht erst auf….



Mit einem noch weitgehend unbekannten Finanzierungs-Modell hat Höhentinger das Thema Geld schließlich doch in trockene Tücher gebracht: Die Solarreinigung Höhentinger ist zu 100 Prozent über Mikrokredite finanziert!



In ihrem Buch schildert die Autorin die Höhenflüge und Rückschläge auf ihrem Weg zum eigenen Betrieb. Sie will Gründern vor allem Mut machen, zum Durchhalten ermuntern und an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. „Man muss verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten.“ So hat es einst der österreichische Schriftsteller Otto Stoessl (1875 – 1936) formuliert. Für Sylvia Höhentinger haben diese Worte jedenfalls inzwischen eine ganz besondere Bedeutung.