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Katholik Hitler

Über eine der Wurzeln von Adolf Hitlers Wahnsystem

Theophil Veritas
Sachbücher, Politik & Geschichte, Religion & Spiritualität, Wissenschaftliche Arbeiten

Ich behaupte in diesem Buch nicht viel. Eigentlich nur eines: Adolf Hitler, sein Weltbild, sein Wahnsystem, ja sein gesamtes Blut-, Mord- und Zerstörungswerk sind nicht denkbar ohne eines seiner großen Vorbilder – die katholische Kirche! Anders formuliert: Ohne den Katholizismus hätte es das Dritte Reich in jener Form, wie wir es kennen, nicht gegeben.
Über den Einfluss des Darwinismus, des Faschismus, des Bolschewismus, des Antisemitismus und vieler anderer –ismen auf Hitler gibt es viele Bücher. Auch über den Einfluss von Schopenhauer, Nietzsche, von Marx und Engels existieren vielfältige Studien. Und das gilt auch für den Einfluss seines Lehrers in der Linzer Staatsrealschule, des Antisemiten Leopold Poetsch, für Hitlers Erlebnisse während der Revolution in München (wohl eher ein ‚Revolutiönchen‘), für sein ‚Erweckungserlebnis‘ im Lazarett von Pasewalk und und und ...
Hitler selbst war es gewesen, der mehrmals auf die katholische Kirche als eines der großen Vorbilder verwies:

Auch hier hat man von der katholischen Kirche zu lernen. Obwohl ihr Lehrgebäude in manchen Punkten, und zum Teil ganz überflüssigerweise, mit der exakten Wissenschaft und der Forschung in Kollision gerät, ist sie dennoch nicht bereit, auch nur eine kleine Silbe von ihren Lehrsätzen zu opfern. Sie hat sehr richtig erkannt, daß ihre Widerstandskraft nicht in einer mehr oder minder großen Anpassung an die jeweiligen wissenschaftlichen Ergebnisse liegt, die in Wirklichkeit doch ewig schwanken, sondern vielmehr im starken Festhalten an einmal niedergelegten Dogmen, die dem Ganzen erst den Glaubenscharakter verleihen. So steht sie heute fester da als je. Man kann prophezeien, daß in eben dem Maße, in dem die Erscheinungen fliehen, sie selbst als ruhender Pol in der Erscheinungen Flucht immer mehr blinde Anhänglichkeit erringen wird.