Paperback

Die Reise zurück zum Glück

Torsten Siekierka
Romane & Erzählungen

... und dann hast du die Nase voll von deinem dekadenten Leben und haust ab, statt zu reden,
setzt dich in den nächsten Fernbus und triffst einen Obdachlosen,
der eine Bank überfallen hat...
Manchmal sind es die besonderen Begegnungen, die uns das wahre Glück aufzeigen.
Doch was ist Glück eigentlich?
 

Veranstaltungen

Lesung in Wien

Beginn: 16.11.2017, 20:00 Uhr
Ort: Wien/A, Kulturzentrum Schmelze, Prager Straße  
Zum zweiten Mal, nach 2015 in St.Pölten, liest Torsten Siekierka in Österreich. Diesmal geht es um die Reise zurück zum Glück und irgendwo anzukommen. Nur wo, weiß noch niemand. Hauptsache, da ankommen, wo das Glück ist. Wenn man es denn findet.
 

 

Presseberichte

Buchpremiere von "Die Reise zurück zum Glück"

06.09.2017
 
„Wenn das Leben so schön wie du wäre, würden wir im Paradies leben“
Aus Berlin ist Torsten Siekierka nach Pirmasens gekommen, um im „Café Kunstgenuss“ aus seinem neu erschienenen Buch vorzulesen. Zum ersten Mal in der Öffentlichkeit, sagte der 33 Jahre alte, in Potsdam geborene Schriftsteller. So neu war das Buch auf dem Markt, dass der Verlag nicht rechtzeitig Exemplare schicken konnte. Und so war der Autor in Pirmasens, die neuen Bücher zum Verkaufen und Signieren aber noch in Berlin.
Ein rundes Dutzend Literaturinteressierte waren zur Lesung am vergangenen Donnerstagabend gekommen. Siekierka schickt in seinem Roman „Auf der Reise zurück ins Glück“ seinen Ich-Erzähler auf eine lange Busfahrt, von Berlin nach Mainz. Es ist eine Flucht aus einer unglücklichen Beziehung und eine Reise zu sich selbst. Unterwegs trifft der Erzähler auf Peter – der nicht Peter heißt, auf der Straße lebt und eine Bank überfallen hat – und macht auch noch weitere seltsame Bekanntschaften. Auch trifft er auf Marie. Sein schönster Satz im Buch sei „wenn das Leben so schön wie Marie wäre, würden wir im Paradies leben“, so der Autor bei der Lesung. Doch bevor der Erzähler sein Glück, mit Marie vielleicht, findet, denkt er nach über Ehe, Mütter und sich selbst – und lange über die Gemeinheiten, die ein Fernbusklo für seine Benutzer bereithält.
So richtig sprang der Funke nicht über bei der Lesung, doch hätte sich bestimmt eine Diskussion mit dem Schriftsteller, der schon einige Bücher veröffentlicht hat, entwickeln können. Die jedoch kam nicht zustande. Er sei schon zufrieden mit zehn, zwölf Zuhörern, sagte der Autor im PZ-Gespräch. Das sei in Großstädten auch nicht anders. Trotzdem hätte man sich ein paar Zuhörer mehr gewünscht. (mfu)
 
Quelle: Pirmasenser Zeitung