Paperback

Per Anhalter um die Welt

Das große Abenteuer - Teil II

Trutz Hardo
Biografien & Erinnerungen, Reise & Abenteuer, Geschenkbücher

In Teil I beschrieb Trutz Hardo seine fünfeinhalbjährige, mit Abenteuern gespickte Trampreise um die Welt bis auf die entgegengesetzte Seite des Globus - von Berlin bis Tahiti. In diesem zweiten Teil hat er die Reise über die andere Hälfte der Welt aufgezeichnet. Sie beginnt auf der Osterinsel und zieht sich von Chile über Argentinien und Brasilien auf der westlich gelegenen Panamericana von Peru bis Alaska hinauf, samt einem Abstecher nach Hawaii. Trutz Hardos Reisen per Anhalter führten weiterhin quer durch Kanada und die Vereinigten Staaten. Über die karibischen Inseln gelangte er wieder bis Brasilien, von wo er seine Überfahrt auf einem Handelsschiff nach Westafrika als Matrose ableistete. In Mali erkrankte er schwer und wurde nach Deutschland zurückbefördert.

Trutz Hardo ist durch viele Fernsehsendungen und seine Romane und Sachbücher sehr bekannt geworden. Sein ganzes Leben ist ein großes Abenteuer.
 

Presseberichte

Per Anhalter um die Welt II - Osterinsel, Alaska, Brasilien, West-Afrika

28.05.2020
 
„Weltreise - Das grosse Abenteuer, Teil II“
Kurzfassung VON DER OSTERINSEL BIS ALASKA UND ÜBER BRASILIEN UND WESTAFRIKA ZURÜCK NACH BERLIN
Auf der wegen seiner Schönheit und vielen Rätseln berühmten Osterinsel mit den großen Steinstatuen an den Küsten lernte ich eine Einheimische Schönheit kennen, die mir die ganze Insel zeigte und am Schluss mich in ihre Liebeshöhle führte, während ihr Hund davor Wache hielt. Mit dem Flieger landete ich in Chile, wanderte des Nachts bei Frost allein über den Andenpass, der nach Argentinien führte. An den schönen Küsten entlang nahmen mich die verschiedensten Autos mit, bis ich in Buenos Aires ankam, die mir wie eine italienische Großstadt anmutete. Zu Schiff machte ich einen Abstecher nach Uruguay. Nach Argentinien zurückgekehrt, fuhr ich nun wieder per Anhalter in den Nordosten in Richtung Paraguay, besuchte dort im Urwald Indianerinnen. Doch das größte Ereignis für jeden weitgereisten Besucher sind die gigantischsten Iguazu-Wasserfälle, die ich dann auch von der brasilianischen Seite ebenfalls bestaunte. Im Süden dieses Größten Landes Südamerikas leben viele Deutsche, so dass ich dort ohne die spanische Sprache auskam und in den herausgegeben Zeitungen auf Deutsch die neusten Nachrichten lesen konnte. Über Curtiba gelangte ich nach Sao Paulo, der Hauptstadt mit ihren damals schon vierzehn Millionen Einwohnern. Manches Mal wurde ich wie hier, wie auch in anderen Ländern, von Journalisten interviewt, war es doch damals selten, dass Tramper mit Rucksack die ganze Welt umrunden wollten. Und schließlich kam ich noch rechtzeitig zum Karneval nach Rio, wo ich in der Menge bestohlen wurde. Da ich für einige Fräuleins als blauäugiger interessanter junger Mann eine gewisse Anziehungskraft ausströmte, waren derlei Abenteuer leicht in die Wege zu setzen. Mit dem Zug ich nach Bolivien, waren in diesem alle Plätze mit Schmuggelwaren belegt, die noch vor Santa Cruz auf wartende Mitbeteiligte aus dem dann doch langsam fahrenden Zug geworfen worden waren, so dass man später keine Zollgebühren zu zahlen hatte. In La Paz, die in höheren Bergen in einem tiefen Tal gelegen ist, musste ich mich in dem von einer deutschen Ärztin betreuten Krankenhaus von einer Syphilis ausheilen.
Auf dem Hochland weiter trampend gelangte ich, am Titicacasee entlang fahrend, nach Peru, das Heimatland der Inkas. Schließlich erreichte ich die hochgelegene Stadt Cuzco. Es war alles sehr preisgünstig, auch in einem kleinen Hotel. In einem Restaurant würde mir auf meine Bitte hin auf einem Teller eine Suppe gebracht, in der sich ein großer Ziegenkopf befand, wollte man sicherlich einem weitgereisten Ausländer eine besondere Delikatesse anbieten. Am Nebentisch saßen drei Männer, um zuzusehen, wie ich das Fleisch von den Wangen abschälte. Und als ich den Teller zurücknehmen lassen wollte, stritten sie sich, wer von ihnen die Augen als den köstlichsten Leckerbissen essen dürfe. Nun wie wohl jeder Tourist der in das Hochland von Peru kommt, musste ich unbedingt Machu Picchu besuchen, jener auf einem Plateau gelegenen wohl tausend Jahre alten Stadt mit herrlichster Aussicht auf die ganze Umgebung.
In der am atlantischen Ozean gelegenen Hauptstadt Lima beobachtete ich am Strand, wie die Wellen gegen den Damm eines Steinpfades prallten und diesen dabei mit einer Wasserfontäne übergießen. Und da ich vor Hitze schwitzte, stellte ich mich dorthin, um ebenfalls erfrischend eingenässt zu werden. Doch eine besonders große Welle warf mich mit voller Wucht rückwärts auf einen Stein. Der Kopf blutet und der Arm bescherte mir noch über ein halbes Jahr lang Schmerzen.
Für meine Weiterfahrt spannte ich ein weißes Tuch über meinen Rucksack mit der sichtbaren Aufschrift ALREDEDOR DEL MUNDO EN 80 MESES (UM DIE WELT IN 80 MONATEN). Dies erleichterte das Migenommenwerden kolossal, so dass ich auch auf meiner Weiterreise bis Alaska und zurück nach Brasilien davon besten Nutzen zog, erweckte ich doch Neugier und wurde nicht nur relativ sch... weiterlesen auf www.lesestoff2000.blogspot.com
 
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Videos

Per Anhalter um die Welt - Lesung und Interview auf YouTube

31.05.2020
 
Trutz Hardo im Interview mit Claudia Gorbach, Institut Gorbach.
Per Anhalter um die Welt. Lesungen und Interview.