"Uli Hoffmann" - Autor bei Tredition.de
 

Uli Hoffmann

Uli Hoffmann wurde 1952 in Siegen geboren. Er ist Lehrer im Ruhestand und schreibt Kurzgeschichten, Erzählungen und Novellen.
 

Presseberichte

Geschichte eines Buchhändlers

18.11.2019
 
Uli Hoffmann veröffentlichte sein zweites Buch mit dem Titel „Kröger“. Die 104-seitige Novelle erzählt von dem Buchhändler Carl Kröger, der kurz vor der Pensionierung steht. Sein ganzer Lebensinhalt waren bisher Bücher, die er geradezu verehrte.
Bücher haben für ihn Leben und man muss sie achten. Bei einem Klassentreffen sagt er in der Vorstellungsrunde den verblüffenden Satz: „Ich kümmere mich um Bücher. Wenn es denen gut geht, geht es den Menschen gut“. Und auf die Frage, wann es einem Buch gut gehe, antwortet er: „Wenn es würdevoll untergebracht ist und einen Leser gefunden hat, der es gebraucht hat, dem es sein Leben bereichert hat.“
Seinen Ruhestand will er in Norwegen verbringen. Da mag es ein glücklicher Zu-fall sein, dass er noch in Deutschland eine Norwegerin kennenlernt, in die er sich verliebt. So findet die Geschichte dort ihre Fortsetzung, wo er sich seinen ganz speziellen Wunsch erfüllen kann. Worum es sich dabei handelt und dass dieser ihm dann noch das Leben rettet, wird dem geneigten Leser an dieser Stelle noch nicht verraten.
Horst Mahle in der Zeitschrift "durchblick"
 
Quelle: Seniorenzeitschrift "durchblick, Siegen

Rezension in der Zeitschrift "Durchblick"

22.05.2019
 
Zeitschrift „durchblick“, Heft 2 / Mai 2019
Buchbesprechung
Lebenspläne - Konfliktsituationen und Entscheidungen
Unser Redaktionsmitglied Uli Hoffmann legt mit seinem neuen Erzählband ,,Am Reißbrett“ ein Buch vor, das den Leser mitnimmt in die Lebenswelt ganz unterschiedlicher Protagonisten. Es sind oft alltägliche, manchmal auch problematische Situationen, in denen die vorgestellten Personen sich bewähren müssen. Dabei geht es auch um das Verhältnis zu ihren Mitmenschen, Kollegen oder Partnern. Das Buch beinhaltet l3 Erzählungen sehr unterschiedlicher Art.
Da geht es zum Beispiel in der Erzählung ,,Entschleunigung“ um ein Treffen zweier Freunde in einem Café in der Altstadt oder in ,,In Gesellschaft“ die Schilderung eines einsamen Menschen im Theater, der sich in der ,,Gesellschaft“ wohlfühlt und den Konzertbesuch geradezu zelebriert.
Eine längere Erzählung trägt den doppeldeutigen Titel ,,Zugzwang“ und führt uns in das Firmengebäude eines großen Unternehmens in der Hamburger Innenstadt. Ein Angestellter bricht aus seinem gewohnten Leben aus, obwohl ihm, wie er selbst sagt, das Planen sehr wichtig war. „Unwägbarkeiten wollte ich auf jeden Fall vermeiden“. Er setzt sich in einen Zug, wobei ihm das Ziel eigentlich egal ist. Bei dieser Fahrt lernt er eine Frau kennen, mit der er sich auf Anhieb gut versteht. Sie scheinen auf der gleichen Wellenlänge zu funken. Sie verabreden sich nach der Erledigung der Geschäfte der Dame in Frankfurt. Während er auf sie wartet, stellt sich ein Mann vom BKA vor und es kommt alles ganz anders.
Die unterschiedlichen Situationen und die darin vorkommenden Menschen sind sehr fein mit einem großen Faible für Details erzählt. Dabei bedient sich der Autor einer geschliffenen Ausdrucksweise. Ich habe das Buch mit Genuss gelesen.
Horst Mahle
 
Quelle: Autorenzeitschrift Durchblick