Paperback

Zu spät zum Bremsen

Ein Fall für Sabine Kressin

Ulrich Nettelstroth
Krimis & Thriller

Gegensätze spielen eine wichtige Rolle in Ulrich Nettelstroths Krimi-Erstling „Zu spät zum Bremsen“. Die Handlung setzt auf einem Rastplatz an der Autobahn nach Berlin ein. Hier rauscht der schnelle und hektische Verkehr von Großstadt zu Großstadt entlang, während direkt daneben das dünn besiedelte Land in einem ganz anderen Zeitalter zu leben scheint. Ein Mann wird auf der Autobahn von einem Lastwagen überrollt, nachdem er zuvor betäubt wurde. Das Opfer ist ein Arzt aus der Umgebung, aber die Spuren deuten in die Großstadt.
Da ist ein dunkler Audi mit Berliner Kennzeichen, der in der Nähe gesehen wurde. Da ist außerdem die Vergangenheit des Arztes, der aus Berlin stammt und dort in einem Krankenhaus gearbeitet hat. Die Kriminalpolizistin Sabine Kressin wird in den Mordermittlungen in ein Milieu von Korruption und Wirtschaftskriminalität hineingeführt.
Ein wichtiger Zeuge fehlt der Polizei bis zuletzt. Ein Tramper hat den Täter unmittelbar vor dem Mord beobachtet. Aber nur sein Vorname ist bekannt. Das reicht nicht, um ihn ausfindig zu machen und er ahnt nicht, wie wichtig seine Beobachtungen für die Ermittler wären. Auch ihm folgt der Leser und erfährt dabei nach und nach Einiges über die Hintergründe des Falls. Erst im rasanten Finale kommen die beiden zuvor getrennten Erzählfäden zusammen.
Ulrich Nettelstroth wurde 1964 in Bielefeld geboren. Er studierte Politologie, Japanologie und Religionswissenschaften in Marburg und Berlin und arbeitet als Journalist im Berliner Raum.