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In den Himmel einziehen und ein Wolkenhaus bauen

Ulrich Wigand
Biografien & Erinnerungen

An einem sonnigen Frühlingsbeginn gerät die Welt des dreifachen Familienvaters Ulrich Wigand ins Wanken: die Diagnose eines tödlichen Hirntumors gibt seinem einzigen Sohn Yannick noch drei bis sechs Monate.

Der verzweifelte Kampf um das Leben des Vierjährigen wird zu einer Odyssee durch die Welt von Heilern, fernöstlicher und alternativer Medizin und zum Ausgangspunkt heftiger Kämpfe zwischen Vater und Sohn, an denen die Familie zu zerbrechen droht.

Aber auch Innigkeit und Nähe entwickeln sich zwischen dem Vater und seinem Sohn, der in seiner klaren und phantasievollen Sprache oft Weisheit und ein tiefes Wissen um seinen Weg ausdrückt und der viele Menschen mit seiner Ausstrahlung beeindruckt, während er immer mehr seiner Fähigkeiten verliert: das Laufen, die Sprache, die Gestik, die Mimik und schließlich jede Bewegungsfähigkeit.

Es passieren verstörende, rätselhafte Dinge. Zufälle? Werden den Eltern und Yannick Zeichen gegeben, dass größere Mächte um sie herum sind? Die Umstände von Yannicks Tod und die Ereignisse und Begegnungen danach ermöglichen es dem Vater, auf den Trümmern alter Gewissheiten zu einer neuen, spirituellen Sicht auf die Welt zu kommen, reicher wieder ins Leben zurückzufinden und schließlich eine neue, bleibende Verbindung zu seinem Sohn schaffen.