"Giftiges Blut" von Uwe Trostmann
Paperback

Giftiges Blut

Kriminalroman

Uwe Trostmann
Krimis & Thriller

Spannende Kriminalgeschichte, die ihren Ursprung im 15. Jahrhundert in Schottland hat. Was haben ein Skelett aus dem Mittelalter, eine Tote, die vor 27 Jahren ermordet wurde, und eine Leiche im Kofferraum miteinander zu tun – außer dass sie alle ein markantes Zeichen auf der Stirn haben? Während Chief Inspector Steve Brennan und seine Assistentin Inspector Roberta Foster an der nördlichen Küste von Schottland die Untersuchungen aufnehmen, werden weitere Frauen in England umgebracht. Alle wurden mit dem Gift des Bilsenkrautes getötet. Nach längerer Fahndung und Verfolgung können die Inspectoren den Täter festnehmen, trotzdem geht das Morden nach dem gleichen Muster weiter: diesmal an jungen Männern. Sind es Ritualmorde oder steckt eine uralte Familienfehde dahinter? Werden Steve Brennan und Roberta Foster dieses Mysterium aufklären?
 

Presseberichte

Fehde, die bis ins Mittelalter reicht

15.12.2020
 
KANDERN. „Giftiges Blut“ ist bereits die vierte literarische Veröffentlichung, die der Kanderner Autor Uwe Trostmann (68) innerhalb kurzer Zeit vorlegt. Dennoch betritt er damit Neuland: Erstmals nämlich widmete sich der vielseitig interessierte pensionierte Wissenschaftler dem Genre des Kriminalromans.
Nach dem sozialpolitischen Roman „Fake – oder die Wahrheitsmacher“, dem historischen Roman „Fischhaut“ und den Jugenderinnerungen „Wie die Nummer 5 zum Halten kam“ habe ihn interessiert, ob das Schreiben eines Krimis anders funktioniert als das Eintauchen in historische Zusammenhänge oder gesellschaftspolitische Fragestellungen, so Trostmann. Nun, da das bei Tredition, einem Verlag für Selbstpublikationen, erschienene, 275 Seiten starke Werk druckfrisch vorliegt, bilanziert er: „Es lief gut und hat Spaß gemacht“.
Uwe Trostmann nimmt selbst immer mal wieder Kriminalromane zur Hand, wobei er Autoren, die mit psychologischer Raffinesse arbeiten, wie etwa Friedrich Dürrenmatt, Friedrich Glauser oder Raymond Chandler, besonders schätzt. Inspiration bot in diesem Fall der auch verfilmte Psychothriller „Die Einkreisung“ von Caleb Carr, in dem eine Mordserie nur aufgeklärt werden kann, weil die Ermittler sich tief in das Seelenleben des Killers hineinversetzen.
Trostmann machte es sich dabei nicht leicht, denn seine fiktiven Protagonisten – vor allem die außerhalb des Gesetzes Stehenden – sind nicht einfach strukturiert. Das Grundthema ist dabei ein uraltes: Es geht nämlich um eine Familienfehde, die bis ins Mittelalter zurückreicht und nun aus mysteriösen Gründen wieder aufflammt – und die sogar weitergeht, als der Täter gefasst scheint.
„Auch beim Verfassen dieses Romans habe ich mich nicht an vorher skizzierten Notizen entlanggehangelt, sondern es einfach sprudeln lassen“, erzählt Trostmann. Da komme es schon mal vor, dass sich Szenen während des chronologisch fortschreitenden Schreibprozesses verändern. „Und wenn ich mit der Handlung durch bin, nehme ich mir dann die Details vor, steige tiefer in Milieus oder Sachzusammenhänge ein“, ergänzt der Autor, der wieder mit der professionellen Lektorin Friederike Schmitz fruchtbar zusammenarbeitete.
Uwe Trostmann, der mit seiner Lebensgefährtin vor fast drei Jahren nach Kandern in ein Eigenheim zog, hat als Wissenschaftler, der in der medizinischen Forschung tätig war, immer viel geschrieben – allerdings ausschließlich Studien- und Fachliteratur in englischer Sprache. Auf einer seiner unzähligen Geschäftsreisen hat er dann, im Flugzeug sitzend, damit begonnen, seinen lang gehegten Wunsch, auch mal „etwas ganz anderes“ zu schreiben, umzusetzen. Die ersten Erinnerungen an seine Jugend in Freiburg entstanden so.
Ein neuer Roman ist bereits in Arbeit. Auch in ihm werden die Ermittler von „Giftiges Blut“, der alte Steve Brennan und seine junge Kollegin Roberta Foster, wieder agieren – Brennan bereits aus dem Ruhestand heraus. Ein Langzeitduo, das immer wieder neue Fälle zu lösen hat, solle aus den beiden aber eher nicht werden, meint Trostmann.
Ob er einen zukünftigen Roman auch mal in seiner früheren Berufswelt, der Wissenschaft, ansiedeln wird, weiß der Autor noch nicht. Auf sein pharmakologisches Fachwissen griff er bereits jetzt zurück. Denn die Opfer der Mordserie werden, wie der Titel verrät, vergiftet – und zwar mit einem Extrakt des Bilsenkrautes. Und die Beschreibung einer Mordszene in einem Lichtspielhaus belegt, dass Trostmann auch seine Erfahrungen als zweiter Vorsitzender des Fördervereins Kommunales Kino Kandern gekonnt einfließen ließ. Für die Gestaltung des viele Assoziationen freisetzenden Covers zeichnet erneut Jochen Pach, ebenfalls im Kinoverein aktiv, verantwortlich.
 
Quelle: Badische Zeitung

Und jetzt auch noch ein Krimi

11.12.2020
 
Der Wahl-Kanderner Uwe Trostmann mit dem vierten Buch, das er seit Eintritt in die Rente geschrieben hat. Foto: zVg
Diesmal ist es ein Krimi geworden. Mit seinem vierten Roman, der innerhalb eines Jahres beim Self-Publishing-Verlag „tredition“ erschienen ist, zeigt Uwe Trostmann aus Kandern wieder eine neue Facette von sich. Der Thriller „Giftiges Blut“ soll vor allem für spannende Unterhaltung sorgen.

Kandern. Dafür lässt Trostmann einen jungen Mann ungewöhnliche Giftmorde an Frauen begehen. Sind es Ritualmorde oder steckt eine uralte Familienfehde dahinter? Chief-Inspector Steve Brennan und seine Assistentin Inspector Roberta Foster stehen vor einem Rätsel, zumal das Morden nach der Festnahme des Täters nach gleichem Muster weitergeht: diesmal an jungen Männern.

Trostmann hat für seinen Kriminalroman, der an der schottischen Küste spielt, einen besonderen Charakter ersonnen, einen Außenseiter, der offenbar auf Basis alter Geschichten mordet, die ihm seine Großmutter als Junge erzählte. Als Leser soll man vor allem mit den Opfern bangen, wie er sagt.

Den Kriminalroman „Die Einkreisung“ von Caleb Carr nennt der Autor als wichtige Inspirationsquelle für seinen Thriller. Weitere Vorbilder für ihn sind die Schweizer Autoren Friedrich Dürrenmatt und Friedrich Glauser sowie Raymond Chandler. Letztlich gehe es darum, die Psyche des Täters zu verstehen, um ihm auf die Schliche zu kommen, erklärt Trostmann, der gerade auf diesen Aspekt viel Wert gelegt hat.


„Einen Krimi zu schreiben, hatte ich schon lange im Hinterkopf“, sagt der Wahl-Kanderner, der als Rentner mit dem Schreiben begann. Zunächst widmete er sich jedoch sozialpolitischen und historischen Themen. Im Erstlingswerk „Fake oder die Wahrheitsmacher“ geht es um „Populismus und die Verrohung der Gesellschaft“, wie Trostmann sagt. In „Fischhaut“ versucht sich der Autor den Mechanismen des Totalitarismus im Nationalsozialismus anzunähern. Und in seinem persönlichsten Buch „Wie die Nummer 5 zum Halten kam“ arbeitet der Autor seine Jugenderinnerungen auf.

Das sei schon etwas ganz anderes als eine Geschichte zu konstruieren, wie er es jetzt in seinem neuen Roman „Giftiges Blut“ getan hat, sagt Trostmann. Er hält es für möglich, dass es ihm bei der fiktiven Handlung geholfen hat, sie in ein Setting zu verlegen, das seine Phantasie anregte. Die Geschichte passt gut nach Schottland, findet der Autor. „Ich hätte das Gefühl gehabt, die Orte genauer beschreiben zu müssen“, überlegt er, wie das Arbeiten am Roman bei deutschen Handlungsorten wohl gewesen wäre.

Am Anfang steht für Trostmann immer eine Idee, von der er sich angesprochen fühlt. Dann müsse er dranbleiben, um in den „Flow“ zu kommen, sagt er. Beim Schreiben überrascht sich der Autor dann mitunter selbst, etwa wenn sich der Plot anders entwickelt als geplant oder sich plötzlich – wie bei seinem Thriller – ein schlüssiges Ende auftut. Der nächste Krimi ist bereits in Arbeit.
 
Quelle: Oberbadisches Volksblatt