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Artes – Pro und Kontra VI

Untersuchungen zum gesellschaftlichen Diskurs zu Kunst, Wissenschaft und Technik Kapitel 8 und 9

Vilmos Dr Czikkely
Philosophie

Die Bezeichnung „Mittelalter“ stammt aus der humanistischen Tradition: Nach Petrarca wurde die leuchtende römische Epoche von einer dunklen abgelöst. Von einer Epoche zwischen Ausgang der Antike und dem Beginn der Neuzeit.
Die Relation von Glauben und weltlichem Wissen war für die Christen vom 1./ 2. Jahrhundert an konfliktträchtig. Dieser Konflikt schien mit den Formulierungen von Tertullian, Boethius und Isidor von Sevilla erst mal geregelt zu sein. Doch die Lösung war metastabil, sie konnte, und wurde, durch eine aufregende Neuentdeckung aus dem Gleichgewicht gebracht. Eine solche „Neuentdeckung“ war die Übersetzung der Logik und der naturwissenschaftlichen Schriften des Aristoteles und der Kommentare des Averroes dazu. Der von dieser „Neuentdeckung“ induzierte Diskurs war facettenreich: Erfasste Fragen der Ethik, der Logik, der Anthropologie und der Kosmologie allgemein.
In einem ersten Abschnitt interessiert uns das Verhältnis Glaube und Vernunft allgemein. Der zweite Abschnitt behandelt den Diskurs um die einzelnen Zweige der Wissenschaften im Mittelalter und die Entwicklung der experimentellen Methoden als eine Quelle für wissenschaftliche Aussagen Dieser zweite Abschnitt behandelt auch die Technik und die Kunst.