Paperback

Was man im Kopf hat, kann einem keiner nehmen

Das abenteuerliche Nachkriegsleben eines Kriegskindes

Werner E J Schulz
Romanhafte Biografien, Romane & Erzählungen, Geschenkbücher, Film, Kunst & Kultur

Januar 1945 im Osten Deutschlands. Karl Köhlers Mutter flieht mit drei kleinen Kindern vor den Russen. Sie ist Kriegerwitwe. In den Wirren der Nachkriegszeit entscheidet sie, in der sowjetischen Besatzungszone zu bleiben. Da kann sie am ehesten einen Beruf ergreifen und ihren Kindern ein erträgliches Leben bieten.
Karl, alle nennen ihn Karli, wird zur Zentralfigur der Geschichte. Seine Mutter muss aus politischen Gründen aus der DDR fliehen. Nur widerstrebend verlässt Karli den sozialistischen Staat. Als begeisterter Jung-Kommunist hat er erhebliche Schwierigkeiten, sich in Westdeutschland einzufügen. Er quält sich durch das westliche Schulsystem, landet nach dem Abitur bei der Deutschen Bundesmarine.
Nach 12 Jahren quittiert Karli als Kapitänleutnant seinen Dienst und wandert mit seiner Frau und zwei Töchtern auf die Seychellen im Indischen Ozean aus.
Auch hier findet er, dass das Paradies ihm nicht geschenkt wird.
Der Autor legt diesem Roman seine eigenen Erlebnisse und die seiner Familie zugrunde. Anhand einer gemischten Palette von Ereignissen schildert er die ungewöhnliche Zeitreise einer Familie von den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart.
 

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Buchtrailer, Was man im Kopf hat ...

01.06.2021
 
1945 im Osten Deutschlands.
Januar.
Klirrende Kälte.
Die Russen kommen.
Karl Köhlers Mutter ist allein mit ihren zwei kleinen Kindern und einem Säugling.
Die Menschen fliehen nach Westen. Weg von den Russen.
Aber wohin?
In dieser Zeit spielen sich die ersten Erinnerungen Karl Köhlers ab. Ein Leben von Flucht geprägt. Flucht vor den Russen, vor den deutschen Kommunisten, vor der Obrigkeit, vor dem Establishment im vielge-prie¬senen Westen.
Wie lebt ein Mensch, der sich von der Obrigkeit verraten fühlt?
„Obrigkeit und Besitz sind, bis auf ein notwendiges Minimum, bedeutungslos. Das erste hängt von der Blickrichtung ab, das zweite ist wertlose Vergänglichkeit“, sagt Karl Köhler später.
Der Autor legt dieser Geschichte seine eigenen Erfahrungen zugrunde, die er als Kleinkind, Heranwachsender, rebellischer Jugendlicher und schließlich als Soldat macht.
Aber das ist nicht die Endstation! Die liegt in einer ganz anderen Welt.
Einer besseren?
Den Spruch seiner Mutter hat Karl Köhler nie vergessen: „Was man im Kopf hat, kann einem keiner nehmen!“
Zitat:
„Solche Nachkriegsgeschichten muss man veröffentlichen! Bald schon wird es niemanden mehr geben, der sie erzählen kann!“