"Wiebke Vahlbruch " - Autor bei Tredition.de
 

   

Wiebke Vahlbruch

Wiebke Vahlbruch wurde am 05.09.1986 in Perleberg geboren.
Nach ihrem Auslandsaufenthalt im Jahre 2017 in Spanien, verschlug sie die Liebe nach NRW.
Sie heiratete, bekam 2 Kinder und arbeitete für eine Versicherungsagentur in Lünen.
Nach mehreren Schicksalsschlägen entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben.
Als sie im Dezember 2017 von der Diagnose ihres Kindes erfuhr, bricht für sie eine Welt zusammen.
Der Kampf begann und Aufgeben war keine Option. Getreu dem Motto: "Jetzt erst recht".

Ihre Leser schätzen die Ehrlichkeit und Sichtweise von Wiebke Vahlbruch, dem Alltag trotz so eines schweren Schicksalsschlages mit Sonnenschein zu begegnen.

"Im Himmel ess´ich Zuckerwatte"
Ein Mutmachbuch, ein Reisebegleiter für das große Wort "Krebs".
Positiv, lebensbejahend und dennoch realistisch in jeglicher Hinsicht.



 

Neuigkeiten

Interview mit Wiebke Vahlbruch

27.05.2020
 
 

 

Presseberichte

Weihnachten und Trauer

24.12.2021
 
„Das erste Weihnachten ohne Moritz “
Nein, Weihnachten wird nicht einfach, sagt Wiebke Vahlbruch. "Im Moment haben wir viele dunkle Tage", erzählt die 34-Jährige. Immer wieder muss sie daran denken, wie Weihnachten 2019 war. Als ihr Sohn Moritz, genannt Momo, noch da war. Moritz ist am 1. März 2020 im Alter von 4 Jahren gestorben. Zwei Jahre davon hatte er bereits gegen den Krebs gekämpft. Momo hatte ein Neuroblastom, eine bösartige Krebserkrankung des Nervensystems.
"Es gibt solche und solche Tage", erzählt Wiebke Vahlbruch über den Trauerprozess. "So langsam kehrt aber ein bißchen Ruhe ein." Die Familie ist gerade umgezogen. Zu belastend waren die Erinnerungen an die Vergangenheit. Momo wollte zu Hause sterben- machte seine letzten Atemzüge im Wohnzimmer. "Es ging irgendwann soweit, dass niemand mehr ins Wohnzimmer wollte", sagt Wiebke Vahlbruch. Über den Kampf gegen den Krebs, das traurige Ende und darüber, dass auf dem Weg aber auch nicht alles traurig war, hat Wiebke Vahlbruch ein Buch geschrieben. "Im Himmel ess´ich Zuckerwatte" heißt es. Als es gerade veröffentlicht war haben wir sie das erste Mal getroffen. Jetzt, am Telefon, klingt sie fröhlicher als noch im Juni.
"Es gibt normale Trauerphasen", sagt Christian Lüdke, Psychologe aus Lünen, diese dauern in der Regel ein Jahr. Der erste Geburtstag, das erste Weihnachten ohne diese Person, all das sind intensive Erlebnisse. Trauere aber nichts Schlimmes, sagt Lüdke. Im Gegenteil: " Trauer ist das Gefühl der Selbstreinigung." Wer versuche, die Trauer von sich zu weisen, der komme stattdessen in einen komplizierten Trauerprozess, der sich lange hinziehen könnte. Christian Lüdke weiß auch, "nichts ist schlimmer, als das eigene Kind zu verlieren." Eltern, die so etwas erlebt haben, haben "mindestens die Hälfte ihrer Welt verloren". Ein Patentrezept, wie man damit umgeht, gebe es nicht. Aber viele Eltern - vor allen Dingen Mütter, würden sich eine neue Orientierung suchen, sich zum Beispiel sozial engagieren.
Es ist viel passiert seit dem letzten Treffen im Juni, berichtet Wiebke Vahlbruch. Gerade schreibt sie an einem zweiten Buch. "Es wird ein Kinderbuch werden", erzählt sie. Auch dieses Mal wird um den Umgang mit dem Tod gehen. Neben der kreativen Arbeit hat Wiebke Vahlbruch auch ihren Job gewechselt. Sie hatte zuvor bei einer Versicherung gearbeitet. Nun arbeitet sie bei einem Kinderarzt. Sie hat viel nachgedacht über ihr Leben, sagt sie, und hatte einfach das Gefühl, dass sie nicht irgendeine Arbeit machen möchte, sondern eine, die sie erfüllt.
"Es macht richtig richtig Spaß, weil man jeden Tag Kinder um sich hat", sagt Wiebke Vahlbruch und man hört ihr Strahlen geradezu durch den Telefonhörer. Als Momo krank wurde, hatte sie oft Sorgen nicht ernst genommen zu werden. Lange dauerte es bis sie endlich die Diagnose erhielt. "Jetzt bin ich auf der anderen Seite und kann etwas bewirken", sagt sie. Zum Beispiel die Mutter beruhigen, die ebenfalls glaubt, dass etwas wirklich nicht in Ordnung ist bei ihrem Kind. Sie kann sagen, dass sie sicher stellt, dass die Sorgen der Mutter ernst genommen werden, sie beruhigen.
Und wenn einen die Trauer doch mal übermannt? "Dann sollte man auf keinen Fall still sitzen und an die Decke starren", sagt Christian Lüdke. Lieber sollte man die Orte besuchen, die man mit dem verstorbenen Menschen in Verbindung bringt und Kontakt aufnehme, zu Menschen, die man mag und gut kennt.
"Auch wenn ich nur über Video spreche", sagt Christian Lüdke, "tröstende Worte helfen einfach und das Gefühl `ich bin für dich da`, das hilft, sagt Christian Lüdke.
"Ich glaube, dass es hilft, wenn man offen damit umgeht", sagt auch Wiebke Vahlbruch. Und wenn man mal nicht reden will, dann sollte man das einfach offen kommunizieren. Sie und ihre Familie haben sich viele Rituale überlegt, die im Alltag dabei helfen, sich Momo ganz nah zu fühlen. Abends, beim Abendessen, macht die Familie eine Kerze an. Außerdem gibt es eine Kiste, in die Dinge hineingelegt werden, die für Momo sind....
 
Quelle: Ruhrnachrichten

Moritz, der Krebs und Wolken aus Zuckerwatte

20.06.2020
 
„Krebs bei Kindern“
Moritz aus Lünen ist zwei, als er die Diagnose Krebs erhält. Zwei Jahre kämpft er - am Ende verliert er den Kampf. Seine Mutter erzählt seine Geschichte, in der es nicht nur um Trauer geht.

 

Autorin unterwegs

12.06.2020
 
„Signierung bei Thalia “
"Wiebke Vahlbruch hat zwei Jahre lang Tagebuch über die Krebserkrankung ihres Sohnes Momo geführt. Obwohl Sie und ihr Sohn unermüdlich kämpften und sie die Hoffnung bis zum Schluss nicht aufgab, war der Kampf doch vergeblich. Momo starb vor wenigen Wochen mit vier Jahren. Es ist eine berührende und zugleich erschütternde Geschichte, in der sich u.a. Mutter und Sohn zusammen den Himmel ausmalen. Es ist auch die Geschichte von Momo und seiner älteren Schwester, die so früh Abschied von einander nehmen müssen. Wiebke Vahlbruch war heute unser Gast in Lünen, um ihre Bücher zu signieren. Dabei hat sie uns verraten, dass sie schon an einem neuen Projekt arbeitet: Ein Kinderbuch in dem zwei Löwengeschwister die Hauptrolle spielen. Auch hier geht es um den Tod, allerdings aus kindlicher Perspektive. Wenn euch das Tagebuch interessiert, dann holt euch ein signiertes Exemplar von "Im Himmel ess´ich Zuckerwatte". "
 
Quelle: instagram thalia_luenen

 

Videos

Buchtrailer

04.07.2020
 
Das ist der brandneue Buchtrailer von dem sagenhaftem Buch „Im Himmel ess‘ ich Zuckerwatte“. Schaut rein 😍