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Die Babylon-Falle

Ein Mühlenkreis Krimi

Wilfried Bremermann
Krimis & Thriller

Seltsame Dinge geschehen im ostwestfälischen Rahden: Zuerst wird eine Leiche vom Friedhof gestohlen, dann brennt in derselben Nacht das Rathaus nieder. Kurze Zeit später wird der Pfarrer der Gemeinde tot in seinem Garten gefunden, zwischen den Beeten ein Wort in der Erde, das er offenbar mit letzter Kraft geschrieben hat: HASS.

Kara Coskun, eine junge Kriminalbeamtin, nimmt die Ermittlungen auf und stellt schnell fest, dass alle Spuren nach Frankfurt führen. Dort gerät sie in einen Strudel von Ereignissen, die sie in die Welt eines wahnsinnigen Mörders führen und in tödliche Gefahr bringen.
 

Presseberichte

In Rahden brennt das Rathaus

27.02.2015
 
„ Wilfried Bremermann schreibt den Krimi »Die Babylon-Falle« “
Rahden/Hille (WB). Seltsame Dinge geschehen im ostwestfälischen Rahden: Zuerst wird eine Leiche vom Friedhof gestohlen, dann brennt in derselben Nacht das Rathaus nieder. Kurze Zeit später wird der Pfarrer tot in seinem Garten gefunden. Szenen aus dem neuen Krimi von Wilfried Bremermann.

»Die Babylon-Falle heißt der mittlerweile vierte Thriller des Hillers Bremermann, der in Rahden aufgewachsen ist und über den Spielmannszug des Schützenvereins immer noch eng mit der Stadt verbunden ist … So ist es kein Wunder, dass sein neuer Krimi in Rahden und in Frankfurt spielt …
Da nimmt etwa die Kriminalbeamtin Kara Coskun aus Minden die Ermittlungen auf. Schon auf den ersten Seiten des Buches erreichen die »Grabräuber« über die Bundesstraße 239 Rahden. Bremermann beschreibt genau, wie sie in die Stadt hineinfahren.
Auch als der Pfarrer durch Rahden zum Friedhof geht, wird deutlich, wie realitätsnah Bremermanns Beschreibungen sind. Der Pastor benutzt tatsächlich die Abkürzung zwischen Altstadtstuben und der Kirche.
»Ich wurde vielfach von Lesern und Bekannten gebeten, einen Krimi mal in Rahden spielen zu lassen. Der Ort hat aber auf die geschilderten Handlungen keinerlei Einfluss. Er bildet lediglich den Hintergrund«, erläutert Bremermann.
Das Buch sei weder Liebes- noch Hasserklärung an die Stadt, in der er aufgewachsen sei. Er habe nur seine Eindrücke benutzt, um Stimmungen hervorzurufen ...
So sei das Buch auch kein typischer Regionalkrimi, »kein Heimatroman, in dem der Ort sonderlich wichtig ist«, meint der Autor. »Die Stadt ist nur Handlungsgebiet, wie in den Münster-Tatorten.«
Dennoch: Bremermanns Beschreibungen lassen schmunzeln. Man kann die Wege durch die Stadt nachvollziehen und vielfach lenkt der Autor den Blick auf Details, die nur Rahdener kennen, wie etwa die Buchsbaumhecke am Friedhof …
Ende der 90-er Jahre begann Bremermann mit dem Schreiben seiner Bücher ... »Ich schreibe morgens vor der Arbeit, stehe eine Stunde früher auf. Danach beginnt mein normaler Tagesablauf«, berichtet Bremermann. Viele andere Autoren würden nachts arbeiten. Das sei »nicht sein Ding«, meint der Hiller.
Herausgekommen ist ein Thriller mit einer komplexen Handlung: Grabräuber sind in Rahden unterwegs. Gleichzeitig wird im Frankfurter Stadtwald die Leiche einer jungen Frau gefunden. Irgendwie kommen beide Fälle zusammen. Der Leichendiebstahl in Rahden und der Rathausbrand dienen lediglich der Verwirrung, um der Polizei ihre Ermittlungen nicht zu einfach zu machen ...
Das Buch »Die Babylon-Falle« ist im tredition-Verlag Hamburg, ISBN 978-3-7323-0549-0, erschienen. Es ist als Taschenbuch, in gebundener Form oder als E-Book erhältlich. www.tredition.de

 
Quelle: Westfalen-Blatt