Paperback

Nordpunkt

Ein Lavinia Borowski Krimi

Wilfried Bremermann
Krimis & Thriller

Zuerst sieht es nach einem harmlosen Routinefall aus: Die neureiche Eva Wortmann beauftragt Lavinia mit der Beschattung ihres mutmaßlich untreuen Ehemannes. Doch kurze Zeit später ist der Manager tot - ermordet. Hauptverdächtige: Lavinia. Nur mit Mühe kann sie ihre Unschuld beweisen. Nun ist der Fall zu ihrer persönlichen Angelegenheit geworden. Doch je länger sie ermittelt, desto undurchsichtiger wird der Fall. Als sie Spuren verfolgt, die ins Mindener Rotlichtmilieu führen, gerät sie in das tödliche Umfeld des Bordellkönigs Johann Müller.
 

Presseberichte

Aus Rahden stammender Autor Wilfried Bremermann legt den „Nordpunkt“-Krimi vor

01.07.2017
 
„Literatur: Der Handlungspfad für ein solches Buch wird sorgsam geplant“
Anfangs mutet es wie ein Routinefall an. Die neureiche Eva Wortmann beauftragt die Privatdetektivin Lavinia Borowski mit der Beschattung ihres scheinbar untreuen Ehemannes. Der aber wird wenig später am NRW-Nordpunkt in Pr. Ströhen ermordet aufgefunden.
Die Detektivin gerät unter Mordverdacht und kann nur mit Mühe ihre Unschuld beweisen. Der Fall wird eine persönliche Sache, die Spuren führen ins Mindener Rotlicht-Milieu und in das tödliche Umfeld des Bordellkönigs Johann Müller.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bietet "Nordpunkt", ein Krimi mit der Ermittlerin Lavinia Borowski. Der aus Rahden stammende Autor Wilfried Bremermann hat mit der von ihm kreierten Ermittlerin den Grundstock für eine Krimi-Serie gelegt.

Und für sein aktuelles Buch hat er den Nordpunkt in Pr. Ströhen zu einem nicht unwichtigen Schauplatz gemacht. "Es gibt im Kreis Minden-Lübbecke schon interessante Punkte, die man als Schauplatz auswählen kann", merkt Bremermann an. Da werde der Stoff schon nicht ausgehen für weitere Krimis.
Hauptberuflich ist Bremermann "Banker", nebenberuflich Schriftsteller. Schon als Grundschüler habe er kurze Geschichten geschrieben. Ein kleines Theaterstück aus seiner Feder sei von der Klasse auch aufgeführt würden. Während der Zeit am Espelkamper Söderblom-Gymnasium schrieb Bremermann (Jahrgang 1963) dann auch längere Geschichten. "Das ging auch in Richtung Science Fiction", meint der Autor im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Science Fiction habe ihn sehr interessiert, viele Perry Rhodan-Hefte habe er gelesen.
Auch heute steht "Sci-Fi" noch gut im Kurs, der gebürtige Rahdener liest es gern. Hauptsächlich hat sich Wilfried Bremermann aber den Genres Thriller und Krimi zugewandt. "Damit fing ich an, professionell zu schreiben."
Und ähnlich wie beim Film scheint das nicht ganz ohne ein Drehbuch auszukommen. "Aus Filmen kennt man das, das Schriftsteller an Schreibmaschinen sitzen und einfach drauflos tippen", erzählt Bremermann. "Bei Krimis aber sollte man schon wissen, wie die Handlung ist." Er mache sich jedenfalls einen genauen Plan. Dabei würden die Charaktere entworfen und die Schauplätze festgelegt.
"Die Handlungsplanung ist ein langer Prozess. Das geht nicht von heute auf morgen." Manchmal entwickele sich das über Monate, berichtet Bremermann bei einem Besuch am NRW-Nordpunkt.
Neben seinen "Borowski-Krimis" arbeite er auch an anderen Projekten. Dabei geht?s um Thriller. Die Detektivin Lavinia aber hat Bremermann im Kreis Minden-Lübbecke fest verortet. "Die Idee zu Lavinia Borowski kam mir auf der Fahrt in den Urlaub", sagt der heute in Hille lebende Autor.
Mitunter könne es Monate dauern, bis eine Handlung stehe. "Jede Szene schreibe ich gesondert auf ein Blatt Papier", berichtet Bremermann. Die Blätter lege er nebeneinander und schaue, "ob das passt und ob der Handlungspfad passt".
Erst wenn alles detailliert feststehe, dann beginne er mit dem Schreiben. "Die Vorplanung dauert manchmal genau so lang wie das Schreiben", sagt Bremermann, der mit "Nordpunkt" (Tredition-Verlag, Hamburg) sein achtes Buch vorgelegt hat.
"Einfach hinsetzen und schreiben, das geht nicht", macht Wilfried Bremermann deutlich. Bei einem Krimi müsse es ja logisch ablaufen. "Indizien müssen richtig gestreut werden, Tote dürfen nicht wieder auferstehen." Daher sei es wichtig, dass ein Krimi sorgsam und logisch geplant werde. "Fehler würde ein Leser sofort bemerken."
Wie die Wahl auf den Schauplatz Nordpunkt fiel? Als gebürtiger Rahdener habe er noch einen engen Bezug zur Stadt. Der Nordpunkt sei ihm nicht unbekannt. "Den kenne ich, das bot sich an." Allzu viel habe er hier nicht recherchieren müssen. Obwohl: Bremermann fuhr zum Nordpunkt und sah sich noch einmal um, "damit zum Beispiel die Beschreibung zum Nordpunkt-Haus passt". Es helfe schon, Schauplätze zu wählen, die man kenne.
Der nächste Lavinia Borowski-Krimi ist derzeit in Arbeit. Allzu viel dazu mag Bremermann natürlich nicht verraten.
 
Quelle: Neue Westfälische

Am Nordpunkt schlägt das Verbrechen grausam zu

12.04.2017
 
„Nach »Die Babylon-Falle« mit Schauplätzen im Mühlenkreis hat der in Rahden geborene und in Hille lebende Bremermann mit »Nordpunkt« nun den ersten Krimi einer geplanten ganzen Reihe mit der »Schnüfflerin Lavinia« ins Rennen um die Leser geschickt.“
Krimis mit Lokalkolorit erfreuen sich ziemlicher Beliebtheit. Nicht umsonst sind im TV von montags bis freitags ab 18 Uhr von Wismar bis Wien Ermittlerteams im Einsatz, um Verbrechen aufzuklären. Ganz abgesehen von den »Morden im Norden« und den Psycho-Krimis z.B. aus dem Spreewald.
Na gut: Es sind manchmal haarsträubende Geschichten, die den Zuschauern präsentiert werden. Und manche Mundart ist dazu auch noch schwer zu verstehen. Aber das macht den Reiz dieses Krimi-Genres ja aus...
Da wundert es nicht, wenn Krimiautoren die Schauplätze ihrer Storys sozusagen vor die eigene Haustür verlegen getreu dem Motto: Das Verbrechen schläft nie und ist immer und überall.
Folgerichtig schickt Wilfried Bremermann nun die Privatdetektivin Lavinia Borowski ins Getümmel. Nach »Die Babylon-Falle« mit Schauplätzen im Mühlenkreis hat der in Rahden geborene und in Hille lebende Bremermann mit »Nordpunkt« nun den ersten Krimi einer geplanten ganzen Reihe mit der »Schnüfflerin Lavinia« ins Rennen um die Leser geschickt.
32 Jahre ist sie alt, kommt aus dem Polizeidienst und muss ihre dort gesammelte Erfahrung gleich in einem ziemlich komplexen Fall einsetzen. Denn was mit einem Auftrag zur Überführung eines vermeintlich untreuen Ehemannes beginnt, entpuppt sich nach nur wenigen der insgesamt 250 Romanseiten als Einstieg in Kapitalverbrechen.
Am »Nordpunkt«, dem nördlichsten Punkt von NRW nahe dem Rahdener Ortsteil Pr. Ströhen, wird die Privatdetektivin in einen grausamen Mord verwickelt. Nur mit Hilfe eines Ex-Kollegen gelingt es ihr, dem Vorwurf als Täterin zu entgehen und sich auf die Spuren der wirklichen Täter zu heften.
Daraus konstruiert Bremermann eine spannende Geschichte, die ins Mindener Rotlichmilieu führt – mit allem, was dazugehört: Überfall zur Einschüchterung, Demolierung von Büro, Nase und Rippen, und auch ein bisschen Liebelei. Das alles steckt Lavinia – ganz Privatdetektivin alter Schule – locker weg.
Natürlich löst sie den Fall. Allerdings lässt der Autor die Leser mit der ungelösten Frage zurück: Wovon lebt die unter notorischem Geldmangel leidende »Schnüfflerin« eigentlich, nachdem ihre Auftraggeberin auch noch das Zeitliche gesegnet hat?!
Die Antwort gibt Bremermann vielleicht in einem seiner nächsten Borowski-Krimis. Schauplätze für Verbrechen gibt’s im Mühlenkreis ja genug: das Wiehengebirge, den Stemweder Berg, die Weser, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die vielen Mühlen...
»Nordpunkt« ist ab sofort im tredition Verlag zu bestellen. Als Softcover - ISBN: 978-3-7345-8675-0 - kostet es 11,99 Euro, als Hardcover - ISBN: 978-3-7345-8676-7 – kostet es 19,99 Euro und als e-Book-Version - ISBN: 978-3-7345-8677-4 – kostet es 2,99 Euro.
Weitere Informationen zum Buch gibt es auch unter: www.tredition.de
 
Quelle: Hallo Lübbecke