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Der Ica-Papyrus

Bonner Trilogie, Band 2 - Den wahren Entdeckern und Erfindern gewidmet

Winfried Kurt Dunkel
Romane & Erzählungen

Die Bonner Familie Bach – bekannt aus »Das Inka-Manuskript« – lebt gemeinsam mit der mittlerweile fünfjährigen hochbegabten Tochter ihren unalltäglichen Alltag. Im November 1988 erfahren sie von Tochters Patentante, Doktorin der Archäologie, verblüffende Neuigkeiten: Eine peruanische Kollegin hat ihr per Paket eine hölzerne Schatulle übersandt. Inhalt: 17 römische Schriftrollen. Man fand sie in der Stadt Ica, Perú, bei Ausschachtungsarbeiten ... unglaublich!
Die Archäologin übersetzt die Rollen ins Deutsche und macht damit die wohl gewagteste Unternehmung der Antike allgemein zugänglich: Es beginnt mit Aufregung und Wortgefechten im Senat von Rom: Drei Kriegsschiffe sollten vor Jahresfrist Afrikas Küsten erforschen; sie kehrten nicht zurück. Endlich fällt die Entscheidung: Fünf Schiffe gehen als Suchexpedition anno 3 v. Chr. in See. An Bord des Flaggschiffes dient Senatsschreiber Quintus Afranius Sulla – er hatte bei der Führung des Sitzungsprotokolls gravierende Fehler begangen und wurde dorthin strafversetzt. »Verfasse deine Iliade«, befahl Princeps Octavianus ironisch.
Dem kommt der junge Scriptor gewissenhaft nach, schreibt spannungserzeugend auf, was unterwegs geschieht, erstellt insgesamt 17 Schriftrollen. Sie dokumentieren den Verlauf der Fahrt, künden von zahlreichen Problemen, schildern eine blutige Seeschlacht und den Verlust der vier Geleitschiffe. Nunmehr allein auf dem Ozean, gerät das Flaggschiff in unbekannte Meeresströmungen, wird in fremde Welten entführt. Die Römer sehen sich mit Erlebnissen, Gefahren und Entdeckungen konfrontiert, die eines Odysseus mehr als würdig sind.
Und der unalltägliche Alltag der Familie Bach gerät dank der Lektüre noch bunter, wozu ihr kluger Kater seinen Teil beiträgt …

Ein Roman in der guten alten deutschen Rechtschreibung.