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Der Franziskus-Code in der Öko- und Sozialenzyklka Laudato si'

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Wolfgang Redwanz
Religion & Spiritualität, Politik & Geschichte

In der Sozialenzyklika Laudato si‘ drückt Papst Franziskus den Schrei der gequälten Erde aus. Es ist ein Weckruf, eine harte Provokation für die Industriegesellschaft, aber auch eine Hoffnungsfanfare.
Als „unbefugter“ Laie betritt Wolfgang Redwanz die Arena der christlichen Sozialethik. In dieser Rolle kann er das an einigen Stellen vielleicht etwas unbefangener tun als der Kreis der professionellen Kommentatoren und Sozialethiker, deren Standard zu erreichen nicht sein Ziel ist.
Wolfang Redwanz will zum Dialog, den Papst Franziskus so beharrlich fordert, beitragen und versuchen, Missverständnisse in der Bewertung zu vermeiden, wenn der Franziskus-Code nicht richtig gedeutet wird. Immerhin hat der bekannte Kommunikationsforscher Paul Watzlawick nachgewiesen, wie schon bei der Begegnung von Bienenstämmen nördlich und südlich der Alpen aufgrund unterschiedlicher Codes Konfusionen, Verwirrungen entstehen, Das kann auch der Fall sein, wenn erstmals ein Nichteuropäer, ein Südamerikaner eine Sozialenzyklika schreibt. Der Autor hofft, das sich kirchennahe und kirchenferne Gläubige, Konfessionslose, Agnostiker und Atheisten, an die sich die Enzyklika gleichermaßen richtet, mit dem Konzept der „ganzheitlichen Ökologie“ des Papstes befassen, in dem dieser eine enge Beziehung zwischen den Armen dieser Erde und der Anfälligkeit des Planeten herstellt und somit eine Öko-Sozialenzyklika in die Diskussion eingebracht hat.