Die perfekte Publishing-Lösung für Verlage – die Erfolgsgeschichte von „StoryBakery“

Publishing-Lösung Verlage - StoryBakery Kasperski

Bild: Autorin Gabriela Kasperski hat den Verlag StoryBakery gegründet und setzt für den Vertrieb auf tredition. © Florian&Franz Kasperski

Der tredition Verlag bietet nicht nur Indie-Autoren die Möglichkeit, den Traum vom eigenen Buch zu realisieren und das eigene Werk in den Buchhandel zu bringen. Auch Kunden unterschiedlicher Branchen, wie Verlagshäuser oder Unternehmen, setzen auf die Publishing-Lösungen von tredition. Darunter Buch- oder Zeitschriftenverlage, Hochschulen und Unternehmen. tredition bietet maßgeschneiderte Publishing-Lösungen für Verlage an, Self-Publishingsangebote für Unternehmen, die Infrastruktur für eine Verlagsgründung, die Buchreihe ohne einen eigenen Verlag oder das Daten- und Titelmanagment für andere Verlage. Das Portfolio reicht dabei von der Kamphausen Mediengruppe über die Bucerius Law School.

In folgendem Artikel möchten wir gern die beispielhafte Erfolgsstory einer tredition-Kooperation vorstellen. Gabriela Kasperski nutzt mit ihrem Verlag StoryBakery die Technologie von your-Books, um die eigenen Arbeitsabläufe so simpel wie möglich zu gestalten. Seit kurzem liegt ihr aktuelles Werk „Ins Glück gebloggt“ in der Orell Füssli-Filiale am Bellevue in Zürich.

In einem informativen Interview steht Gabriela Kasperski Rede und Antwort über ihr neues Projekt.

Die Autorin

Publishing-Lösung Verlage - die Erfolgsgeschichte von StoryBakery

Bild: Von Schauspielerin zur Buchautorin. Gabriela Kasperski setzt sich mit Leib und Seele für ihre Bücher ein. © Florian & Franz Kasperski

Gabriela Kasperski war bereits als Moderatorin im Radio und TV-Bereich und als Schauspielerin auf vielen Schweizer Bühnen tätig und hat sich danach dem geschrieben Wort zugewandt. Heute arbeitet sie vor allem als Autorin. Mit „Ins Glück gebloggt“ hat sie ihr neustes Werk vorgelegt. Von ihr sind daneben bereits die Werke „SichtUnsichbar“ und „Die gefallene Schneeköniging“ erschienen.

 

„Alle meine Bücher stehen im Regal: Jedes Mal, wenn ich bei Orell Füssli am Bellevue vorbeigehe, ist es ein kleines Gefühl von Heimat.“

tredition: Sie haben eine bittersüße Komödie über die Welt von Frauen nach vierzig verfasst. Eine Marktlücke im Buchhandel?

Gabriela Kasperski: Es gibt viele Romane und Komödien im Bereich Chicklit, weniger im Bereich Chicklit 40+. Daher ja, es ist eine Marktlücke.

Das Buch

Ins Glück gebloggt Kasperski

Bild: Das neue Buch „Ins Glück gebloggt“ von Gabriele Kasperski.

 

„Ins Glück gebloggt“ ist eine bittersüsse Komödie über die Welt von Frauen nach vierzig. Witzig, traurig, ehrlich und voller Lebensenergie. Familiäres Chaos, Schokoladensucht mit Folgen und der Club der 45+ – das sind die Herausforderungen, die Protagonistin Nina in Gabriela Kasperskis neuer Frauenkomödie meistern muss. Katja vom Blog „Bunte Bücherwelt“ schreibt: „… ein absolutes MustRead nicht nur für Frauen ab 40. Gabriela Kasperski erzählt eine humorvolle Geschichte über das wahre Leben, das man niemals zu ernst nehmen sollte.“

 

tredition: Greifen Sie hier auf Erfahrungen aus Ihrem eigenen Leben zurück?

Gabriela Kasperski: Vor einiger Zeit haben sich in meinem persönlichen Umfeld viele Paare nach langjährigen Beziehungen getrennt, das hat mich zu INS GLÜCK GEBLOGGT inspiriert.

tredition: Können Sie den Inhalt Ihres Buches in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Kasperski

Bild: Gabriela Kasperski nutzt mit ihrem Verlag StoryBakery die tredition-Technologie your-Books.

Gabriela Kasperski: Das ist immer das schwierigste, in wenigen Sätzen eine Welt zu erzählen. Die Auszeit ihres Mannes Max treibt Nina eher unfreiwillig zu einer Gruppe ehemaliger Klassenkameradinnen, die alle nach langjährigen Beziehungen wieder allein stehen. Die leidenschaftliche Familienfrau Nina fühlt sich deplatziert in dieser Welt der Singlefrauen 45+, bis sie die bittere Wahrheit akzeptieren muss: dass sie keinen Deut anders ist als die anderen. Über die Freundschaft und vor allem übers Schreiben eines Loser-Blogs findet sie zu sich und steht als Frau zum ersten Mal in ihrem Leben auf eigenen Füssen. 

tredition: Was unterscheidet Ihr Buch von anderen Büchern zum Thema?

Gabriela Kasperski: Es ist eine bittersüsse Komödie, vorangetrieben von pointierten Charakteren (von Elektronatascha bis zum Nutellahund), schnellen Dialogen und einer wilden Mischung von Klischée und Realität, Kino im Buchstabenkopf, ein Leserausch zum Mitlachen und Mitweinen.

tredition: Welche Rückmeldungen haben Sie bisher von Lesern auf Ihr Buch erhalten?

Gabriela Kasperski: Viele tolle. Nachzulesen im Netz, zum Beispiel bei Lovelybooks. Ich sags mal so, wenn das Buch auf das Zielpublikum trifft, also Frauen ab 40, ist das Identifikationspotential gross. Jüngere Leserinnen und Männer sollten viel Neugier für die Zielgruppe mitbringen, dann haben auch sie was davon.

tredition: Die Orell Füssli Buchhandlung am Bellevue präsentiert Ihr Buch in einer bekannten Filiale in Zürich. Wie kam es zu dieser schönen Kooperation?

Kasperski Buchhandlung

Bild: Gabriele Kasperski liest aus ihrem Buch in der Buchhandlung – der direkte Weg zu den Lesern.

Gabriela Kasperski: Meine damalige Agentin hat den Kontakt zur Filialleiterin gemacht, die Bekanntschaft liegt nun einige Jahre zurück, und so ergab sich daraus eine Zusammenarbeit. Ich konnte den dritten Krimi meiner Schnyder&Meier-Reihe letztes Frühjahr da taufen, ich gehe samstags in die kleine angegliederte Starbucksfiliale zum Schreiben, alle meine vier Bücher stehen im Regal: Jedes Mal, wenn ich bei Orell Füssli am Bellevue vorbeigehe, ist es ein kleines Gefühl von Heimat. 

tredition: Wie ist das Gefühl, Ihr Buch in einer so großen Buchhandlung ausgelegt zu sehen?

Gabriela Kasperski: Grossartig und berührend.

tredition: Weshalb glauben Sie hat Orell Füssli Ihr Buch als Bereicherung für Ihr Sortiment überzeugt?

Gabriela Kasperski: Das müssten Sie die Buchhändlerin fragen. Vielleicht weil meine Bücher unsere heutige Gesellschafts-Beziehungs und Alltagssituation in Form von Krimis spiegeln, die Spannung und Humor vereinen, oder wie jetzt über eine bittersüsse Komödie. Das interessiert viele Leserinnen.

tredition: Ihr erstes Mal im Buchhandel?

Gabriela Kasperski: Nein, meine Bücher sind seit Beginn im Buchhandel. Aber nur in einem kleinen Teil der Buchhandlungen, ich liege nicht auf den Stapeln neben der Kasse und auch nicht im Bestsellerregal. Noch nicht.

Kasperski mit "Ins Glück gebloggt" in der Buchhandlung

Orell Füssli präsentiert Gabriele Kasperskis“Ins Glück gebloggt“ in der Filiale Bellevue in Zürich.

tredition: Sie veröffentlichen als Self-Publisherin, aber auch beim herkömmlichen Verlag, was sind Ihre Erfahrungen, was sind die Vorteile beim Selbstverlegen?

Gabriela Kasperski: Manche haben Glück mit ihren Verlagen, ich hatte Pech. Ich habe zehn Jahre lang gewartet auf Verlagsleiter, Agentinnen, Lektorinnen, auf Besprechungen, Lesungen, Buchverkäufe. Seit ich selber verlege, ist vieles ins Rollen gekommen. Ich schätze meine Unabhängigkeit und die Möglichkeit, so zu entscheiden wie ich das will, ich schätze es, dass Projekte zeitnah umgesetzt werden können und ich freue mich über die vielen spannenden Leute, die ich kennenlerne. Glück habe ich, dass meine Lektorin Magdalena Bernath, die mich auch beim Verlag betreut hat, nun ebenfalls freischaffend ist, so konnten wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen. Aber ich will es euch nicht verhehlen, es ist sehr, sehr viel mehr Arbeit als früher, die Unabhängigkeit hat ihren Preis.

tredition: Wie sind Sie zum Self-Publishing gekommen und was ist Ihr Eindruck von Self-Publishing-Titeln im Buchmarkt?

Gabriela Kasperski: Nachdem ich mich für die Unabhängigkeit entschieden habe, habe ich erst einige Monate lang recherchiert und die Möglichkeiten abgecheckt. Dabei ging eine völlig neue Welt auf für mich. Und ich habe gemerkt, dass ich als Autorin bislang vor allem fremdbestimmt war und keine Ahnung vom Buchmarkt, im Sinne des Wortes, hatte. Die fehlende Präsenz in den Buchhandlungen (das ist einfach ein sauschweres Pflaster, nach wie vor) macht man wett mit einem guten Onlineauftritt. Ich liebe die Erfolgsgeschichten von Indieautorinnen, und der Spreu trennt sich mit der Zeit fast automatisch vom Weizen, wie überall. 

tredition: Wie kam es zu Ihrer Entscheidung für eine Veröffentlichung im Self-Publishing-Verlag ?

Pestalozzi Lesung Foto Gabriela Kasperski

Gabriele Kasperski liest in der Pestalozzibibilothek in Zürich. © PB Zürich.

Gabriela Kasperski: Warten ist nicht gut für mich, das brennt mich aus und macht mich bitter und klein. So gesehen bin ich glücklich, dass es die Indie-Szene gibt, keine Ahnung, was ich vor zehn Jahren gemacht hätte. Ich war erst bei Monsenstein, die leider letzten Oktober Konkurs gegangen ist. tredition wurde zu meiner neuen Nummer Eins. Ich schätze die Mischung aus professioneller Plattform und persönlicher Betreuung und dass ich meine eigene ISBN verwenden kann. Auch wenn ich als Verlagskunde nicht vom Marketingangebot für tredition-Autoren profitieren kann: Es ist grossartig und hebt tredition von vielen anderen Dienstleistern ab. Da ich meinen ersten Krimi auf Englisch herausgebe, finde ich ausserdem die internationale Vernetzung spannend.

tredition: Haben Sie im Bereich Veröffentlichung besondere Tipps an andere Autoren?

Gabriela Kasperski: Es lohnt sich, die eigenen Bedürfnisse gut zu kennen und mit den Plattformen abzugleichen. Zweigleisig fahren, herkömmlicher Verlag und Indieplattform, schafft mehr Optionen, Verträge genau durchlesen, das persönliche Gespräch kann nicht durch Webplattformen ersetzt werden. Nicht aufgeben. Und immer wieder persönliche Schreibzeit einplanen. Denn darum geht es doch, dass wir schreiben können.

tredition: Sie sind sehr aktiv, was Lesungen und Marketing angeht, nehmen bei Krimispaziergängen etc. teil, stellen Ihr Buch beim SWR2 als Onlinelesung vor. Was sind hier Ihre Erfahrungen? Wie sollte man als Autor an das Marketing für das eigene Buch herangehen?

Gabriela Kasperski: Mutig sein, Ideen entwickeln, Partner suchen. Heute sind Events gefragt, nur, was ist ein Event? Man kann auch zu zweit lesen, oder Musiker mit einbeziehen oder die Wohnzimmerlesung neu erfinden. Ich merke, ohne Eigeninitiative geht gar nichts. Und das ist gut so. Kein Indieautor kann jammern: Mein Verlag tut nichts für mich … Das kann auch motivierend sein.

tredition: Welche weiteren Marketingmaßnahmen haben Sie für Ihr Buch bereits vorgenommen? Hatten Sie von Anfang an einen Marketingplan?

Kasperski Orell füssli Buchhandlung

Bild: Gabriele Kasperski ist stolz auf ihre Buchhandelspräsenz bei Orell Füssli in Zürich. © Florian&Franz Kasperski

Gabriela Kasperski: Ich habe eine Ladies Night im Angebot, mit Prosecco und Schokolade, die ist bereits ausverkauft, kommt also gut an. Das würde ich gerne ausbauen. Und da gibt’s noch andere Ideen, ich habe immer ein Notizbuch dabei. Das meiste wird nie gemacht, aber manches kommt zustande. Ich arbeite mit einer Marketing Agentur zusammen, mit Literaturtest in Berlin. Sie helfen mir im Online- und Pressebereich (ich hasse es, mich Journalisten anzupreisen wie saures Bier). Fast alle lokalen Aktionen  gehen auf mein Konto. Pro Woche zwei Stunden Marketing kann ich nur jedem empfehlen.

tredition: Was können Sie in Bezug auf das Marketing anderen AutorInnen empfehlen?

Gabriela Kasperski: Eine gute Mischung aus professioneller Hilfe (für die man bezahlt, gut investiertes Geld!) und Eigeninitiative. Schreiben ist einsam, fürs Marketing lohnt sich ein Austausch mit anderen. Finde ich.

tredition: Dürfen Ihre Leser sich auf weitere Bücher freuen?

Gabriela Kasperski: 2017 wird mein Schreibjahr. Ich schreibe an Krimi Nummer vier, Quittengrab (AT), Schnyder&Meier sind gefordert in den Ermittlungen um einen Angriff auf einen jüdischen Thrillerautor.  Dann plane ich einen Kinder-Jugendroman um ein entführtes Mädchen. Und bei all den Dramen eine Komödie um eine Burn-Out-Mitvierzigerin. Bittersüss natürlich.

tredition: Liebe Frau Kasperski, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch. Für Ihre Bücher und Ihr kommendes Buch wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute!

 

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